Alle Beiträge von Elí Diez-Prida

Wenn alles Kopf steht …

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Heute gelesen: „Wenn alles Kopf steht – das Kreuz bleibt. Der am Kreuz A zu dir gesagt hat, wird auch B sagen und dich durch Krisen hindurchtragen und in eine gute Zukunft führen.“
(Studienheft zur Bibel, Der Brief an die Hebräer, S. 31; Adventisten studieren zurzeit weltweit den Hebräerbrief aus dem Neuen Testament.)

In dieser turbulenten Zeit gibt es nur eine Person, der wir absolut vertrauen können: Dem, der am Kreuz starb, weil er versprochen hatte, unser Versagen auf sich zu nehmen und unsere Schulden zu bezahlen. Und weil er auferstanden ist, wissen wir: Er hat Krankheit, Tod und Sünde besiegt – auch wenn wir noch unter den Folgen unserer Trennung von Gott zu leiden haben.

Die Pandemie wird gewiss ein Ende haben. Und die Ungerechtigkeit, das Leid, der Hass, der Hunger und vieles mehr auch. Weil ER es versprochen hat: Jesus Christus! „Siehe, ich mache alles neu!“ (Offenbarung 21,5)


 

Read today: “When everything is upside down, the cross remains. He who said A to you on the cross will also say B and carry you through crises and lead you into a good future.”
(Bible Study Guide, The Letter to the Hebrews, p. 31, German FiD edition. Adventists around the world are currently studying the Epistle to the Hebrews from the New Testament.)

In these turbulent times, there is only one person we can trust absolutely: The one who died on the cross because he promised to take our failures upon himself and pay our debts. And because he rose from the dead, we know: He has conquered sickness, death and sin – even if we still suffer the consequences of our separation from God.

The pandemic will certainly come to an end. And so will injustice, suffering, hatred, hunger and much more. Because HE has promised it: Jesus Christ! “Behold, I make all things new!” (Revelation 21:5)

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Leí hoy: “Cuando todo está al revés, la cruz permanece. El que te dijo A en la cruz también te dirá B y te llevará a través de las crisis y te conducirá a un buen futuro.”
(Folleto de Estudio de la Biblia, La Carta a los Hebreos, p. 31, edición FiD alemana. Los adventistas de todo el mundo están estudiando actualmente la Epístola a los Hebreos del Nuevo Testamento.)

En estos tiempos turbulentos, sólo hay una persona en la que podemos confiar absolutamente: El que murió en la cruz porque prometió asumir nuestros fracasos y pagar nuestras deudas. Y porque resucitó de entre los muertos, lo sabemos: Él ha vencido la enfermedad, la muerte y el pecado, aunque nosotros todavía suframos las consecuencias de nuestra separación de Dios.

La pandemia llegará sin duda a su fin. Y también lo harán la injusticia, el sufrimiento, el odio, el hambre y muchas cosas más. Porque ÉL lo ha prometido: ¡Jesús! “¡He aquí que hago nuevas todas las cosas!” (Apocalipsis 21:5)

Lieben auf Befehl?

(Foto: John Hain, pixabay.com)

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Lieben auf Befehl?
Heute, am 17.1.2022, feiern die US-Amerikaner, wie an jedem dritten Montag im Januar, den Martin Luther King Day. Damit ehren sie den 1968 ermordeten Baptistenpastor und Bürgerrechtler Martin Luther King Jr. (1929-1968).

Folgende Worte, die er zu Weihnachten 1957 sprach, finde ich ziemlich herausfordernd: „Die Rassenprobleme werden nie endgültig gelöst werden, solange die unterdrückten Menschen nicht fähig sind, ihre Feinde zu lieben.“ (Zitiert in „Die Kraft zum Lieben“, Konstanz, 1964)

Ob man das aus eigener Kraft schafft? Ich kann meinem Mund befehlen, meinen Feind nicht zu beleidigen. Aber kann ich auf Befehl einen Feind lieben? Meine Überzeugung ist, dass nur Jesus Christus das in mir bewirken kann. Er sagte in der Bergpredigt (Matthäus 5,44-45) nicht nur „Liebt eure Feinde“, sondern nannte dabei zwei Gründe: Wir sind Kinder unseres Vaters im Himmel – Er will uns nicht nur dazu motivieren, sondern auch befähigen. Und: „Er lässt seine Sonne für Böse wie für Gute aufgehen, und er lässt es regnen für Fromme und Gottlose.“ Die Art und Weise, wie Er mit uns, die auch wir Sünder sind, umgeht, wird uns ebenfalls dazu bewegen, wie Er handeln zu wollen.

