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Shabbat Shalom für alle

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Shabbat Shalom für alle
Dieser Satz im „Studienheft zur Bibel“ (S. 78) hat mich diese Woche besonders angesprochen: Religion, die nicht befreit und Würde schenkt, schadet Menschen. Gott führt nicht in die Enge. Er befreit.

Ich wünsche dir, dass du erlebst, wie befreiend der Glaube sein kann und wie Gottes Friede dich in diesen unruhigen Zeiten erfüllt.

Vor ein paar Wochen haben wir uns auf HOPE.TV über das Thema Ruhe für alle im Rahmen der Sendereihe DIE BIBEL. DAS LEBEN unterhalten. Die Sendung lief diese Woche und ist in der Mediathek abrufbar.

Bibelgesprächsrunde bei HOPE.TV (Foto: Johannes Feldmann, hope.tv)
Bibelgesprächsrunde bei HOPE.TV (Screenshot der Sendung auf hope,tv)

 

 

 Shabbat Shalom for all
This sentence from the “Study Booklet on the Bible,” (p. 78) spoke to me especially this week: Religion that does not liberate and give dignity harms people. God does not lead into a confinement. He liberates.

I wish for you to experience how liberating faith can be, and for God’s peace to fill you in these troubled times.

A few weeks ago on HOPE.TV, we talked about the topic Rest For All in the series DIE BIBEL. DAS LEBEN. The program runs this week and is online here (only in German).

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Shabbat Shalom para todos
La cita que he puesto en la foto (tomada del folleto para el estudio de la Biblia de esta semana) me ha gustado mucho: La religión que no libera y da dignidad perjudica a las personas. Dios no nos arrincona, sino que nos libera.

Te deseo que experimentes lo liberadora que es la fe y que la paz de Dios te acompañe en estos tiempos difíciles.

Hace unas semanas, en HOPE.TV, hablamos del tema Descanso para todos en la serie DIE BIBEL. DAS LEBEN. El programa se emitió esta semana y está en línea aquí (sólo en alemán).

Ein Tag zum Genießen!

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Ein Tag zum Genießen!

Gott beendete seine Schöpfung nicht schon am sechsten Tag, als er fertig war mit seiner „Arbeit“, sondern erst am siebten, als er „ruhte“. Vollendet war diese erste Woche der Erde erst mit dem Sabbat. Diesen Tag heiligte Gott (d. h. er sonderte ihn aus als „seinen“ Tag), um sich über seine Geschöpfe zu erfreuen, besonders über den Menschen, und mit diesem Gemeinschaft zu haben.  Er reservierte diesen Tag sozusagen für sich, um ihn wiederum als einen befreienden Tag den Menschen zurückzugeben.

Bibelgesprächsrunde bei HOPE.TV (Foto: Johannes Feldmann, hope.tv)

Der wöchentliche Sabbat-Ruhetag: Ist er bloß der erste Teil des freien Wochenendes? Was alles meint „Ruhen“, wenn von Gott die Rede ist? Und wie kann die Sabbatruhe die Lebensqualität in hektischer Zeit steigern? Darum ging es in der Folge „Der Ruhe-Tag“ von DIE BIBEL.DAS LEBEN auf HOPE.TV, an der auch ich beteiligt war.

Zwei Aussagen im „Studienheft zur Bibel“, die mich diese Woche besonders angesprochen haben:

Der Sabbat hat etwas von Meditation in einem ganz positiven Sinn: Man ruht aus von den Taten. Da ist Sein wichtiger als Tun. Der Mensch soll erkennen, dass er nicht nur aus Taten lebt, sondern auch aus anderen Quellen. Ruhe dient der Resilienz, soll Feiern ermöglichen, aus dem Alltag herausholen. Im Feiern schöpft man Kraft, bricht mit der Illusion, man könne aus ruheloser Arbeit leben. (S. 69)

Der Sabbat ist ein Geschenk des Befreier-Gottes an sein Volk. Deshalb soll der Sabbat eine Befreiungserfahrung sein. Er ist und bleibt ein tiefer Einschnitt in die wirtschaftlichen Interessen der Eliten, die pausenloses Arbeiten und Effektivität fordern. Der Sabbat stellt ein ganz anderes Verständnis vom Leben dar. Er fordert auf zur Empathie, zum Rollentausch. Er macht alle Menschen gleich. Am Sabbat gibt es keinen Unterschied zwischen Vorgesetzten und Lohnarbeitern. Bis heute dürfen in Israel am Sabbat Kindern keine Befehle erteilt werden. (S. 72)

 


 

A day to enjoy!

God did not finish his creation already on the sixth day, when he was finished with his work, but not until the seventh day, when he “rested”. This first week of the earth was fulfilled only with the Sabbath. God sanctified this day (i.e. he set it apart as “his” day) in order to rejoice over his creatures, especially over man, and to have fellowship with him. He reserved this day for himself, so to speak, in order to give it back to man as a day of celebration.

The weekly Sabbath day of rest: Is it just the first part of the free weekend? What all does “rest” mean when talking about God? And how can Sabbath rest enhance the quality of life in hectic times?
We talk about this in the episode “The Day of Rest” (in German) of THE BIBLE.THE LIFE on HOPE.TV.

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¡Un día para disfrutar!

Dios no concluyó su creación en el sexto día, cuando terminó su “trabajo”, sino en el séptimo, cuando “descansó”. Esta primera semana de la tierra sólo se completó con el sábado. Dios santificó este día (es decir, lo apartó como “su” día) para alegrarse por sus criaturas, especialmente por el hombre, y tener comunión con él. Se reservó este día, por así decirlo, para devolverlo al hombre como un día para celebrar.

El sábado como día de descanso semanal: ¿es simplemente la primera parte del fin de semana libre? ¿Qué significa “descansar” cuando se habla de Dios? ¿Y cómo puede el descanso sabático mejorar la calidad de vida en tiempos agitados?
Hablamos de esto en el episodio “El día de descanso” (en alemán) de LA BIBLIA.LA VIDA en HOPE.TV en el que también yo participé.

Ruhen und Genießen!

Foto: Rainer Sturm, pixelio.de


Deutsch
: Mit dem Alter wird der Aufstieg beschwerlicher, dafür der Ausblick umso schöner! Am Sabbat genießen wir den Ausblick!
English:  With age, the climbing becomes more difficult, but the outlook all the more beautiful! On the Sabbath we enjoy the panorama! (picture)
Español:  Con la edad, el ascenso se hace más difícil, pero la vista es aún más hermosa. ¡En sábado disfrutamos de la panorámica! (foto)

Ein Bibelwort zum Thema Sabbat aus dem Buch Jesaja (58,13-14 Hfa):

Achtet den Sabbat als einen Tag, der mir geweiht ist und an dem ihr keine Geschäfte abschließt! Er soll ein Feiertag für euch sein, auf den ihr euch freut. Entweiht ihn nicht durch eure Arbeit, durch Geschäfte oder leeres Geschwätz! Achtet ihn vielmehr als einen Tag, der mir, dem HERRN, gehört. Wenn ihr das tut, werde ich die Quelle eurer Freude sein.

Genug geleistet, genug geliebt!

Deutsch: Vermutlich werden wir nie am Ende einer Woche sagen können: “Alles geschafft! Pensum erfüllt! Genug geleistet! Genug geliebt!” Darum sagt uns Gott: “Ich schenke dir den Sabbat. Du darfst ruhen, dich freuen, aufblicken, auftanken!” (Elí Diez-Prida)

English:  We will probably never be able to say at the end of a week: “All done! Target reached! Enough loved!” That is why God tells us: “I give you the Sabbath. You may rest, rejoice, look up, refuel!”  (Elí Diez-Prida)

Español:  Probablemente nunca lograremos decir al final de una semana: “¡Hice todo lo que había que hacer! ¡He cumplido todas mis obligaciones! ¡He amado lo suficiente!” Por eso Dios nos dice: “Te ofrezco el sábado. Para que puedas descansar, disfrutar, alzar la vista, repostar!” (Elí Diez-Prida)

Im Stau

Ich weiß, dass ich so etwas nicht ständig erwarten darf, daher war der Tagesablauf am Donnerstag vor zwei Wochen ein besonderer: Ich konnte erleben, wie Gott gleich zweimal meinen Zeitplan positiv beeinflusste.

Wir hatten geplant, den Wocheneinkauf am Vormittag zu erledigen. Aufgrund meines etwas verspäteten Morgenlaufs beschlossen wir dann, den Einkauf auf den Nachmittag zu verschieben (ich musste um 14 Uhr zum Zahnarzt). So konnte ich am Vormittag weiter an einem Buchprojekt arbeiten. Da klingelte das Telefon und unsere Sanitärfirma fragte, ob innerhalb der nächsten 30 Minuten der Installateur kommen könnte, um das beschädigte Waschbecken auszutauschen. Seit Wochen hatte ich auf einen Rückruf mit einem Terminvorschlag gewartet. Ich dachte schon, sie hätten uns vergessen, da kommt nicht ein Terminvorschlag, sondern gleich der Installateur persönlich. In der Zeit, in der wir nach der ursprünglichen Planung beim Wocheneinkauf gewesen wären!

Im Stau wird meine Geduld in der Regel sehr strapaziert! (Foto: nile, pixabay)

Nun ging es darum, den Zahnarzttermin um 14 Uhr wahrzunehmen. Ich wäre pünktlich angekommen, hätte ich nicht plötzlich in einem Stau gesteckt, der einen ganzen Stadtteil lahmlegte. Aufgrund eines Unfalls sperrte die Polizei eine Straße und die wenigen Umleitungsmöglichkeiten waren aussichtslos verstopft. Um 14:05 Uhr erreichte ich vom stehenden Auto aus die Sprechstundenhilfe und fragte, ob es noch Sinn mache, dass ich 20 Minuten zu spät ankomme, oder wir lieber einen neuen Termin vereinbaren sollen. „Kommen Sie nur, die Patientin, die nach Ihnen dran wäre, hat abgesagt!“ Ich konnte mir als Erstes einen „Wunderbar!“-Ausruf nicht verkneifen. Als Zweites habe ich noch im Auto Gott dafür gedankt, dass er mir aus dieser Patsche so herausgeholfen hat.

Ach ja: Ich habe mich bei Gott auch dafür bedankt, dass ich für meine Verhältnisse relativ gelassen geblieben war. Das erinnert mich an einen Spruch des weisen Salomo (in Spräche 14,29 nach der GNB):

Ein Mensch, der ruhig bleibt, zeigt, dass er Einsicht hat; wer aufbraust, zeigt nur seinen Unverstand.

Dieses Ruhigbleiben war keinesfalls meine Leistung, sondern eine Zugabe, mit der mich Gott an diesem Donnerstag beschenkt hat!