Archiv der Kategorie: Nachdenkliches

Unsterblichkeit: ein Fluch?

Wenn Unsterblichkeit und Macht nicht mit einer vollkommenen Moral und einer göttlichen Fähigkeit zur Liebe einhergehen, bewirken sie Unheil, ganz gleich, wie gut die Absichten sein mögen. (Thomas Lobitz)

Das ist ein Zitat aus dem  zeitlosen Andachtsbuch „Atem holen. Ermutigung für jeden Tag“.

 

English:
Immortality: a curse?
If immortality and authority do not go hand in hand with perfect morality and a divine capacity for love, they bring about disaster, no matter how good the intentions may be. (Thomas Lobitz) Picture

This is a quotation from the timeless devotional book „Atem holen. Ermutigung für jeden Tag“ (Take  a Breath. Encouragement for every day). 

Español:
Inmortalidad: ¿una maldición?
Si la inmortalidad y el poder no van acompañados de una moral perfecta y de una capacidad divina de amor, provocan gran daño, por muy buenas que sean las intenciones.  (Thomas Lobitz)  Foto

Esta es una cita del libro devocional „Atem holen. Ermutigung für jeden Tag“ (Toma aliento. Ánimo para cada día).

Warum gehen Schiffe unter?

Schiffe sinken nicht wegen des Wassers um sie herum, sie sinken wegen des Wassers, das in sie eindringt. Lass nicht zu, dass das, was um dich herum vorgeht, in dich eindringt und dich versenkt. (N. N.)

Eine Begebenheit aus dem Leben Jesu passt gut dazu (berichtet im Lukasevangelium 8,23-25 – GNB):

Unterwegs schlief Jesus ein. Plötzlich kam ein Sturm auf, ein Fallwind von den Bergen. Das Wasser schlug ins Boot und sie waren in großer Gefahr. Die Jünger gingen zu Jesus, weckten ihn und riefen: »Herr, Herr, wir gehen unter!« Jesus stand auf und sprach ein Machtwort zu dem Wind und den Wellen. Da hörten sie auf zu toben und es wurde ganz still. Zu den Jüngern aber sagte er: »Wo ist euer Vertrauen?«

 

English:

Why do ships sink?
Ships don’t sink because of the water around them, they sink because of the water that enters them. Don’t let what’s going on around you get inside you and sink you.  (N. N.) Picture

An event from the life of Jesus fits this well (reported in the Gospel of Luke (.23-25):

As they sailed, Jesus fell asleep. A storm came down on the lake. It was so bad that the boat was about to sink. They were in great danger. The disciples went and woke Jesus up. They said, “Master! Master! We’re going to drown!” He got up and ordered the wind and the huge waves to stop. The storm quieted down. It was completely calm. “Where is your faith?” he asked his disciples.

Español:
¿Por qué se hunde un barco?
Los barcos no se hunden por el agua que los rodea, se hunden por el agua que entra en ellos. No permitas que lo que sucede a tu alrededor se meta dentro de ti y te hunda. (N. N.) Foto

Un suceso de la vida de Jesús cuadra bien con esta cita (relatado en el Evangelio de Lucas 8:23-25):

Mientras navegaban, Jesús se durmió. Entonces se desató una tormenta sobre el lago, de modo que la barca comenzó a inundarse y corrían gran peligro. Los discípulos fueron a despertarlo. “¡Maestro, Maestro, nos vamos a ahogar!” gritaron. Él se levantó y reprendió al viento y a las olas; la tormenta se apaciguó y todo quedó tranquilo. “¿Dónde está vuestra fe?” les dijo a sus discípulos.

Kann ich noch staunen?

Wer das Gefühl des Staunens bei sich zulässt, verhält sich nachweislich kooperativer und weniger egoistisch. Man hält sich nicht mehr für den Mittelpunkt der Welt, wenn man staunt. (Beate Strobel)

Das ist ein Zitat aus dem  zeitlosen Andachtsbuch „Atem holen. Ermutigung für jeden Tag“.

 

English:
You are not the centre of the World
Those who allow themselves to feel amazed behave demonstrably more cooperative and less selfish. One no longer considers oneself the centre of the world when one is capable of marvelling. (Beate Strobel) Picture

This is a quotation from the timeless devotional book „Atem holen. Ermutigung für jeden Tag“ (Take  a Breath. Encouragement for every day). 

Español:
Tú no eres el centro del universo
Está demostrado que quien es capaz de dejarse asombrar se comporta de forma más cooperativa y menos egoísta. Uno deja de considerarse el centro del universo cuando es capaz de admirar. (Beate Strobel)  Foto

Esta es una cita del libro devocional „Atem holen. Ermutigung für jeden Tag“ (Toma aliento. Ánimo para cada día).

