Öffne die Faust!

Foto: Syaelendra, pixabay


Deutsch
: Gott kann nur dann etwas Gutes in unsere Hand legen, wenn wir zuvor unsere Hand öffnen. Eine geballte Faust kann nichts empfangen. Hans Peter Royer
English:  God can only put something good into our hands if we first open our hand. A clenched fist cannot receive anything. Hans Peter Royer (picture)
Español:  Dios sólo puede poner algo bueno en nuestras manos si primero las abrimos. Un puño cerrado no puede recoger nada. Hans Peter Royer (foto)

Hans Peter Royer (1962-2013) war staatl. geprüfter Berg-, Ski- und Höhlenführer. Er leitete den Tauernhof (Fackelträger-Zentrum, Schladming) und war stellvertretender Direktor von „Fackelträger International“. Er hielt Vorträge und Predigten auf Konferenzen, Tagungen und in Kirchengemeinden. Royer starb am 17. August 2013 bei einem Gleitschirm-Unfall.
Mit großem Gewinn habe ich sein Buch „Nach dem Amen bete weiter. Im Alltag mit Jesus unterwegs“ (Hänssler, Holzgerlingen 2004) gelesen. Homepage von Hans Peter Royer

 

Ruhen und Genießen!

Foto: Rainer Sturm, pixelio.de


Deutsch
: Mit dem Alter wird der Aufstieg beschwerlicher, dafür der Ausblick umso schöner! Am Sabbat genießen wir den Ausblick!
English:  With age, the climbing becomes more difficult, but the outlook all the more beautiful! On the Sabbath we enjoy the panorama! (picture)
Español:  Con la edad, el ascenso se hace más difícil, pero la vista es aún más hermosa. ¡En sábado disfrutamos de la panorámica! (foto)

Ein Bibelwort zum Thema Sabbat aus dem Buch Jesaja (58,13-14 Hfa):

Achtet den Sabbat als einen Tag, der mir geweiht ist und an dem ihr keine Geschäfte abschließt! Er soll ein Feiertag für euch sein, auf den ihr euch freut. Entweiht ihn nicht durch eure Arbeit, durch Geschäfte oder leeres Geschwätz! Achtet ihn vielmehr als einen Tag, der mir, dem HERRN, gehört. Wenn ihr das tut, werde ich die Quelle eurer Freude sein.

Ein utopischer Traum?

Martin Luther King Jr. (15.1.1929-4.4.1968) war ein US-amerikanischer Baptistenpastor und Bürgerrechtler. (Bild: johnhain, pixabay)

 

Am 4. April 1968, heute vor 51 Jahren, starb der Baptistenpastor und Bürgerrechtler Martin Luther King Jr. Er wurde bei einem Attentat in Memphis (Tennessee, USA) erschossen. Seine berühmte Rede I Have a Dream (Ich habe einen Traum), die er am 28. August 1963 in Washington D. C. hielt, ist sehr bewegend (hier der Originalwortlaut, hier der deutsche Text). Hier ein Ausschnitt:

„Ich habe einen Traum, dass eines Tages die Söhne von früheren Sklaven und die Söhne von früheren Sklavenbesitzern auf den roten Hügeln von Georgia sich am Tisch der Bruderschaft gemeinsam niedersetzen können. Ich habe einen Traum, dass eines Tages selbst der Staat Mississippi … zu einer Oase der Freiheit und Gerechtigkeit transformiert wird. Ich habe einen Traum, dass meine vier kleinen Kinder eines Tages in einer Nation leben werden, in der sie nicht wegen der Farbe ihrer Haut, sondern nach dem Wesen ihres Charakters beurteilt werden … dass eines Tages wirklich in Alabama kleine schwarze Jungen und Mädchen mit kleinen weißen Jungen und weißen Mädchen als Schwestern und Brüder Hände halten können.“

Besteht die geringste Chance, dass dieser Traum eines Tages Wirklichkeit wird, oder bleibt er pure Utopie? Bereits vor 500 Jahren erschien das Buch Utopia des englischen Staatsmanns Thomas Morus. Darin heißt es: „Irgendwo im Nirgendwo existiert eine bessere Welt, die das Unmögliche möglich macht.“

Um das Unmögliche möglich zu machen und somit Kings Traum zu erfüllen, wären neue Menschen nötig, denn der Mensch ist das größte Problem. Daran hat sich nach 50 oder 500 Jahren nichts geändert, wie die Geschichte und die Medien zeigen. Den Menschen von Grund auf erneuern, das kann allerdings nur derjenige, der ihn erschaffen hat (ursprünglich vollkommen, fehlerfrei). Das macht Gott aber nicht pauschal und ungefragt, denn nichts achtet er mehr als den freien Willen seiner Geschöpfe.

Mit diesen neuen Menschen gehen der Traum von Martin Luther King und die Worte aus dem letzten Buch der Bibel, der Offenbarung (21,4-5), in Erfüllung: In Gottes neuer Welt, die er für alle vorbereitet, die sein Erneuerungsangebot annehmen.

Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen … Siehe, ich mache alles neu!

 

Diese Andacht wurde im Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg veröffentlicht (für den 4.4.2019).
Die Andacht ist auch zu Hören beim HOPE Channel Radio.