Ich habe – soweit ich weiß – keine Feinde, will aber ohne Ansehen der Person jedem Menschen Verständnis und Liebe entgegenbringen, dem ich begegne. Auch (als ungeduldiger Spanier) im Straßenverkehr!


 

Love on command?
Today, 17 January 2022, US Americans celebrate Martin Luther King Day, as they do every third Monday in January. They honour the Baptist pastor and civil rights activist Martin Luther King Jr (1929-1968), who was assassinated in 1968.

I find the following words he spoke at Christmas 1957 quite challenging: “There will be no permanent solution to the race problem until oppressed men develop the capacity to love their enemies.” (Quoted in “Class of Nonviolence”, p. 77,78)

Whether one can do this by one’s own strength? I can command my mouth not to offend my enemy. But can I love an enemy on command? My conviction is that only Jesus Christ can bring this about in me. He said in the Sermon on the Mount (Matthew 5:44-45) not only “Love your enemies” but in doing so gave two reasons: We are children of our Father in heaven; He not only wants to motivate us to do this, but also to enable us. And, “He makes His sun rise on the evil as well as on the good, and sends rain on the pious as well as on the ungodly.” The way He deals with us, who are also sinners, will also move us to want to act like Him.

I have – as far as I know – no enemies, but I want to show understanding and love to everyone I meet, regardless of the person. Also (as an impatient Spaniard) in the traffic!

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¿Amor por mandato?
Hoy, 17 de enero de 2022, los estadounidenses celebran el Día de Martin Luther King. Honran con ello al pastor baptista y activista de los derechos civiles Martin Luther King Jr (1929-1968), asesinado en 1968.

Las siguientes palabras que pronunció en la Navidad de 1957 me parecen bastante desafiantes: “Los problemas de la raza nunca se resolverán definitivamente hasta que los pueblos oprimidos sean capaces de amar a sus enemigos”. (Citado en “Class of Nonviolence”, p. 77,78)

¿Puede uno hacer esto con sus propias fuerzas? Puedo ordenar a mi boca que no ofenda a mi enemigo. Pero, ¿puedo amar a un enemigo por mandato? Mi convicción es que sólo Jesucristo puede lograr esto en mí. En el Sermón de la Montaña (Mateo 5:44-45) no sólo dijo “Amad a vuestros enemigos”, sino que al hacerlo dio dos razones: Somos hijos de nuestro Padre que está en los cielos; Él no sólo quiere motivarnos a hacerlo, sino también capacitarnos. Y añadió: “Dios hace salir su sol tanto sobre los malos como sobre los buenos, y envía la lluvia tanto sobre los piadosos como sobre los impíos”. La forma en que Él trata con nosotros, que también somos pecadores, también nos impulsará a querer actuar como Él.

Que yo sepa, no tengo enemigos, pero quiero mostrar comprensión y amor a quienes pasen por mi camino.

Sabbat: doppelte Freude!

Anstelle einer Sabbatkerze spendeten gleich die sieben Kerzen einer Menora Licht zum Abschluss der Gebetswoche der Evangelischen Allianz in Lüneburg.

Das Generalthema der diesjährigen Gebetswoche der Evangelischen Allianz lautete: „Der Sabbat – Leben nach Gottes Rhythmus“. Ein „Sabbat-Feeling“ zu vermitteln, das hatte sich die Adventgemeinde Lüneburg für den Abschlussabend zum Ziel gesetzt. Im nach Corona-Vorgaben voll besetzten Kirchenraum erfuhren die Besucher – die meisten kamen aus den teilnehmenden Freikirchen –, wie ihre adventistischen Mitgläubigen den Sabbat am Freitagabend einläuten. (Nach dem biblischen und jüdischen Tagesrhythmus beginnt dieser beim Sonnenuntergang am Freitag.)