Heilende Grenzen

Albert Schweitzer (1875-1965) werden die Worte zugeschrieben: „Die Wissenschaft,  richtig verstanden, heilt den Menschen von seinem Stolz; denn sie zeigt ihm seine  Grenzen.“ Umgekehrt gilt: Der Glaube, richtig verstanden, heilt den Menschen von  seiner Verzweiflung, denn er zeigt ihm seine Bestimmung. (Rolf J. Pöhler)

Quelle:  Zeitloses Andachtsbuch  “Atem holen

 

English:
Healing Limits
Albert Schweitzer is credited with the words: “Science, correctly understood, heals man from his pride; for she shows him his limitations.” And vice versa, faith, properly understood, heals man of his desperation, because he shows him his destiny. (Rolf J. Pöhler) Picture

Español:
Límites curativos
A Albert Schweitzer se le atribuyen las palabras: “La ciencia, correctamente entendida, cura al hombre de su orgullo, porque le muestra sus límites”. Lo contrario también es cierto: La fe, bien entendida, cura al hombre de su desesperación, porque le muestra su destino. (Rolf J. Pöhler)  Foto

Nicht Ende, sondern Neubeginn

 Es ist das Ende der Welt, sagte die Raupe. Es ist ein ganz neuer Anfang, sagte der Schmetterling.
Wir hofften …, sagten die Emmausjünger. Ich lebe, und mit mir auch ihr. Ewig!, sagt Jesus.

Danke, Herr, für diese Hoffnung, die uns auch in Zeiten der Krise trägt. Danke, dass du aus der Krise einen Neubeginn in unserer Beziehung zu dir und zu unseren Nächsten machen kannst!

 

English:
It’s the end of the world, said the caterpillar. It’s only a new beginning, said the butterfly.
We hoped…, said the Emmaus disciples. Because I live, YOU WILL LIVE ALSO. For ever! says Jesus. Picture

Thank you, Lord, for this hope that supports us even in times of crisis. Thank you for turning the crisis into a new beginning in our relationship with you and with our neighbors!

Español:
Es el fin del mundo, dijo la oruga. Es sólo un nuevo comienzo, dijo la mariposa.
Esperábamos… dijeron los discípulos de Emaús. Porque yo vivo, también vosotros viviréis. ¡Eternamente!, dice Jesús. Foto

Gracias, Señor, por esta esperanza que nos sostiene en tiempos de crisis. ¡Gracias por convertir la crisis en un nuevo comienzo en nuestra relación contigo y con nuestros prójimos!

Gott gibt uns nicht auf

Während sich die Coronavirus-Pandemie ausbreitet, gibt es zwischen den vielen schlechten Nachrichten auch hoffnungsvolle Lichtblicke. Gesten der Dankbarkeit auf Straßen und Balkonen rühren im medizinischen Bereich Tätige zu Tränen. Künstler veranstalten Hauskonzerte vor laufender Kamera, um denen etwas Abwechslung frei Haus zu liefern, die ihre vier Wände nicht verlassen können bzw. dürfen. Per Kleinanzeige bieten Schüler und Studenten ihre Hilfe beim Einkaufen oder Babysitten an. Privatpersonen machen sich an die heimische Nähmaschine, um einfache Schutzmasken zu nähen. Grenzen übergreifend werden Patienten übernommen, für die es in den Krankenhäusern ihrer Heimat keinen Platz mehr gibt.

Wenn wir (Pastoren, Theologen) über die Merkmale der Endzeit reden, beschränken wir uns häufig auf die Aussagen, die den Verfall der ethischen Werte und das Erkalten der Liebe und Hilfsbereitschaft beschreiben. Wir sollten darauf achten, dass wir nicht zu Schwarzweißmalern werden: Menschen, die nicht in einer bewussten Beziehung zu Gott leben oder den Glauben sogar ablehnen, sind dennoch in der Lage, Gutes zu tun. Und leider gibt es genug bekennende Christen, die sich nicht oder kaum von den Menschen unterscheiden, die ohne Gott leben.

Natürlich sollen Christen für die Gesellschaft das sein, was das Salz für die Suppe ist. Aber Gott sei Dank besteht der Rest der Welt nicht aus Dieben, Mördern, Lügnern, notorischen Egoisten. Gerade im deutschsprachigen Raum ist bei jeder Benefizveranstaltung (meistens in der Adventszeit) die Spendenbereitschaft und Solidarität von Bürgern und Unternehmern beachtenswert.

Im Johannesevangelium 1,9 steht:

[Jesus Christus] war das wahre Licht, das alle Menschen erleuchtet, die in diese Welt kommen.

Der Geist Gottes hat sich nicht von der Menschheit zurückgezogen. Die Strahlen der Güte und Freundlichkeit unseres Erlösers, des „wahren Lichtes“, erreichen immer noch jedes Menschenherz. Nicht überall, aber immer wieder, bringen sie die Saiten der Solidarität, Nächstenliebe und Opferbereitschaft zum Schwingen. Leider bewegen diese Strahlen der Liebe Gottes noch nicht häufig genug die Empfänger dazu, sich von diesem Licht zur wahren Quelle der Hoffnung für diese Welt führen zu lassen. Aber solange die Sonne aufgeht – und das tut sie jeden Tag –, dürfen wir unsere Mitmenschen nicht aufgeben. Gott hat sie, hat uns, noch nicht abgeschrieben!

English:
God does not give up on us
As long as the sun rises, we should not give up on our fellow human beings. God hasn’t written us off yet! Picture

Español:
Dios no se rinde
Mientras continúe saliendo el sol, no podemos dar por perdidos a nuestros semejantes. Dios sigue cortejándoles… ¡a ellos y a nosotros!  Foto