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Mein Solarkraftwerk

Im Hintergrund: der Tower des Solarkraftwerks Aschalim in der Wüste Negev (Israel).

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Ich mag das Lied „Jesus meine Sonne, in der dunklen Nacht“ sehr. Er ist die Quelle meiner Freude, meiner Hoffnung, meiner Energie. Da passt der Vergleich mit einem Solarkraftwerk gut, das tausenden Menschen Strom, Licht und Wärme liefert. Nachdem ich am 19. Mai 2022 zum zweiten Mal den Tower des Solarkraftwerkes Ashalim in der Wüste Negev (Südisrael) aus der Entfernung sah, formulierte ich den Spruch auf dem Foto als eine Art Zusage oder Angebot von Jesus, der sagte: „Ich bin das Licht der Welt“ (Johannes 8,12):

Ich will das Licht in deinem Leben sein,
das dir den Weg nach Hause erhellt
und dich in der Nacht erwärmt. JESUS

Foto: Iskra.piotr, Lizenz: CCA 4.0

In der Wüste Negev. südlich von Beerscheba (im Süden Israels) arbeitet seit September 2019 das Solarthermischekraftwerk Aschalim als eines von drei Solar-Kraftwerken mit jeweils unterschiedlicher Technologie (Photovoltaik, Solarthermisch und Natural Gas). Auf einer Fläche von 390 Hektaren – rund 400 Fußballfeldern – lenken 454.832 Spiegel Sonnenwärme auf ein Netzwerk mit Öl gefüllter Rohre. Die ölige Flüssigkeit wird auf knapp 400°C erhitzt, und dann in Wasserdruck umgewandelt, der eine Turbine und die Stromproduktion antreibt.

Foto: Ivanpah Mingasson

Beim neuen Kraftwerk steht in der Mitte der welthöchste Solarturm mit einer Höhe von 250 Meter. 50.600 bewegliche, computergesteuerte und per W-LAN verbundene Spiegel bündeln das Sonnenlicht, damit wird über mehrere Zwischenschritte das Wasser auf dem Turm erhitzt, das dann Dampfturbinen antreibt. Als einzige Anlage in Israel kann sie mittels eines Flüssigsalz-Wärmespeichers sogar nachts viereinhalb Stunden lang weiter Strom produzieren.

Mit einer Leistung von 300 Megawatt ist dies eines der größten solarthermischen Kraftwerke weltweit. Diese Kapazität reicht, um 130 Tausend Haushalte mit Strom zu versorgen, also etwa fünf Prozent der israelischen Bevölkerung. Bei voller Auslastung reduziere das Kraftwerk den Ausstoß von Kohlendioxid um 245.000 Tonnen. Das sei so, als nähme man 50.000 Autos von der Straße.


 

In the background: the tower of the Aschalim solar power plant in the Negev desert (Israel).

My solar power plant

I like the hymn “Jesus my sun, in the dark night” very much. He is the source of my joy, my hope, my energy. The comparison with a solar power plant, which provides electricity, light and warmth for thousands of people, fits well. After seeing the tower of the Ashalim solar power plant in the Negev desert (southern Israel) from a distance for the second time on 19 May 2022, I formulated the sentence on the photo as a kind of promise or offer from Jesus, who said: “I am the light of the world” (John 8:12):

I want to be the light in your life
that lights your way home
and warms you in the night. JESUS

Ashalim-Solarkraftwerk

In the Negev desert. south of Beersheba (in southern Israel), the Ashalim solar thermal power plant has been operating since September 2019 as one of three solar power plants, each with different technology (photovoltaic, solar thermal and natural gas). Covering an area of 390 hectares – about 400 football fields – 454,832 mirrors direct solar heat onto a network of pipes filled with oil. The oily liquid is heated to nearly 400°C, then converted into water pressure that drives a turbine and electricity production.

At the centre of the new power plant is the world’s tallest solar tower, 250 metres high. 50,600 movable, computer-controlled mirrors connected via W-LAN focus the sunlight, which is used to heat the water on the tower in several intermediate steps, which then drives steam turbines. It is the only plant in Israel that can continue to produce electricity for four and a half hours at night by means of a liquid salt heat accumulator.