Es gab symbolische Handlungen: Die Sorgen der Woche „entsorgten“ die Besucher, indem sie Tageszeitungen in Papiertonnen warfen; als „Sabbatkerzen“ wurden eine Menora und Teelichter angezündet; via App konnten die Besucher Stichworte fürs Gebet per Handy eingeben, die als Wortwolke auf die Leinwand projiziert wurden. Coronabedingt konnten wir nicht gemeinsam singen, es wurden aber sehr schöne Lieder eingespielt und Pastor Grebe „schenkte“ uns das Sololied „Shabbat Shalom“ an der Gitarre. Gebetet haben wir natürlich auch, besonders für die kirchliche Jugendarbeit in unserer Stadt. Darüber berichtete Larissa Zagel, Jugendreferentin beim Christlichen Verein junger Menschen (CVJM) Lüneburg, die auch den geistlichen Impuls für den Abend hatte.

Frau Zagel nannte einen doppelten Grund, warum der Sabbat ein Tag voller Freude sein sollte: Freude darüber, dass wir Zeit in der Gegenwart Gottes verbringen dürfen, denn dieser Tag sei eine Kostprobe für Gottes Neue Welt. Und Freude über alles, womit Gott uns an diesem Tag beschenkt: Gemeinschaft mit Gleichgesinnten, auch beim Essen, freie Zeit in der Natur, Gewissheit der Erlösung, Festigung unserer Identität als Kinder Gottes u. v. m.

Sicher, der Sabbatbeginn am Vorabend ist eigentlich ein Familienfest und daher schwer in einem Kirchenraum reproduzierbar. Aber an diesem Abend durften wir nicht nur etwas „Sabbat-Feeling“ erleben, sondern auch „Familien-Feeling“ – weil wir uns alle als zur großen Familie Gottes zugehörig wussten.

Pastor Timo Grebe (Adventgemeinde) führte durch den Abend, Jugendreferentin Larissa Zagel (CVJM) berichtete aus ihrer Arbeit und hielt den geistlichen Impuls.
Pastor Joachim Grünig und Gemeindeleiterin Nicole Spöhr (beide Adventgemeinde) führten symbolhafte Handlungen durch, Gebetsanliegen wurden per Handy-App zu einer Wortwolke zusammengetragen.

Die Tür ist offen. Dauerhaft!

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Die Tür ist offen. Dauerhaft!

Adventisten studieren zurzeit weltweit den Hebräerbrief aus dem Neuen Testament und unterhalten sich darüber im Bibelgespräch (gewöhnlich vor der Predigt; während der Corona-Pandemie gibt es Ausnahmen). Im Studienheft wurde dieser Woche das schöne Lied „Mutig komm ich vor den Thron“ [Gottes] zitiert.

Ist das nicht selbstverständlich, dass wir zu jeder Zeit durch das Gebet die Nähe Gottes aufsuchen dürfen? Nein, ist es nicht, denn als Sünder würden wir die Gegenwart des heiligen Gottes nicht eine Sekunde ertragen. So durfte im Volk Israel niemand den heiligsten Raum der Kultstätte betreten, ausgenommen der Hohepriester, und das einmal im Jahr (am sogenannten Yom Kippur).

Eine der vielen guten Nachrichten des Hebräerbriefes lautet: Jesus Christus hat uns durch seinen Tod die „Brücke“ zurück zum Vater gebaut. Weil er unsere Sünden auf sich genommen hat, dürfen wir die Nähe Gottes aufsuchen – so häufig und so lange wir wollen. Ohne irgend einen Mittler (außer Jesus Christus selbst).

Dieser freie Zugang, diese „Öffnung“ würde zu alttestamentlichen Zeiten die Gläubigen jubeln lassen. Wie aber empfinden wir? Haben wir uns vielleicht daran gewöhnt, sodass dieser direkte Zugang zu Gott zur Selbstverständlichkeit geworden ist?


 

The door is open. Permanently!

Adventists around the world are currently studying the Epistle to the Hebrews from the New Testament and talking about it in the Bible discussion groups (usually before the sermon; there are exceptions during the Corona pandemic). In this week’s study booklet, a beautiful song was quoted. (Free translation of a part of the song see the photo.)

Is this not obvious, that we may seek out the nearness of God at any time through prayer? No, it is not, for as sinners we would not bear the presence of the holy God for a second. Thus, among the people of Israel, no one was allowed to enter the holiest room of the place of worship, except the high priest, and that once a year (on what is called Yom Kippur).

One of the many good messages of the Letter to the Hebrews is: Jesus Christ has built the “bridge” back to the Father for us through his death. Because he took our sins upon himself, we are allowed to seek God’s nearness – as often and as long as we want. Without any mediator (except Jesus Christ himself).

This free access, this “opening” would have made believers rejoice in Old Testament times. And yet, how do we feel? Have we perhaps become accustomed to it, so that we take for granted this direct access to God?

