Die Evolutionstheorie neu überdenken?

Dr. Noemí Durán (oben links auf den Galápagos Inseln) hat sich als Meeresbiologin besonders mit den Riesenschildkröten beschäftigt .
Der Grundkurs über die Beziehung zwischen Glaube und Wissenschaft bleibt spannend: Beim fünften Thema ging es am 24. Februar um die Evolutionstheorie.

In gewohnt verständlicher und anschaulicher Art ging Dr. Noemí Durán der Frage nach: Hat die Wissenschaft Beweise dafür erbracht, dass durch natürliche Selektion erzeugte Variationen sich über Tausende oder Millionen von Jahren akkumulieren und zu völlig anderen Lebewesen führen können? Nach 160 Jahren ist diese Herausforderung immer noch nicht gelöst. Daher sei es verständlich, wenn die Fachzeitschrift Nature einen Artikel von 15 Evolutionsbiologen so betitelt: Müssen wir die Evolutionstheorie neu überdenken? („Does evolutionary theory need a rethink?“, Nature 514, 8.10.2014, p. 161-164)

Die Referate dieses 16-teiligen Webinars werden mittwochs von 19.30 bis 20.15 Uhr über Zoom in mehreren Sprachen übertragen, darunter auch Deutsch. In der Regel sind sie am Tag danach auf YouTube abrufbar (hier allerdings ohne die Fragerunde). Auch ein Skript der deutschsprachigen Übersetzung wird online gestellt.

Am 3. März wird das vierte Modul (Theorien über den Ursprung des Lebens) mit dem 6. Thema „Die theistische Evolution“ fortgesetzt. Darauf folgen „Intelligent Design“ (am 10.3.) und „Biblischer Kreationismus“ (am 17.3.).

Die Frucht des Geistes 1-9

Neun kurze Beiträge über die Frucht des Geistes / Nine short articles about the fruit of the Spirit / Nueve artículos breves sobre el fruto del Espíritu

  1. Nicht machbar: LIEBE
  2. Mehr als nur Fröhlichkeit: FREUDE
  3. Der Sturm im Herzen: FRIEDE
  4. Warten können: GEDULD
  5. Auf Augenhöhe: FREUNDLICHKEIT
  6. Feindseligkeit besiegen: GÜTE
  7. Gesucht: TREUE
  8. Nur für Mutige: SANFTMUT
  9. Nur Fassade? SELBSTBEHERRSCHUNG

Obamas enthülltes Gebet

Ich erinnere mich noch daran, wie Barack Obama (damals US-Präsidentschaftsbewerber) am 24. Juli 2008 bei seiner Rede an der Berliner Siegessäule von mehr als 200.000 Menschen wie ein Popstar gefeiert wurde. Was mir nicht bekannt war: Vor seinem Abflug aus Israel besuchte er um 4 Uhr morgens die Westmauer („Klagemauer“) in Jerusalem, um dort zu beten.

Wie viele anderen Besucher, Jung und Alt, steckte auch er ein Gebet, das er noch im Hotelzimmer aufgeschrieben hatte, in eine Ritze der Mauer. Zum Entsetzen einer breiten Öffentlichkeit holte ein Student den Gebetszettel heraus und spielte ihn einer Zeitung zu, die das Gebet abdruckte.

Mich persönlich hat das Gebet sehr beeindruckt. Ich gebe es hier wieder, weil Barack Obama selbst es in seinem Buch „Ein verheißenes Land“ (A Promised Land, Nov. 2020) getan hat. Ich zitiere es aus dem gleichnamigen Hörbuch, das ich zurzeit mit großem Interesse höre:

„O Herr, beschütze meine Familie und mich. Vergib mir meine Sünden und bewahre mich vor Stolz und Verzweiflung. Schenke mir die Weisheit das zu tun, was richtig und gerecht ist. Und mache mich zu einem Werkzeug Deines Willens.“

Dieses Gebet erinnert mich an die Bitte Salomos um Weisheit zum Regieren (2.Chroniker 1,10). Im letzten Satz wandelte er ein wenig die Bitte des Franz von Assisi um: „Mache mich zu einem Werkzeug deines Friedens.“

Beides, ein Werkzeug des Friedens und des Willens Gottes zu sein, das ist auch mein Wunsch und sicher auch das Gebet eines jeden, der das Geschenk des Glaubens nicht für sich allein behalten möchte.


Obama’s unveiled prayer
I still remember how Barack Obama (then a U.S. presidential candidate) was celebrated like a pop star by more than 200,000 people during his speech at Berlin’s Victory Column on July 24, 2008. What I was not aware of: Before his departure from Israel, he visited the Western Wall in Jerusalem at 4 a.m. to pray.

Like many other visitors, young and old, he put a prayer he had written down while still in his hotel room into a crack in the wall. To the consternation of a wide public, a student took out the prayer note and passed it to a newspaper, which printed the prayer.

Personally, I was very impressed by the prayer. I reproduce it here because Barack Obama himself did it in his book, A Promised Land (Nov. 2020). I quote it from the audio book with the same name, which I am currently listening to with great interest:

“O Lord, protect my family and me. Forgive me my sins, and help me guard against pride and dispair. Give me the wisdom to do what is right and just. And make me an instrument of your will.”