With an output of 300 megawatts, this is one of the largest solar thermal power plants in the world. This capacity is enough to supply 130 thousand households with electricity, or about five percent of the Israeli population. At full capacity, the power plant would reduce carbon dioxide emissions by 245,000 tonnes. That would be like taking 50,000 cars off the road.


 

Al fondo: la torre de la central solar de Aschalim, en el desierto del Néguev (Israel).

Mi planta de energía solar

Me gusta mucho el himno “Jesús mi sol, en oscura noche”. Él es la fuente de mi alegría, mi esperanza, mi energía. La comparación con una central solar, que proporciona electricidad, luz y calor a miles de personas, encaja bien. Después de ver por segunda vez desde la distancia la torre de la central solar de Ashalim, en el desierto del Néguev (sur de Israel), el 19 de mayo de 2022, formulé la cita en esta foto como una especie de promesa u oferta de Jesús, que dijo: “Yo soy la luz del mundo” (Juan 8:12):

Quiero ser la luz en tu vida
que ilumina tu camino al hogar
y te da calor en la noche. JESÚS

Foto: brightsourceenergy.com

En el desierto del Néguev. al sur de Beersheba (en el sur de Israel), la central termosolar de Ashalim funciona desde septiembre de 2019 como una de las tres centrales solares, cada una con una tecnología diferente (fotovoltaica, termosolar y de gas natural). Con una superficie de 390 hectáreas -unos 400 campos de fútbol-, 454.832 espejos dirigen el calor solar hacia una red de tuberías llenas de aceite. El líquido aceitoso se calienta a casi 400°C y luego se convierte en agua a presión que impulsa una turbina y la producción de electricidad.

En el centro de la nueva central se encuentra la torre solar más alta del mundo, de 250 metros de altura. 50.600 espejos móviles, controlados por ordenador y conectados a través de WiFi, enfocan la luz solar, que se utiliza para calentar el agua de la torre en varios pasos intermedios, que luego impulsa las turbinas de vapor. Es la única central de Israel que puede seguir produciendo electricidad durante cuatro horas y media por la noche mediante un acumulador de calor de sal líquida.

Con una potencia de 300 megavatios, es una de las mayores centrales termosolares del mundo. Esta capacidad es suficiente para abastecer de electricidad a 130 mil hogares, es decir, aproximadamente el 5% de la población israelí. A pleno rendimiento, la central reduciría las emisiones de dióxido de carbono en 245.000 toneladas. Eso equivaldría a retirar 50.000 coches de la carretera.

Das Kreuz: ein Unsinn?

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Ein Kunsthistoriker liegt im Sterben. Der herbeigerufene Seelsorger hält ihm ein Bild des Gekreuzigten vor. Da richtet der Sterbende einen prüfenden Blick auf das Kruzifix und murmelt aus seinem Kissen heraus: „Elfenbein, Würzburger Arbeit, Zopfstil, von mäßigem Wert“, spricht er, und stirbt.

Alles richtig – aus dem Blick des Kunsthistorikers. Aber dieses Wissen hilft niemandem, nicht im Leben und erst recht nicht im Sterben!

Jemanden zu kreuzigen, ist wohl die qualvollste Art gewesen, einen Menschen langsam zu Tode zu foltern: „Die Lunge will sich mit Sauerstoff füllen, die Beine wollen den Körper aufrichten, durch die Brust fährt ein neuer stechender Schmerz. Gesteigert werden die Schmerzen eines Gekreuzigten durch die Hitze, den Durst, den Hunger und die Insekten, die um ihn schwirren, über sein Gesicht krabbeln, zustechen.“ (Markus Spieker, JESUS. Eine Weltgeschichte, Fontis-Verlag, 2020, S. 488)

Das Geschehen am Kreuz ist für viele Menschen von Anfang an nicht nur unverständlich, sondern teilweise auch abstoßend. Darüber schrieb der Apostel Paulus (im 1. Brief an die Christen in Korinth, 1,18, Neues Leben Bibel):

Ich weiß, wie unsinnig die Botschaft vom Kreuz in den Ohren derer klingt, die verloren gehen. Wir aber, die wir gerettet sind, erkennen in dieser Botschaft die Kraft Gottes.

