Schlagwort-Archive: Gottvertrauen

Je dunkler die Nacht …

Foto: Ioannis Ioannidis, pixabay.com

Je dunkler die Nacht, desto heller die Sterne, je tiefer die Trauer, desto näher ist Gott. Fjodor M. Dostojewski

Welch ein Lichtblick in diesen Tagen! Shabbat Shalom!


The darker the night, the brighter the stars, the deeper the grief, the closer God is. Fjodor M. Dostojewski
Foto

What a ray of hope in these days! Shabbat Shalom!


Cuanto más oscura es la noche, más brillantes son las estrellas. Cuanto más profundo es el duelo, más cercano está Dios. Fjodor M. Dostojewski
Foto

¡Qué rayo de esperanza en estos días! ¡Shabbat Shalom!

Auf zu neuen Ufern!

 

Wer bei Gott seinen Heimathafen gefunden hat, bricht zuversichtlich zu neuen Ufern auf.
Eine mutige, behütete Lebensfahrt mit Jesus am Bord!


Those who have found their home port in God, set out confidently for new shores.
A courageous, sheltered journey of life with Jesus on board!


Quienes han encontrado su puerto de refugio en Dios, saldrán con confianza a descubrir nuevas metas.
¡Un viaje valiente y protegido con Jesús a bordo!

Restlos vertrauen?

Beim Onlinebanking ist Vertrauen gefordert, oder? (Foto: pictavio, pixabay.com)
Gerade habe ich eine Menge Überweisungen übers Online-Banking erledigt. Hinterher habe ich darüber nachgedacht, wie groß mein Vertrauen in die Technik ist. Glücklicherweise habe ich bisher keine negative Überraschung erlebt.
Ich kam darauf, weil ich mich fragte: Kann jemand Online-Banking benutzen, der nicht „glaubt“, d. h. der nichts und niemandem vertraut? Denn Glauben heißt Vertrauen! Wer ein Flugzeug betritt, vertraut darauf, dass beim Start nicht eine Putzfrau im Cockpit sitzt, sondern ein ausgebildeter und erfahrener Flugkapitän. Jeder, der am modernen Leben teilnimmt, muss glauben! Selbst Atheisten glauben ja, dass es Gott nicht gibt, denn wissenschaftlich beweisen können sie ihre Annahme nicht (Atheismus ist Philosophie, keine Naturwissenschaft).
Der Evangelist Markus berichtet folgende Begebenheit: Der verzweifelte Vaters eines kranken bzw. besessenen Jungen sucht Jesus auf und bittet zunächst seine Schüler um Hilfe. Nachdem diese beim Heilungsversuch kläglich gescheitert waren, wandte er sich an Jesus: „Wenn du aber etwas kannst, so erbarme dich unser und hilf uns!“ (Markus 9,22) Das war ein ehrlicher Hilferuf, eine Mischung aus Glauben und Misstrauen. Vielleicht verständlich nach der gerade erlebten Enttäuschung. Als Jesus ihn darauf ansprach (V. 23), „schrie der Vater des Kindes: Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“ (V. 24)

Ich glaube; hilf meinem Unglauben! 

Dieser Schrei kam aus der Tiefe seines Herzens: Ich will glauben, kann es aber allein nicht!
Wie viel trauen wir Gott zu, wenn wir für ein sterbenskrankes Kind beten? Oder um die Heilung einer zerrütteten Beziehung? Oder wenn wir schon seit 10, 20, 30 Jahren für einen geliebten Menschen beten, dass er sein Leben Gott anvertraut?
Vielleicht spüren wir den inneren Widerstreit zwischen dem Verstand (natürlich kann Gott alles!) und unserem Herzen, unseren Gefühlen (ob er das wirklich will?). Dann sollten wir uns im Gebet an Gottes Liebe und seine Versprechen klammern, „denn wir dürfen wissen: Gott ist größer als unser Herz und weiß alles, er kennt unser Bemühen wie unsere Grenzen“ (1. Johannes 3,20 GNB). Wir können ihm sagen: „Herr, ich will glauben, dass für dich nichts unmöglich ist, kann es aber noch nicht. Hilf mir, dir restlos zu vertrauen!“

  • Diese Andacht ist im Andachtsbuch 2020 des Advent-Verlags Lüneburg für den 19.10.2020 erschienen. Auch in der Ausgabe 2021 sind Texte von mir enthalten.
  • Die Andacht zum Anhören beim Hope Channel 

Gelassenheit: die Ruhe im Sturm

Der Herr, der den Wind und die Wellen im See Genezareth zum Schweigen brachte, kann dir helfen, mitten in den Stürmen deines Lebens Ruhe zu bewahren.
Vertraue ihm!

English:
Serenity: the calm in the storm
The Lord, who silenced the wind and the waves in the Sea of Galilee, can help you to keep calm in the midst of the storms of your life.
Trust him!
Picture

Español:
Serenidad: la calma en la tormenta
El Señor, que silenció el viento y las olas en el Mar de Galilea, puede ayudarte a mantener la calma en medio de las tormentas de tu vida.
Confía en él.
Foto

Ich kann nicht mehr!

Selbst wenn meine Kräfte schwinden …, so bist du, Gott, doch allezeit meine Stärke – ja, du bist alles, was ich brauche! (Psalm 73,26 Hfa)

Ich wünsche jedem Besucher dieser Seite die stärkenden Erfahrung und Gewissheit des Psalmschreibers (Asaf). Ebenfalls sehr ermutigend finde ich das Lied “You rise me up!” von Josh Groban.  Auf YouTube habe ich einige Versionen dieses Liedes gesammelt (instrumental, vokal, in versch. Sprachen und Interpretationen):  hier

English:
Even if my strength is declining … you, God, are always my strength – yes, you are everything I need! (Psalm 73:26) (Foto)

Español:
Aunque mis fuerzas disminuyan…, tú, Dios, eres mi fortaleza en todo momento – sí, ¡tú eres todo lo que necesito! (Salmo 73:26) (Foto)

Zu dunkel?

Ich sagte zu dem Engel: „Gib mir ein Licht, damit ich festen Schrittes in die Ungewissheit des neuen Jahres schreiten kann.“ Aber er antwortete mir: „Geh hinein ins neue Jahr und lege deine Hand in Gottes Hand. Das ist mehr wert als ein Licht, und sicherer, als den Weg im Voraus zu kennen.“ (Mündlich überliefert/edp)

Allen Lesern wünsche ich einen sanften Übergang in das neue Jahr 2020. Möge es von Frieden, Zuversicht und dem Segen unseres Vaters im Himmel erfüllt sein, der uns unermesslich liebt.

Ein vertrauensvolles neues Jahr!

English:
I said to the angel, “Give me a lamp that I may tread firmly into the uncertainty of the new year.” But he answered me, “Go into the new year and put your hand in God’s hand. That is worth more than a lamp, and safer than knowing the way ahead.” (Oral tradition/edp) (Foto)

Español:
Le dije al ángel: “Dame una lámpara, para que pueda entrar con pasos firmes en la incertidumbre del año nuevo”. Pero él me respondió: “Pasa al nuevo año y coloca tu mano en la mano de Dios. Eso vale más que una lámpara, y es más seguro que conocer de antemano el camino a seguir”. (Transmitido oralmente/edp) (Foto)