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La puerta está abierta. Permanentemente.

Los adventistas de todo el mundo están estudiando actualmente la Epístola a los Hebreos del Nuevo Testamento y conversando sobre ella en sus cultos. En el folleto de estudio de esta semana, se citó una hermosa canción, de la que una parte cito en esta foto.

¿No es evidente que podemos acudir a la presencia de Dios en cualquier momento a través de la oración? No, no lo es, porque como pecadores no soportaríamos la presencia del Dios santo ni un segundo. Así, en el pueblo de Israel, nadie podía entrar en el lugar santísimo, excepto el sumo sacerdote, y eso sólo una vez al año (en el llamado Yom Kippur).

Uno de los muchos y buenos mensajes de la Carta a los Hebreos es: Jesucristo ha construido el “puente” de regreso al Padre a través de su muerte en la cruz. Porque él tomó nuestros pecados sobre sí mismo, podemos acudir a la presencia de Dios – tan a menudo y tanto tiempo como queramos. Sin ningún mediador (excepto el propio Jesucristo mismo).

Este libre acceso, esta “apertura” habría hecho regocijarse a los creyentes en los tiempos del Antiguo Testamento. Y nosotros, ¿cómo nos sentimos? ¿Acaso nos hemos acostumbrado a ello, de modo que este acceso directo a Dios se ha convertido en algo obvio?

Mach einfach Pause. Jede Woche!

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„Manchmal sollte man weder mit noch gegen den Strom schwimmen, sondern einfach aus dem Fluss klettern, sich ans Ufer setzen und eine Pause machen.“ N.N.

Für solch eine Pause bietet sich der Sabbat bestens an. Er ist Gottes wirksamste Impfung gegen die Viren der Arbeitssucht, der Faulheit, des Narzissmus und des Burnouts.

Was mir der Sabbat bedeutet, erzähle ich in einem Videoclip (ca. 3 Min.), den ich für die diesjährige Gebetswoche der Evangelischen Allianz in Lüneburg erstellt habe. Sie beginnt am 9. Januar und hat als Thema „Der Sabbat: Leben nach Gottes Rhythmus“.


 

Simply take a break. Every week!

“Sometimes would be better to swim neither with nor against the current, but simply climb out of the river, sit on the bank and take a break.” N.N.

The Sabbath is the best time for such a break. It is God’s most effective vaccine against the viruses of workaholism, indolence, narcissism and burnout.

What the Sabbath means to me, I tell in a video clip (3:19 min.), which I made for this year’s Evangelical Alliance Prayer Week in Lüneburg. It starts on January 9 and the theme is “The Sabbath: Living according to God’s rhythm“.

The wording of my video clip above:

My name is Elí and I belong to the Adventist church in Lüneburg for 30 years.

As a child, Shabbat lasted much too long for me: I grew up in a quite conservative family in Spain and we children were not allowed to do many things on this day that we enjoyed, such as playing football or swimming in the sea. So I was happy when Shabbat ended on Saturday evening.

But the older I got, the more I came to appreciate the Sabbath rest. As a student, for example, I was happy if I could leave the books and study material in the corner on that day without having a guilty conscience. Even during the whole day I didn’t have to think about it, but could really relax and recharge in church in the morning and in the youth group in the afternoon.

Later, in my professional life, I felt the same way. During the 25 years as a director of a publishing house, I took the unfinished work in the laptop home with me every day at the end of the working day, so that the nights were usually quite short. But on Sabbath, i.e. from Friday evening to Saturday evening, I didn’t touch the work. Voluntarily, no. Without feeling any pressure or having a guilty conscience, the Sabbath kept me from working through seven days – including the seven evenings.

Thus, in the course of my life, the day of rest has become more and more a liberating day for me – a true gift from God! A day to truly recharge in free time for my family, for God, in my church, in nature and much more.
I have been a pensioner for five and a half years now. One might think that I now have a permanent Sabbath. But that’s not the case when you have a fairly active retirement. So I look forward to this special day every week. When I was a child, it usually seemed too long, but now I regret that it is coming to an end so quickly.

I consider the Sabbath to be one of the greatest gifts God has given us humans, apart from Jesus Christ and his act of redemption, of course. Without Him, the Sabbath would be an ordinary holiday, filled with all kinds of side activities. Only through Jesus Christ and in connection with Him does this day become what the Creator set it aside for: a filling station for body, soul and spirit.