Ich kann gut nachvollziehen, dass diese „Botschaft vom Kreuz“ nicht nur zur Zeit des Paulus, sondern auch heute auf Unverständnis bei vielen stößt. War der Gekreuzigte „nur“ ein Mensch, dann war dies die grausame Hinrichtung eines Märtyrers unter anderen. Das zu wissen, genügt. Traurig, aber nicht einzigartig.

War Jesus aber der menschgewordene Gott, wie die Bibel es bezeugt, verlangt dies eine weitergehende Beschäftigung mit dem Geschehen und, früher oder später, auch eine Entscheidung: Halte ich an meinem Unverständnis dafür fest, dass Gott so etwas zulässt? Oder gebe ich ihm durch sein Wort, die Bibel, die Chance, mir die tiefere Bedeutung, ja die zentrale Rolle des Kreuzes in der Geschichte der Welt und möglicherweise auch in meinem Leben zu zeigen?

Wer am Unverständnis für diese auf den ersten Blick „unsinnige“ Botschaft vom Kreuz festhält, wird deswegen verlorengehen, weil er den einzigen Ausweg aus der menschlichen Verlorenheit ablehnt, den Rettungsring, den Gott jedem anbietet, der sich nach einem ewigen Leben ohne Leid und Tod sehnt.

Die beste Botschaft vom Kreuz ist aber, dass es leer ist, denn der Gekreuzigte ist auferstanden! Er lebt und kommt wieder, um alle, die sich ihm anvertrauen, nach Hause zu bringen!


 

The cross: a nonsense?

An art expert is dying. The chaplain who has been summoned holds up a picture of the Crucified to him. The dying man looks at the crucifix and murmurs from his pillow: “Ivory, Würzburg work, pigtail style, of moderate value,” he says, and dies.

All correct – from the viewpoint of the art expert. But this knowledge helps no one, not in life and certainly not in death!

Crucifying someone has probably been the most painful way of slowly torturing a human being to death: “The lungs want to fill with oxygen, the legs want to raise the body, a new stabbing pain drives through the chest. The pain of a crucified man is increased by the heat, the thirst, the hunger and the insects that buzz around him, crawl over his face, bite.” (Markus Spieker, JESUS. Eine Weltgeschichte, Fontis Publishers, 2020, p. 488)

From the beginning, the events on the cross are not only incomprehensible to many people, but also partly repulsive. The apostle Paul wrote about this (in the 1st letter to the Christians in Corinth, 1:18,):

The message of the cross seems foolish to those who are lost and dying. But it is God’s power to us who are being saved.

I can well understand that this “message of the cross” is met with incomprehension by many, not only in Paul’s time, but also today. If the crucified was “only” a human being, then this was the cruel execution of one martyr among others. Knowing that is enough. Sad, but not unique.

But if Jesus was God incarnate, as the Bible testifies, then this requires a further engagement with the event and, sooner or later, also a decision.: Do I hold on to my lack of understanding that God would allow such a thing? Or do I give him the chance through his word, the Bible, to show me the deeper meaning, indeed the central role of the cross in the history of the world and possibly also in my life?

Those who cling to their lack of understanding of this message of the cross, which at first sight seems “nonsensical”, will be lost because they reject the only way out of human lostness, the lifebelt that God offers to everyone who longs for an eternal life without suffering and death.

But the best message of the cross is that it is empty, because the Crucified One is risen! He lives and comes again to bring home all who entrust themselves to him!


 

La cruz: ¿un disparate?

Un experto en arte está muriendo. El capellán que ha sido llamado le muestra una imagen del Crucificado. El moribundo mira el crucifijo y murmura desde la almohada: “Marfil, obra de Würzburg, estilo coleta, de valor moderado”, dice, y muere.

Todo correcto – desde el punto de vista del experto. Pero este conocimiento no ayuda a nadie, ni en la vida ni mucho menos en la muerte.

Crucificar a alguien ha sido probablemente la forma más agónica de torturar lentamente a un ser humano hasta la muerte: “Los pulmones quieren llenarse de oxígeno, las piernas quieren levantar el cuerpo, un nuevo dolor punzante atraviesa el pecho. El dolor de un crucificado se ve incrementado por el calor, la sed, el hambre y los insectos que zumban a su alrededor, se arrastran por su cara, le pican”. (Markus Spieker, JESUS. Eine Weltgeschichte, Editorial Fontis, 2020, p. 488)

Desde el principio, los acontecimientos en la cruz no sólo son incomprensibles para muchas personas, sino que en parte también son repulsivos. El apóstol Pablo escribió sobre esto (en la 1ª carta a los cristianos de Corinto, 1:18):

Sé lo absurdo que suena el mensaje de la cruz a los oídos de los que perecen. Pero los que estamos salvados reconocemos el poder de Dios en este mensaje.

