edp aktuell (2026-04-26)

Wo pulsiert das Leben in Lüneburg? Im Stintmarkt am Wasserviertel! (Teil 2 der Serie „So schön ist Lüneburg“ mit sehr schönen Fotos!) Außerdem diese Woche: Brauchst du Hoffnung? Dann siehe Teil 2 der schönsten Verheißungen der Bibel. Wir müssen nicht dem Wind und den Wellen in dieser turbulenten Zeit ausgeliefert bleiben – davon schreibe im letzten Beitrag der Serie „Aus meinem Leben“. Wie stehen die Adventisten zur Kriegsdienstverweigerung? Zum Schluss ein sehr direktes und aktuelles Zitat von Dwight D. Eisenhower zum Thema Krieg. Viel Freude an Text und Fotos!

 

Where is the heart of Lüneburg? At the Stintmarkt in the Wasserviertel! (Part 2 of the series ‘Lüneburg is so beautiful’ with some lovely photos!) Also this week: Do you need hope? Then take a look at Part 2 of the Bible’s most beautiful promises. We need not remain at the mercy of the wind and waves in these turbulent times – I write about this in the final post of the series “From My Life”. What is the Adventist stance on conscientious objection? Finally, a very direct and relevant quote from Dwight D. Eisenhower on the subject of war. Enjoy the text and photos!

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¿Dónde late la vida en Lüneburg? ¡En el Stintmarkt, en el barrio del agua! (¡Segunda parte de la serie «Así de bonita es Lüneburg», con fotos preciosas!) Además, esta semana: ¿Necesitas esperanza? Entonces echa un vistazo a la segunda parte de las promesas más bonitas de la Biblia. No tenemos por qué quedarnos a merced del viento y las olas en estos tiempos turbulentos; de eso escribo en la última parte de la serie «De mi vida». ¿Qué opinan los adventistas sobre la objeción de conciencia? Para terminar, una cita muy directa y actual de Dwight D. Eisenhower sobre el tema de la guerra. ¡Que disfrutes del texto y las fotos!

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LÜNEBURG

So schön ist Lüneburg (2)
Hier pulsiert das Leben: der Stintmarkt
Der Stintmarkt im Wasserviertel an der Ilmenau in Lüneburg (Fotos: edp, zum Vergrößern anklicken).

Mitten im historischen Wasserviertel von Lüneburg liegt einer der schönsten und lebendigsten Orte der Stadt: der Stintmarkt. Direkt an der Ilmenau treffen hier mittelalterliche Architektur, maritime Geschichte und modernes Stadtleben aufeinander – eine Mischung, die den besonderen Reiz dieses Viertels ausmacht. (Fotos: edp; zum Vergrößern anklicken)

Schon beim ersten Spaziergang fällt die einzigartige Kulisse auf: dicht aneinandergereihte Giebelhäuser, Kopfsteinpflaster und der Blick aufs Wasser. Viele der Gebäude stammen noch aus dem Mittelalter und bilden heute eine der bekanntesten Fotokulissen der Stadt.

Inschrift: Gott halt in Gnaden treue Wacht in diesem Hause Tag und Nacht. 1908

Das auffälligste Wahrzeichen am Stintmarkt ist der Alte Kran, eines der zwei Wahrzeichen der Stadt (zusammen mit dem Wasserturm). Er stammt ursprünglich aus dem 14. Jahrhundert und wurde in seiner heutigen Form 1797 errichtet. Seine Funktion war zentral für den Reichtum Lüneburgs: Der Kran diente dazu, schwere Güter – vor allem Salz – auf Schiffe zu verladen oder zu entladen. Salz war im Mittelalter das „weiße Gold“ der Stadt und machte Lüneburg zu einer der wichtigsten Handelsmetropolen Norddeutschlands. Technisch war der Kran ein Meisterwerk seiner Zeit: Große Treträder, die von Menschen angetrieben wurden, setzten die Hebemechanik in Bewegung. Am 13. August 1840 hob der Kran seine schwerste Last an Land: eine 9,3 Tonnen schwere Dampflokomotive, die in England gebaut und auf dem Wasserweg nach Deutschland transportiert worden war. Heute ist der Kran eines der bekanntesten Fotomotive der Stadt.

Im Wasser vor dem Alten Kran liegen zwei historische Schiffstypen als Nachbauten: ein Salz-Ewer und ein Salz-Prahm. Diese Schiffe stehen symbolisch für den früheren Transportweg des Lüneburger Salzes. Die Lüneburger Flotte soll in ihrer Blütezeit rund 100 Schiffe gehabt haben. Über Flüsse und Kanäle wurde das Salz bis nach Lübeck und weiter in den Ostseeraum verschifft. Anfangs zogen kräftige Männer vom Ufer aus an langen Seilen die Boote durch die Ilmenau. Gegenüber vom Kran, wo heute das Hotel Altes Kaufhaus steht, stand das „Häringshaus“ (erstmals 1302 erwähnt). Bis in die 1960er-Jahre konnten die Lüneburger am Stintmarkt noch frische kaufen. Übrigens vom Stint genannten Fisch (ein bis zu 30 Zentimeter langer Meeresfisch in den Küstengewässern Europas von der Ostsee bis zur Biskaya) leitet sich der Name Stintmarkt ab.

