Kantabrien

Fischerhafen von Castro Urdiales in Kantabrien. (Foto: ekaterinvor, pixabay)

Castro Urdiales ist mit knapp 32.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt der Autonomen Gemeinschaft Kantabrien (früher: Santander). Das Klima in Kantabrien ist an der Küste maritim und feucht mit kühlen Sommern und milden Wintern. Im bergigen Landesinneren mit den Picos der Europa (tw. über 2.000 m) herrscht zum Teil Gebirgsklima vor.

Laredo in Kantabrien. (Foto: Haresgod; Lizenz: CC 1.2)

Laredo (11.500 Einwohner, 44 km von Santander und 52 km von Bilbao entfernt) liegt an einer der schönsten Buchten in Kantabrien. Die vier Kilometer lange Strandpromenade ist die längste Kantabriens.

Gassen von Santillana del Mar. (Foto: Jose-Javier-Martin-Espartosa; Lizenz: CC 2.0)

In Santillana del Mar (4.200 Einwohner), einer Station am nördlichen Jakobsweg, werden wir zweimal übernachten, um oberhalb der Stadt die Höhlen von Altamira zu besuchen und auf die Picos de Europa zu fahren.

Höhlenmalerei eines Steppenbisons in der Höhle von Altamira. (Foto: Rameessos)

Die 1868 entdeckte Höhle von Altamira gehört mit einer Fläche von mehr als 5.500 qm zum UNESCO-Welterbe. Wegen der Beschädigung durch die warme Atemluft der Besucher ist sie seit 1979 nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich. Aus diesem Grund wurde in 500 m Entfernung ein Imitat gebildet, das jährlich von durchschnittlich 250.000 Menschen besucht wird.

Die apokalyptischen Reiter im Kloster Santo Toribio de Liébana. (Foto: pd)

Das mittelalterliche Kloster Santo Toribio de Liébana liegt in den Picos de Europa. Sehenswert sind – neben der Reliquie eines Teils des Heiligen Kreuzes –  die zwölfbändige, mit vielen Illustrationen verzierten Beatus-Apokalypse aus der Zeit um 775 (seit 2015 Weltdokumentenerbe).

edp – Eine Denk-Pause