Comprendo perfectamente que este “mensaje de la cruz” sea recibido con incomprensión por muchos, no sólo en la época de Pablo, sino también hoy. Si el crucificado fuera “sólo” un ser humano, entonces se trataría de la cruel ejecución de un mártir entre otros. Con saber eso es suficiente. Algo triste, pero no único.

Pero si Jesús era Dios encarnado, como atestigua la Biblia, entonces esto requiere un estudio más profundo del evento y, tarde o temprano, también una decisión.: ¿Me aferro a mi falta de comprensión de que Dios permita algo así? ¿O le doy la oportunidad a través de su palabra, la Biblia, de mostrarme el significado más profundo, de hecho el papel central de la cruz en la historia del mundo y posiblemente también en mi vida?

Los que se aferran a su incomprensión de este mensaje de la cruz, que a primera vista parece “sin sentido”, se perderán porque rechazan la única salida a la pérdida humana, el chaleco de salvamento que Dios ofrece a todos los que anhelan una vida eterna sin sufrimiento ni muerte.

Pero el mejor mensaje de la cruz es que está vacía, porque el Crucificado ha resucitado. Vive y regresará para llevar a su hogar a todos los que confían en él.

Wenn alles Kopf steht …

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Heute gelesen: „Wenn alles Kopf steht – das Kreuz bleibt. Der am Kreuz A zu dir gesagt hat, wird auch B sagen und dich durch Krisen hindurchtragen und in eine gute Zukunft führen.“
(Studienheft zur Bibel, Der Brief an die Hebräer, S. 31; Adventisten studieren zurzeit weltweit den Hebräerbrief aus dem Neuen Testament.)

In dieser turbulenten Zeit gibt es nur eine Person, der wir absolut vertrauen können: Dem, der am Kreuz starb, weil er versprochen hatte, unser Versagen auf sich zu nehmen und unsere Schulden zu bezahlen. Und weil er auferstanden ist, wissen wir: Er hat Krankheit, Tod und Sünde besiegt – auch wenn wir noch unter den Folgen unserer Trennung von Gott zu leiden haben.

Die Pandemie wird gewiss ein Ende haben. Und die Ungerechtigkeit, das Leid, der Hass, der Hunger und vieles mehr auch. Weil ER es versprochen hat: Jesus Christus! „Siehe, ich mache alles neu!“ (Offenbarung 21,5)


 

Read today: “When everything is upside down, the cross remains. He who said A to you on the cross will also say B and carry you through crises and lead you into a good future.”
(Bible Study Guide, The Letter to the Hebrews, p. 31, German FiD edition. Adventists around the world are currently studying the Epistle to the Hebrews from the New Testament.)

In these turbulent times, there is only one person we can trust absolutely: The one who died on the cross because he promised to take our failures upon himself and pay our debts. And because he rose from the dead, we know: He has conquered sickness, death and sin – even if we still suffer the consequences of our separation from God.

The pandemic will certainly come to an end. And so will injustice, suffering, hatred, hunger and much more. Because HE has promised it: Jesus Christ! “Behold, I make all things new!” (Revelation 21:5)

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Leí hoy: “Cuando todo está al revés, la cruz permanece. El que te dijo A en la cruz también te dirá B y te llevará a través de las crisis y te conducirá a un buen futuro.”
(Folleto de Estudio de la Biblia, La Carta a los Hebreos, p. 31, edición FiD alemana. Los adventistas de todo el mundo están estudiando actualmente la Epístola a los Hebreos del Nuevo Testamento.)

En estos tiempos turbulentos, sólo hay una persona en la que podemos confiar absolutamente: El que murió en la cruz porque prometió asumir nuestros fracasos y pagar nuestras deudas. Y porque resucitó de entre los muertos, lo sabemos: Él ha vencido la enfermedad, la muerte y el pecado, aunque nosotros todavía suframos las consecuencias de nuestra separación de Dios.