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Tómate un descanso. ¡Cada semana!

“A veces convendría no nadar ni a favor ni en contra de la corriente, sino simplemente salir del río, sentarse en la orilla y disfrutar de un descanso.” (Autor desconocido)

El sábado es el mejor momento para ese recreo. Es la vacuna más eficaz que Dios ofrece contra los virus de la adicción al trabajo, la pereza, el narcisismo y el agotamiento (burnout).

Hablo de lo que significa el sábado para mí en un videoclip (3:19 min.) que grabé para la Semana de Oración de la Alianza Evangélica de este año en Lüneburg. Comienza el 9 de enero y el tema es “El sábado: vivir según el ritmo de Dios“.

Traducción de mi videoclip arriba:

Me llamo Elí y pertenezco a la iglesia adventista de Lüneburg desde hace 30 años.

Cuando era niño, el Shabbat duraba demasiado para mí: Crecí en una familia bastante conservadora en España y a los niños no se nos permitía hacer muchas cosas en este día que nos gustaban, como jugar al fútbol o nadar en el mar. Así que me alegraba cuando el Shabbat terminaba el sábado al anochecer.

Pero cuanto más crecía, más apreciaba el descanso sabático. Como estudiante, por ejemplo, era feliz si podía dejar los libros y el material de estudio en el rincón ese día sin tener remordimientos. Incluso durante todo el día no se me ocurría pensar en ello, sino que podía relajarme y recargar las pilas en la iglesia por la mañana y en el grupo de jóvenes por la tarde.

Más tarde, en mi vida profesional, sentí lo mismo. Durante los 25 años en que fui director de una editorial, cada día me llevaba a casa, al final de la jornada laboral, el trabajo inacabado en el ordenador portátil, por lo que las noches solían ser bastante cortas. Pero el sábado, es decir, desde el viernes por la tarde hasta el anochecer del sábado, no tocaba el trabajo. Sin sentir ninguna presión ni remordimientos de conciencia, el sábado me impedía trabajar durante los siete días, incluidas las siete noches.

Así, a lo largo de mi vida, el día de descanso se ha convertido cada vez más en un día liberador para mí, ¡un verdadero regalo de Dios! Un día para recargarme de verdad en el tiempo libre para mi familia, para Dios, en mi iglesia, en la naturaleza y mucho más.

Hace ya cinco años y medio que soy pensionista. Uno podría pensar que ahora tengo un sábado permanente. Pero ese no es el caso cuando se tiene una jubilación bastante activa. Así que espero con impaciencia este día especial cada semana. Cuando era niño, me parecía demasiado largo, pero ahora lamento que se acabe tan rápido.

Considero que el sábado es uno de los mayores regalos que Dios nos ha dado a los humanos, aparte de Jesucristo y su acto de redención, por supuesto. Sin Él, el sábado sería una fiesta ordinaria, llena de todo tipo de actividades secundarias. Sólo a través de Jesucristo y en conexión con Él, este día se convierte en aquello para lo que el Creador lo reservó: una estación de repostar para el cuerpo, el alma y el espíritu.

Wunschzettel damals und heute

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Das waren Zeiten!

„Es gibt ein erfülltes Leben trotz vieler unerfüllter Wünsche.“ Dietrich Bonhoeffer (1906-1945)

Das ist ja ein wahres Wort von Dietrich Bonhoeffer, zumal aus seinen Lippen! (Er war am deutschen Widerstand gegen den Nationalsozialismus beteiligt und wurde am 9. April 1945 auf ausdrücklichen Befehl von Adolf Hitler im KZ Flossenbürg hingerichtet. Mit 39 Jahren!)

Mit unerfüllten Wünschen leben – das haben unsere Groß- und Urgroßeltern vielfach als Kinder und auch später durchgemacht. Gott sei Dank sind viele von ihnen nicht verbittert! Umso mehr kontrastieren ihre Wünsche mit denen heutiger Kinder. Mit wie wenig haben sie sich damals zufrieden geben müssen, und mit was für Ansprüchen, langen und teuren Wunschzetteln konfrontieren viele Kinder heute ihren Eltern! (Zur Anschaffung der Geschenke für den 6. Januar wenden sich die großen Kaufhäuser in Spanien bereits ab dem Ende des Sommers mit Kreditangeboten an die verzweifelten Eltern!)

