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Mehr als nur Fröhlichkeit (Die Frucht des Geistes 2)

Die Frucht des Geistes ist … FREUDE (Galater 5,22)

Diese Freude, die aus der Verbindung zu Gott erwächst, ist mehr als Fröhlichkeit. Wenn jemand lacht, singt und tanzt, dann ist er höchstwahrscheinlich fröhlich. Dieses Fröhlichsein, deutlich nach außen sichtbar, ist meistens ein temporärer Zustand. Froh zu sein ist eher ein innerer Zustand, eine Folge der Gewissheit: Ich bin heute in Gott geborgen, mein Gestern ist bei ihm gut aufgehoben, meine Zukunft liegt in seiner Hand!

Die Freude, die aus dieser Gewissheit erwächst, möge dich heute und auch dauerhaft erfüllen!


The fruit the Holy Spirit produces is … JOY (Galatians 5:22)
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This joy that results from the relationship with God is more than cheerfulness. If someone laughs, sings and dances, he is most likely happy. This cheerfulness, clearly visible to the outside world, is usually a temporary state. To be joyful is rather an inner state, a result of the conviction: I am safe in God today, he has already regulated my yesterday, my future is in his hands!

May this joy fulfill you today and also every day of your life!


El fruto del Espíritu es … ALEGRÍA (Gálatas 5:22)
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Esta alegría que surge de la relación con Dios es más que un simple estar de buen humor. Si alguien ríe, canta y baila, lo más probable es que lo esté pasando bien. Esa satisfacción, claramente visible al mundo exterior, suele ser un estado temporal. La alegría o felicidad que es fruto del Espíritu es más bien un estado interior, resultado de la certeza: actualmente estoy a salvo en Dios, de mi pasado ya se ha ocupado él, y mi futuro está asegurado en sus manos.

¡Que sientas hoy y cada día de tu vida esa alegría!

Leuchtende Augen

Jedes Jahr führen christliche Einrichtungen Freizeiten für Kinder aus Tschernobyl oder der Ukraine durch. Vor zwei Jahren waren es 46 Kinder aus der Ukraine, die 14 unbeschwerte Tage in einem christlichen Freizeit- und Tagungszentrum in Norddeutschland verbrachten. Sie kamen aus Waisenhäusern oder ärmlichen Verhältnissen und machten daher große Augen, als sie die schönen Gästehäuser, Spiel- und Sportplätze sahen. Als sie dann auch noch die Hilfsbereitschaft der Menschen erlebten, die ihnen Kleidung, Spielsachen und vieles mehr schenkten, riefen sie: „Wir sind im Paradies!“

Im Rundbrief dieser Einrichtung war einige Wochen später zu lesen: „Nach der Heimkehr sahen die Eltern, die Pflegeeltern und Verwandten die glücklichen Augen ihrer Kinder und waren sehr dankbar für die geschenkte Freude.“

Vor 2000 Jahren fragten Menschen Jesus, wann das Reich Gottes kommen würde. Seine überraschende Antwort lautete (Lukas 17,21):

Das Reich Gottes ist mitten unter euch. 

Ein Stück Paradies auf Erden als Vorwegnahme des wiederhergestellten Paradieses nach dem zweiten Kommen Jesu: Ist nicht auch das mit der obigen Antwort gemeint, die Jesus den Fragestellern gab?

Wäre es nicht großartig, wenn Menschen die Gemeinschaft mit Christen als paradiesisch empfinden würden? Natürlich nicht deswegen, weil sie sündlose Christen angetroffen hätten, sondern weil sie Menschen begegnet sind, die Jesus Christus ehrlich und entschlossen nachfolgen. Christen, die nicht nur das (geschriebene) Wort Gottes ernst nehmen, sondern sich auch am Vorbild Jesu orientieren – zum Beispiel in der Liebe zum Nächsten und zueinander: „Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.“ (Johannes 13,35)

Leuchtende Augen – auch bei mir? (Foto: blackstarvideo, pixabay)

Leuchten die Augen der Menschen, nachdem sie einen Tag (oder mehrere) mit uns verbracht haben? Nachdem sie Einblick in unser Denken, in unseren Umgang mit dem Partner oder den Kindern, den Arbeitskollegen, den Vorgesetzten, unseren Angestellten, unseren Nachbarn? Ich denke, auch das ist mit folgenden Worten Jesu gemeint: „So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.“ (Matthäus 5,16)

Das Reich Gottes ist mitten unter den Menschen, weil du und ich, Kinder Gottes, Bürger und Botschafter dieses Reiches sind. Mit beiden Beinen leben wir auf dieser Erde, aber unser Herz schlägt für Jesus. Wo er wohnt, hat das Paradies bereits begonnen.