La pandemia llegará sin duda a su fin. Y también lo harán la injusticia, el sufrimiento, el odio, el hambre y muchas cosas más. Porque ÉL lo ha prometido: ¡Jesús! “¡He aquí que hago nuevas todas las cosas!” (Apocalipsis 21:5)

Die Tür ist offen. Dauerhaft!

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Die Tür ist offen. Dauerhaft!

Adventisten studieren zurzeit weltweit den Hebräerbrief aus dem Neuen Testament und unterhalten sich darüber im Bibelgespräch (gewöhnlich vor der Predigt; während der Corona-Pandemie gibt es Ausnahmen). Im Studienheft wurde dieser Woche das schöne Lied „Mutig komm ich vor den Thron“ [Gottes] zitiert.

Ist das nicht selbstverständlich, dass wir zu jeder Zeit durch das Gebet die Nähe Gottes aufsuchen dürfen? Nein, ist es nicht, denn als Sünder würden wir die Gegenwart des heiligen Gottes nicht eine Sekunde ertragen. So durfte im Volk Israel niemand den heiligsten Raum der Kultstätte betreten, ausgenommen der Hohepriester, und das einmal im Jahr (am sogenannten Yom Kippur).

Eine der vielen guten Nachrichten des Hebräerbriefes lautet: Jesus Christus hat uns durch seinen Tod die „Brücke“ zurück zum Vater gebaut. Weil er unsere Sünden auf sich genommen hat, dürfen wir die Nähe Gottes aufsuchen – so häufig und so lange wir wollen. Ohne irgend einen Mittler (außer Jesus Christus selbst).

Dieser freie Zugang, diese „Öffnung“ würde zu alttestamentlichen Zeiten die Gläubigen jubeln lassen. Wie aber empfinden wir? Haben wir uns vielleicht daran gewöhnt, sodass dieser direkte Zugang zu Gott zur Selbstverständlichkeit geworden ist?


 

The door is open. Permanently!

Adventists around the world are currently studying the Epistle to the Hebrews from the New Testament and talking about it in the Bible discussion groups (usually before the sermon; there are exceptions during the Corona pandemic). In this week’s study booklet, a beautiful song was quoted. (Free translation of a part of the song see the photo.)

Is this not obvious, that we may seek out the nearness of God at any time through prayer? No, it is not, for as sinners we would not bear the presence of the holy God for a second. Thus, among the people of Israel, no one was allowed to enter the holiest room of the place of worship, except the high priest, and that once a year (on what is called Yom Kippur).

One of the many good messages of the Letter to the Hebrews is: Jesus Christ has built the “bridge” back to the Father for us through his death. Because he took our sins upon himself, we are allowed to seek God’s nearness – as often and as long as we want. Without any mediator (except Jesus Christ himself).

This free access, this “opening” would have made believers rejoice in Old Testament times. And yet, how do we feel? Have we perhaps become accustomed to it, so that we take for granted this direct access to God?

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La puerta está abierta. Permanentemente.

Los adventistas de todo el mundo están estudiando actualmente la Epístola a los Hebreos del Nuevo Testamento y conversando sobre ella en sus cultos. En el folleto de estudio de esta semana, se citó una hermosa canción, de la que una parte cito en esta foto.

¿No es evidente que podemos acudir a la presencia de Dios en cualquier momento a través de la oración? No, no lo es, porque como pecadores no soportaríamos la presencia del Dios santo ni un segundo. Así, en el pueblo de Israel, nadie podía entrar en el lugar santísimo, excepto el sumo sacerdote, y eso sólo una vez al año (en el llamado Yom Kippur).

Uno de los muchos y buenos mensajes de la Carta a los Hebreos es: Jesucristo ha construido el “puente” de regreso al Padre a través de su muerte en la cruz. Porque él tomó nuestros pecados sobre sí mismo, podemos acudir a la presencia de Dios – tan a menudo y tanto tiempo como queramos. Sin ningún mediador (excepto el propio Jesucristo mismo).

Este libre acceso, esta “apertura” habría hecho regocijarse a los creyentes en los tiempos del Antiguo Testamento. Y nosotros, ¿cómo nos sentimos? ¿Acaso nos hemos acostumbrado a ello, de modo que este acceso directo a Dios se ha convertido en algo obvio?