Das spanische TV-Programm Antena 3 hat am 24.12.2021 ein Video online gestellt, das mich besonders berührt hat. Es geht um Gespräche von Kindern mit Seniorenheimbewohnern darüber, was sie sich jeweils (die Kinder im Dezember, die Senioren damals, als sie Kinder waren) von den „Reyes Magos“ (den „Heiligen Drei Königen“) gewünscht haben. Das Video ist auf Spanisch. Nachfolgend eine Kurzfassung des Dialogs, denn es lohnt sich unbedingt, die überraschenden Kommentare der Kinder zu hören und die glücklichen Abschlussszenen mit den Senioren zu sehen.

Dialoge auf Deutsch (grob übersetzt):

0:07 Ihr seid hier, um einen Brief an die Reyes Magos zu schreiben. Der Senior: „Damals gabs weder Reyes Magos noch etwas anderes. Wir hatten nicht einmal Strom.“
0:12 Die Seniorin: „Ich weiß nicht, was ich mir wünschen kann.“ Das Mädchen: „Schreib auf, was du dir als Kind gewünscht hast.“ Die Seniorin: „Damals habe ich mir nichts gewünscht, denn es ging damals nicht.“
0:28 Der Senior: „Brauchst du Hilfe?“ Das Mädchen: „Nein“ Der Opa: „Ich wünsche mir von den Reyes Magos, dass sie mir ein paar Jahre jünger machen.“
0:40 „Fertig! Wie viele Geschenke habt ihr euch gewünscht?“ Die Oma: „Eins!“ Das Mädchen: „Dreizehn!“ Der Junge: „Ich elf!“ Die Seniorin: „Nur eins!“
0:46 „Wer liest zuerst den Brief/Wunschzettel?“ Das Mädchen: „Ein iPad, einen Computer, die Spielkonsole und Spiele dazu.“
0:55 Die weiteren Kinder: „Den ????, eine iPad-Hülle.“ „Eine Pistole Fortnite, ein Tablet.“ „Eine Taschenlampe Switch.“ „Eine Fisher-Price 5.“ „Ein iPhone 13.“ „Den Friccio 22, die Playstation 5.“
1:06 Das Mädchen: „Emilio ein paar Jahre jünger machen.“
1:10 „Und nun die Senioren!“ Die erste Oma: „Ich wünsche mir von den Reyes Magos Frieden für die ganze Welt.“ Die zweite: „Gesundheit für alle.“ Der Opa (Francisco): „Zusammensein mit der Familie.“ Die dritte Oma: „Dass meine Enkelin gesund bleibt und ihr Studium erfolgreich abschließt.“ Die vierte Oma: „Dass wir uns alle sehr lieben.“
1:30 „Welchen Unterschied merkst du zwischen deinen Wünschen und denen von der Oma?“ Das Mädchen: „Sie bittet um Sachen, die anderen helfen, ich bitte um Sachen, die mir gefallen.“
1:44 Der Junge: „Sie hat um Sachen für andere gebeten, ich habe nur um Sachen für mich gebeten.“
1:50 Die Oma zeigt dem Mädchen, was ihr die Reyes Magos brachten, als sie klein war: Apfelsinnen und Trockenfeigen. Das Mädchen: „Das ist ganz normales Obst! Wieso soll das ein Geschenk sein?“ Auf der nächsten Box: Kastanien und Trockenfeigen.
2:13 Frage an den Opa: „Worum hast du immer wieder die Reyes Magos gebeten?“ „Einen Fußball, der aber nie kam.“ Die Oma: „Eine [bestimmte] Puppe. Die wünschte ich mir so sehr, bekam sie aber nie.“
2:30 Nach den Interviews betreten die Senioren ihre Zimmer, um die Geschenke vorzufinden, die sie nie bekamen. Die Oma packt die Puppe aus. „Was für eine Freude!“ [Einblendung: Die Mariquita-Pérez-Puppe war damals in Mode, aber nur wenige besaßen eine.] „Damit hatte ich nicht gerechnet!“ „Das war die Puppe, die ich mir so sehr wünschte, aber nie bekam.“
3:05 Die zweite Oma (Milagros) öffnet die Box. [Einblendung: Sie träumte davon, eine schwarze Puppe zu haben.] „Mein Schatz! Wie hübsch du bist …!“ „Ich setze dich aufs Bett!“ „Darf ich sie behalten?“ … „Ich nenne sie Conchita, wie meine kleinere Schwester.“
4:03 Der Opa packt seine Box aus: „Vielen Dank! … Wir spielten damals mit einem Ball aus Lumpen. So einen Fußball hatten nur die Reichen. Wir haben sie beneidet.“
5:11 Moderator: „Diese Menschen haben wenig bis nichts gehabt, haben sich nicht beklagt. … Solltest du das Glück haben, dass deine Großeltern noch leben, schau sie dir an und denke darüber nach, was für eine innere Größe sie besitzen.“


 

Wish lists once and today

Living with unfulfilled wishes – that’s what our grandparents and great-grandparents went through many times as children and even later. Thank God many of them did not become bitter! All the more their wishes contrast with those of today’s children.