Was früher ein geschäftiger Hafen war, ist heute die wohl bekannteste Kneipen- und Restaurantmeile Lüneburgs: Die Lage am Wasser, die historischen Gebäuden und die offenen Terrassen sorgen für ein fast südländisches Flair. Ob Studierende, Einheimische oder Touristen: Der Stintmarkt ist ein sozialer Mittelpunkt der Stadt, besonders lebendig im Sommer. Dann sitzen viele Menschen draußen auf den Treppen oder an den Uferplätzen und genießen die Atmosphäre bis spät in die Nacht.

Das Pons ist die älteste Kneipe Lüneburgs. Es befindet sich in einem über 500 Jahre alten denkmalgeschützten Haus direkt am Stintmarkt.

Auch im Winter bleibt der Stintmarkt ein beliebter Treffpunkt, wenn besonders während der Weihnachtszeit die Illumination für einen Hauch Romantik sorgt.

ERMUTIGUNG

 

AUS MEINEM LEBEN (5/5)

Mit Gott „an Bord“ sind wir nicht dem Wind und den Wellen hilflos ausgeliefert! (Foto: Thomas G., pixabay.com)
Keine Beruhigungspille

Viele halten den christlichen Glauben für so etwas wie eine „Beruhigungspille“ gegen alles Negative, auch gegen die Angst: Angst davor, schwer zu erkranken; Angst vor einer Wirtschaftskrise; Angst vor einem dritten Weltkrieg; Angst vor Seuchen und Pandemien …

Obwohl ich mich nicht für einen „Angsthasen“ halte, kann ich diese Meinung aus eigener Erfahrung nicht teilen. Und fühle mich von Jesus verstanden und bei ihm gut aufgehoben, denn er bestätigt seinen Nachfolgern: „Dies habe ich mit euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.“ (Johannes 16,33) Und er erwartet nicht von uns, dass wir angstfrei sind. Dazu müssten wir unter so etwas wie eine Käseglocke leben, die uns hermetisch vor allem Schädlichen bewahrt.

Nach meiner grundsätzlichen Entscheidung in jungen Jahren Jesus nachzufolgen, habe ich nicht erlebt, dass mein Weg auf Rosen gebettet wäre. Auch nicht, dass ich ohne Gegenwind vorangekommen wäre. Was ich aber sehr wohl gespürt habe, ist inneren Frieden in schwierigen Situationen und eine innere Gelassenheit, die ich mit Worten schwer beschreiben kann. Ich empfinde sie so, als wäre mein kleines „Lebensboot“ nicht dem Wind und den Wellen hilflos ausgeliefert, sondern als ruhte es auf einer großen, sicheren, festen Hand, die alles fest im Griff hat. Auch mich mit meinen Ängsten. Ich wünschte, jeder Leser dieser Zeilen könnte das auch erleben!

Dieser Beitrag ist aus meinem Heft „15 Zusagen Gottes, die meinem Leben HALT geben“ entnommen.

WEHRDIENST

Als erstes Land führte Dänemark im Jahr 1917 einen Wehrersatzdienst. In Deutschland wurde der verpflichtende Zivildienst mit Aussetzung der Wehrpflicht am 1. Juli 2011 abgeschafft. Zivildienstleistende wurden in der Regel in Krankenhäusern, Jugendhäusern, Altenheimen, im Rettungsdienst bzw. Krankentransport sowie in der Behindertenbetreuung eingesetzt. (Foto KI-gen.)
Adventisten und Kriegsdienstverweigerung

Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland hat einen neuen Leiter für ihr Referat Kriegsdienstverweigerung und Frieden berufen: Joachim Hofmann (24) aus Rostock übernimmt diese zentrale Aufgabe. Hofmann studiert Theologie an der Adventistischen Theologischen Hochschule in Friedensau und ist Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung. Zuvor absolvierte er ein Freiwilliges Soziales Jahr und ein duales Studium der Öffentlichen Verwaltung.

Menschen zu unterstützen, die aus Gewissensgründen den Kriegsdienst verweigern, das ist die Aufgabe des Referats Kriegsdienstverweigerung und Frieden der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland, dessen neuer Leiter Joachim Hofmann (24) aus Rostock ist. Dieses Referat existiert seit 1995 und begleitet traditionell adventistische Jugendliche bei Gewissensfragen und gegebenenfalls bei Anhörungen zu Kriegsdienstfragen.

Historisch lehnt die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten Krieg in jeder Form ab und fördert friedensorientierte Dienste – eine Haltung, die bis in die Zeit des amerikanischen Bürgerkriegs zurückreicht.

Obwohl der Schwerpunkt in der Begleitung von Kriegsdienstverweigerern liegt, betont Hofmann die Achtung vor individuellen Entscheidungen, auch wenn jemand Kriegsdienst ableistet. Angesichts möglicher gesellschaftlicher Erwartungen zugunsten des Dienstes im Militär unterstreicht er, dass Christen dem Beispiel Jesu folgen und dem „Bösen durch das Gute“ begegnen sollten. Wenn die Gesellschaft Raum für Gewissensentscheidungen biete, sei es angemessen, einen gleichwertigen anderen Dienst in der Gesellschaft zu leisten.

Joachim Hofmann studiert Theologie an der Adventistischen Theologischen Hochschule in Friedensau und ist Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung. Zuvor absolvierte er ein Freiwilliges Soziales Jahr und ein duales Studium der Öffentlichen Verwaltung.

ZITAT DER WOCHE

 

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