Das Kreuz? Unsinn!


Jesu Sterben am Kreuz? „Unsinn!“, sagten damals viele. Auch heute löst die Predigt vom Kreuz häufig ein skeptisches Kopfschütteln aus.

War der Gekreuzigte „nur“ ein Mensch, dann war dies die grausame Hinrichtung eines Märtyrers unter anderen. War Jesus aber der menschgewordene Gott, wie die Bibel es bezeugt, verlangt dies eine weitergehende Beschäftigung damit. Und, früher oder später, auch eine Entscheidung: Halte ich an meinem Unverständnis fest, oder gebe ich Gott die Chance, mir die tiefere Bedeutung des Kreuzes in der Geschichte der Welt und möglicherweise auch in meinem Leben zu zeigen?

Wer am Unverständnis für diese auf den ersten Blick „unsinnige“ Botschaft vom Kreuz festhält, lehnt den einzigen Ausweg aus der Verlorenheit ab, den Gott jedem anbietet. Jedem, der sich nach einem ewigen Leben ohne Leid und Tod sehnt.

Ja, Jesus starb am Kreuz, weil er es nicht ertragen konnte, dass wir nie wieder nach Hause, in die vollkommene Welt Gottes, zurückkehren könnten. Alle Nägel der Welt hätten ihn nicht daran hindern können, vom Kreuz abzusteigen, hätte er sich das anders überlegt. Allein seine unermesslich große Liebe zu uns hielt ihn am Kreuz fest.

Da kann man nur Staunen … und Danken!


The message of the cross: nonsense?
Jesus’ dying on the cross? “Nonsense!” said many at the time. Even today, the preaching of the cross often triggers a skeptical shake of the head.

If the crucified was “only” a human being, then this was the cruel execution of one martyr among others. If, however, Jesus was God incarnate, as the Bible testifies, this demands a more extensive investigation. And, sooner or later, also a decision: Do I hold on to my lack of understanding, or do I give God the chance to show me the deeper meaning of the cross in the history of the world and perhaps also in my life?

Those who hold on to their lack of understanding of this, at first sight, “nonsensical” message of the cross, reject the only way out of hopelessness that God offers to everyone. To everyone who longs for an eternal life without suffering and death.

Yes, Jesus died on the cross because he could not bear that we could never return home, to God’s perfect world. All the nails in the world could not have hindered him from descending from the cross had he changed his mind. His immeasurable love for us alone kept him on the cross.

One can only be amazed … and thankful!



El mensaje de la cruz: ¿un disparate?

¿La muerte de Jesús en la cruz? ” ¡Qué locura!”, dijeron muchos en su momento. Todavía hoy, la predicación sobre la cruz suscita a menudo reacciones escépticas.

Si el crucificado era “sólo” un hombre, entonces se trataba de la cruel ejecución de un mártir entre otros. Pero si Jesús era Dios encarnado, como atestigua la Biblia, esto exige un estudio más amplio. Y, tarde o temprano, también una decisión: ¿Me aferro a mi falta de comprensión, o le doy a Dios la oportunidad de mostrarme el significado más profundo de la cruz en la historia del mundo y posiblemente en mi vida?

Los que se aferran a su incomprensión de este, a primera vista “disparatado” mensaje de la cruz están rechazando el único camino para salir de la perdición que Dios ofrece a todos. A todos los que añoran una vida eterna sin sufrimiento ni muerte.

Sí, Jesús murió en la cruz porque no podía soportar el que nosotros nunca pudiéramos regresar al hogar, al mundo perfecto de Dios. Todos los clavos del mundo no habrían podido impedirle bajar de la cruz si hubiera cambiado de opinión. Sólo su inconmensurable amor por nosotros lo mantuvo en la cruz.

Uno no puede más que maravillarse de ello… ¡y dar las gracias!

Annahme verweigert

(Foto: Harry Strauss, pixabay.com)

Während ich die ersten Zeilen schreibe, werden im Radio Tipps für den Umtausch von Weihnachtsgeschenken gesendet. Eine lästige Sache, dieses Zurückgeben oder Umtauschen von Dingen, die nicht passen oder nicht gefallen!

Etwas Schlimmeres erlebte ich vor ein paar Jahren, als ein Buchgeschenk, das ich ins Ausland verschickt hatte, mit dem Vermerk zurückkam „Annahme verweigert“. Ich konnte es nicht fassen, bis ich die Bestätigung erhielt, dass der Empfänger keinen Kontakt mehr zu mir haben wollte. (Leider kenne ich bis heute die Gründe nicht. Ich bete aber regelmäßig für diese Person und hoffe, dass wir einmal wieder miteinander reden können.) Jedenfalls ist das nichts im Vergleich zur Annahmeverweigerung, die Jesus Christus, der Sohn Gottes, erlebte, als er vor ca. 2000 Jahren auf die Erde kam.

Dazu fällt mir  das gelungene Titelbild  eines Wochenmagazins ein. Es war ein weihnachtliches Motiv und es ging beim Thema „Das gelieferte Fest“ darum, wie der Onlinehandel unser Leben revolutioniert. Josef und Maria betrachten ratlos das Baby, das ihnen aus einem Karton des größten Online-Versandhändlers die Ärmchen entgegenstreckt. Sprechblasen verraten, was den überrascht wirkenden Eltern durch den Kopf geht. Josef: „Das habe ich nicht bestellt.“ Maria: „Können wir ihn umtauschen?”

Artikel gefällt nicht, passt nicht, entspricht nicht den Erwartungen … Wie sehr trifft das alles auf Jesus Christus zu, Gottes „Weihnachtsgeschenk“ an die Menschheit. Zuerst an sein Volk, aber „die Seinen nahmen ihn nicht auf“ – so nachzulesen im Johannes-Evangelium (1,11):

Jesus kam in seine Welt, aber die Menschen wiesen ihn ab.

Das war nicht der Messias, mit dem sie gerechnet hatten! Selbst der Bußprediger Johannes, der Jesus getauft hatte, bekam Zweifeln und ließ ihn fragen: „Bist du, der da kommen soll, oder sollen wir auf einen andern warten?“ (Lukas 7,20) Und zwei Schüler von Jesus formulierten so ihre Enttäuschung: „Wir aber hofften, er sei es, der Israel erlösen werde.“ (Lukas 24,21)

Es gab vieles, was den Menschen an Jesus nicht passte: seine Herkunft, die Kreise, in denen er verkehrte, die Mitarbeiter, die er sich aussuchte, und vor allem viele seiner Reden: „Was er da redet, geht zu weit! So etwas kann man nicht mit anhören!“ (Johannes 6,60 GNB)

Jesus Christus umtauschen? Ausgeschlossen! Wer könnte uns besser als er zeigen, wie Gott-Vater wirklich ist? Wer sollte seinen Platz am Kreuz für ihn einnehmen? Wer käme in Frage, stellvertretend die Schuld der ganzen Menschheit auf sich zu nehmen?

Welche Erwartungen haben wir denn an Gottes größtes Geschenk? Dass er so ist, handelt und redet wie wir? Dann wäre Jesus nur ein Mensch! Aber er ist zugleich Gott und darum sind seine Gedanken viel höher als unsere, seine Pläne vielversprechender, seine Versprechen absolut zuverlässig und die Zukunft, die er für uns vorbereitet, größer und schöner, als wir sie uns jemals erträumen könnten. Gottes Geschenk an uns ist durch nichts und niemand zu überbieten!

Die ihn aber aufnahmen und an ihn glaubten, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden.

 

Dieser Beitrag ist in ähnlicher Form am 27.12.2019 im Andachtsbuch des Advent-Verlags Lüneburg erschienen.

Den Beitrag zum Anhören
(Reihe “Das Wort zum Tag” vom Hope Media)

(Dieser Beitrag ist ein Update von „Artikel gefällt nicht“ vom 26.12.2017.)

 

English:
Jesus came to what was his own. But his own people rejected him.
Yet to all who received him, to those who believed in his name, he gave the right to become children of God. (John 1:11-12) (Foto)

Español:
Cristo vino al mundo que El había creado, pero los hombres lo rechazaron. Mas a cuantos lo recibieron y creyeron en El, les dio el derecho de ser hijos e hijas de Dios. (Juan 1:11-12) (Foto)