The Spanish TV program Antena 3 put a video online on Dec. 24, 2021, that particularly touched me. It is about conversations of children with senior home residents about what they each (the children in December, the seniors back when they were children) wished for from the “Reyes Magos” (the Holy Three Kings). The video is in Spanish. See bellow a rough translation.

Dialog in Englisch (rough translation)

0:07 You are here to write a letter to the Reyes Magos. The senior: “At that time there were no Reyes Magos or anything else. We didn’t even have electricity.”
0:12 The senior: “I don’t know what to wish for.” The girl: “Write down what you wished for when you were a kid.” The senior: “I didn’t wish for anything then, because it didn’t work then.”
0:28 The senior: “Do you need help?” The girl: “No” The grandpa (Emilio): “I wish from the Reyes Magos that they make me a few years younger.”
0:40 “Done! How many presents did you wish for?” Grandma: “One!” The girl: “Thirteen!” The boy: “Me eleven!” The senior girl: “Just one!”
0:46 “Who reads the letter/wish list first?” The girl: “An iPad, a computer, the game console, and games to go with it.”
0:55 The other kids: “The ????, an iPad case.” “A Fortnite gun, a tablet.” “A Switch flashlight.” “A Fisher-Price 5.” “An iPhone 13.” “The Friccio 22, the Playstation 5.”
1:06 The girl: “Make Emilio a few years younger.”
1:10 “And now the seniors!” The first grandma: “I wish peace for the whole world from the Reyes Magos.” The second: “Health for all.” The grandpa: “To be together with the family.” The third grandma: “That my granddaughter stays healthy and successfully completes her studies.” The fourth grandma: “That we all love each other very much.”
1:30 “What difference do you notice between your wishes and grandma’s wishes?” The girl: “She asks for things that help others, I ask for things that please me.”
1:44 The boy: “She asked for things for others, I only asked for things for me.”
1:50 The grandma shows the girl what the Reyes Magos brought her when she was a girl: apple oranges and dried figs. The girl: “This is just regular fruit! Why would this be a gift?” On the next box: chestnuts and dried figs.
2:13 Question to grandpa: “What did you keep asking the Reyes Magos for?””A soccer ball, but it never arrived.” Grandma: “A [certain] doll. I wanted that so much, but never got it.”
2:30 After the interviews, the seniors enter their rooms to find the gifts they never received. Grandma unwraps the doll. “What a joy!” [Inset: The Mariquita Pérez doll was in fashion at the time, but few owned one]. “I didn’t expect that!” “This was the doll I wanted so much but never got.”
3:05 The second grandma (Milagros) opens the box. [Insert: She dreamed of having a black doll] “My darling! How pretty you are …!” “I’ll put you on the bed!” “Can I keep her?” … “I’ll call her Conchita, like my younger sister.”
4:03 Grandpa unpacks his box: “Thank you very much! … We used to play with a ball made of rags. Only the rich had a ball like that. We envied them.”
5:11 Moderator: “These people had little to nothing, didn’t complain. … Should you be lucky enough to have your grandparents still alive, look at them and think about what inner greatness they have.”

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Cartas a los Reyes Magos – antaño y hoy

Vivir con deseos no cumplidos: esto es lo que nuestros abuelos y bisabuelos han sufrido a menudo cuando eran niños y también después. Gracias a Dios, muchos de ellos no están amargados. Y cuánto contrastan sus deseos con los de los niños de hoy.

La cadena de televisión española Antena 3 puso en línea un vídeo el 24.12.2021 que me conmovió mucho. Se trata de conversaciones entre niños y residentes de residencias de ancianos sobre lo que ellos (los niños en diciembre, los ancianos cuando eran niños) pedían a los “Reyes Magos”. Aqué se pueden ver y oír diálogos muy emocionantes: