Diese Woche bietet der erste Beitrag Nachdenkliches über die Frage, warum die Natur manchmal so extravagant ist: Ob das ein Indiz für einen intelligenten und kreativen Schöpfer ist? Dann folgen einige Bilder von unserem Urlaub am Bodensee – ein wirklich bevorzugtes Stück Erde! Im vorletzten Beitrag der Reihe „Die schönsten Verheißungen der Bibel“ kann man lesen, wie Gott versprochen hat, für uns zu sorgen. Am Schluss folgt eine Predigtempfehlung über die häufig gestellte Frage, warum ein liebender Gott das Leid zulässt. Danke fürs Lesen und Weiterempfehlen!
This week’s posts: Lüneburg provides the stunning backdrop for the telenovela *Roten Rosen*. / An interview with British demographer Paul Morland on the question: ‘Is humanity dying out?’ / Surprise: eating eggs reduces the risk of Alzheimer’s / What I’m reading at the moment and why / A word of encouragement: God gives you strength!
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Artículos de esta semana: Lüneburg es el maravilloso escenario de la telenovela «Rosas Rojas». / Una entrevista con el demógrafo británico Paul Morland sobre la pregunta «¿Se está extinguiendo la humanidad?». / Sorpresa: el consumo de huevos reduce el riesgo de padecer Alzheimer. / Lo que estoy leyendo ahora mismo y por qué. / Para animarte: ¡Dios te da fuerzas!
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NACHDENKLICHES
Überflüssige Schönheit?
Warum ist die Natur manchmal so extravagant? Warum reicht nicht einfach „funktioniert irgendwie“? Ich denke an das Federkleid des Pfaus. Schon als Kind fand ich es faszinierend, wenn ein Pfau ein Rad schlug. Diese schimmernde Federpracht mit den leuchtenden Pfauenaugen! Dass er sich so stolz und eitel bewegte, imponierte sicher nicht nur die weiblichen Tiere, sondern uns als Zuschauer.
Drei Beispiele für „überflüssige Komplexität“:

Durch eine Kesselfalle und das Vorgeben eines engen Ausganges gibt Frauenschuhblüte ihren Pollen ab. Wenn man bedenkt, dass viele einfacher gebaute Blüten ihren Pollen ebenso erfolgreich abgeben, ist diese Konstruktion spielerisch komplex und evolutionär gesehen unnötig. Warum diese komplizierte Schönheit, wenn eine einfache Blüte reichen würde?
Und wie ist es mit dem bereits erwähnten (männlichen) Pfau? Das riesige Federkleid scheint zunächst unpraktisch: Es kostet Energie, macht ihn auffälliger für Räuber und erschwert das Fliegen. Aus der Schöpfungsperspektive ist das wieder ein Beispiel für „spielerischen Luxus“ der Natur: Schönheit um ihrer selbst willen, weil der Schöpfer Schönheit mag.
Drittes Beispiel: „Sowohl der Blütenaufbau als auch der Bestäubungsvorgang der Passionsblume ist komplexer als bei so mancher anderen Pflanzenart. Von schlicht gebauten Blüten wie der des Hahnenfußes können wir ableiten, dass diese Komplexität funktional und damit auch evolutionär gesehen nicht notwendig ist. Da sich Pflanzen mit schlichteren Blüten ebenso gut vermehren, liegt der Schluss nahe, dass die Komplexität der Blüte der Passionsblume keinen zusätzlichen Vorteil bietet.“ (nefesch.net)
Man nennt diese „Luxusstrukturen“ „spielerische Komplexität“. Gemeint ist damit eine Form von biologischer Komplexität, die über das scheinbar Nützliche hinausgeht – also Strukturen, Farben, Formen oder Verhaltensweisen in der Natur, die „verschwenderisch“, ästhetisch oder überraschend kreativ wirken.
Nach der Evolutionstheorie ist es so: Wenn eine komplexere Variante keinen Vorteil gegenüber der einfacheren Variante bietet, dürfte sich die komplexere Variante auch nicht durchsetzen. Sie wird ausselektiert, d.h. sie stirbt mit der Zeit aus. Die Vermutungen, die von der Evolutionstheorie für diese „Luxusstrukturen“ geboten werden, überzeugen mich überhaupt nicht. Daher ist meine Meinung: Das sind Indizien (nicht Beweise!) dafür, dass dahinter ein Designer, ein Schöpfer steht, der sich Luxus und Schönheit leisten kann.
„Luxus kann sich ein Schöpfer erlauben, es ist ein typisches Kennzeichen von Planung, daher als ,Design-Indiz´ interpretierbar. Ein Designer ist nicht daran gebunden, funktional möglichst effektive Strukturen zu schaffen; Funktionalität ist nicht das einzige Bewertungskriterium für die Güte seines Produkts. Dagegen können für das Auftreten funktional überflüssiger Strukturen kaum Selektionsdrücke plausibel gemacht werden.“ (Wort und Wissen)
DEUTSCHLAND
So schön ist es am Bodensee (1)
Bilder zum Vergrößern anklicken.
[Die Serie „So schön ist Lüneburg“ wird nach einer Pause fortgesetzt.]

Wangen (Öhningen), ca. acht Kilometer von der Schweiz (Stein am Rhein) entfernt. Hier wird der Bodensee zum Rheinsee:


Einen herrlichen Sabbat erlebten wir beim Mini-Waldgottesdienst in Horn. Horn, Wohnort von Marc mit Familie seit zehn Jahren, liegt an der Spitze der Halbinsel Höri zwischen Radolfzell und Stein am Rhein. Das Dorf gehört zur Gemeinde Gaienhofen, wo die Schule ist, die unsere Enkelkinder besucht haben (bzw. Octavio noch besucht).

An der Promenade von Allensbach kann man sehr gut spazierengehen! Allensbach, am westlichen Bodensee (Gnadensee), ist sehr idyllisch. Mit ca. 7.500 Einwohnern ist Allensbach für ihren direkten Blick auf die Insel Reichenau, ihre lange Seepromenade und das schöne Hinterland (Bodanrück) beliebt. Überregional ist der Ort als Sitz des Instituts für Demoskopie Allensbach bekannt.
ERMUTIGUNG
PREDIGTEMPFEHLUNG
Warum lässt Gott das Leid zu?
Das dürfte eine der am häufigsten gestellten Fragen unserer Zeit sein. Die BILD-Zeitung titelte im Nachgang der Tsunami-Katastrophe im Indischen Ozean Ende Dezember 2004 provokant: „Wo war Gott?“ Man nennt sie die Theodizee-Frage: Wie kann ein gütiger Gott solch unfassbares Leid zulassen?
Auf diese Frage geht Pastor René Gehring, Direktor des Seminars Schloss Bogenhofen (Österreich) in der Predigt „Jesus weinte. Warum lässt Gott das zu?“ vom 2.5.2026 ein. Meine Frau und ich, wir beide fanden diese Predigt hörenswert!
Frühere, interessante Beiträge:
- Vor dem Islam kapitulieren?
- Eine außergewöhnliche Predigt über Glaube und Wissenschaft
- Belsazar – eine Märchenfigur?
- Petra: die legendäre Wüstenstadt
- Cäsarea Maritima „schreibt“ Geschichte
- Serie „So schön ist Lüneburg“, Teil 1: Das Rathaus
- Serie „So schön ist Lüneburg“, Teil 2: Der Stint(markt)
- Serie „So schön ist Lüneburg“, Teil 3: Der Wasserturm
- Serie „So schön ist Lüneburg“, Teil 4: Der Platz Am Sande
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