This prayer reminds me of Solomon’s request for wisdom to govern (2 Chronicles 1:10). In the last sentence, he changed a bit the words of the prayer of Francis of Assisi: “Make me an instrument of your peace.”

To be both an instrument of peace and of God’s will is also my desire and certainly the prayer of everyone who does not want to keep the gift of faith for himself alone.


La oración desvelada de Obama
Todavía recuerdo cómo Barack Obama (entonces candidato a la presidencia de los Estados Unidos) fue celebrado como una estrella del pop por más de 200.000 personas durante su discurso en Berlín el 24 de julio de 2008. Lo que no sabía: Antes de su salida de Israel, visitó ese mismo día el Muro de las Lamentaciones en Jerusalén a las 4 de la mañana para orar.

Como muchos otros visitantes, jóvenes y mayores, puso en una grieta del muro una oración que había escrito cuando aún estaba en su habitación en el hotel. Para consternación de un amplio público, un estudiante sacó la nota con la oración y la pasó a un periódico, que la publicó.

Personalmente, me impresionó mucho esta oración. La reproduzco aquí porque el mismo Barack Obama lo hizo en su libro, Una Tierra Prometida (Nov. 2020). La cito del audio libro con el mismo nombre, que estoy escuchando actualmente con gran interés:

“Oh Señor, protege a mi familia y a mí. Perdona mis pecados y mantenme alejado del orgullo y de la desesperación. Dame la sabiduría para hacer lo que es correcto y justo. Y hazme un instrumento de Tu voluntad”.

Esta oración me recuerda la petición de Salomón de sabiduría para gobernar y la petición algo modificada de Francisco de Asís, “Hazme un instrumento de tu paz”. Ser un instrumento de paz y de la voluntad de Dios es también mi deseo y ciertamente la oración de todo aquel que no quiere guardar el regalo de la fe para sí mismo.

Hat mein Leben einen Sinn?

Wenn durch einen Menschen ein wenig mehr Liebe und Güte, ein wenig mehr Licht und Wahrheit in der Welt war, hat sein Leben einen Sinn gehabt. Alfred Delp (1907-1945)

Herr, ich möchte solch ein Mensch sein! Mache mich zu einem Träger deines Lichtes und zu einem Werkzeug deiner Liebe!


Does my life have meaning?
If through a person there was a little more love and goodness, a little more light and truth in the world, his life had a meaning. Alfred Delp (1907-1945)

Lord, I want to be such a person! Make me a bearer of your light and an instrument of your love!


¿Qué sentido tiene mi vida?
Si a través de una persona hubiera un poco más de amor y bondad en el mundo, un poco más de luz y verdad, su vida habría tenido un sentido. Alfred Delp (1907-1945)

¡Señor, quiero ser ese tipo de persona! ¡Hazme un portador de tu luz y un instrumento de tu amor!

Woran der Schnee mich erinnert

Wenn ich frischen, unberührten Schnee sehe, denke ich unwillkürlich an dieses Versprechen, das Gottes den Menschen gab, die ihre Fehler einsehen und bekennen: „Selbst wenn eure Sünden blutrot sind, sollt ihr doch weiß werden wie Schnee.“ (Jesaja 1,18)

Dieser Text des alttestamentlichen Propheten Jesaja war in der ersten Woche des Jahres der Leitvers beim weltweiten Bibelstudium des Buches Jesaja der Adventisten.

Der Schnee macht sich in unseren Breiten etwas rar (Ausnahme momentan in Spanien!), das Vergebungsangebot Gottes aber gilt jeden Tag neu, Winter wie Sommer; denn „bei ihm ist viel Vergebung“ (Jesaja 55,7).


What snow reminds me of
When I see fresh, untouched snow, I automatically think of this promise God made to those who recognize and confess their mistakes: “Even if your sins are blood red, you shall become snow white.” (Isaiah 1:18)

This promise given by Got through de prophet Isaiah was the keynote in the Adventist worldwide Bible study of the book Isaiah in the first week of this year.

The snow makes itself somewhat scarce in our latitudes, but God’s offer of forgiveness is new every day, winter and summer; because “He is always ready to forgive” (Isaiah 55:7).


Lo que la nieve me recuerda
Cuando veo nieve fresca e intacta, me acuerdo de esta promesa que Dios hizo a quienes reconocen y confiesan sus errores: “Aunque vuestros pecados sean rojos como la sangre, pasaréis a ser tan blancos como la nieve.” (Isaías 1:18)

Isaías 1:18 fue el versículo principal que encabezó durante la primera semana de este año el estudio bíblico del profeta Isaías mundialmente en la iglesia Adventista.

La nieve es algo escasa en nuestras latitudes (con excepción de España en estos días), pero la oferta de perdón de Dios es nueva cada día, ya sea invierno o verano; porque “Él es generoso en perdonar” (Isaías 55:7).

Wer Wind sät …

Fotos: Jens Junge, Gregory Roose, Matthew Priest – alle pixabay (Collage: edp)In meiner Sprachlosigkeit fiel mir gestern nur zweierlei ein:
In meiner Sprachlosigkeit fiel mir gestern nur zweierlei ein:

1) Das geflügelte Wort aus Goethes Zauberlehrling: „Die ich rief, die Geister, werd ich nun nicht los“, das gebraucht wird, wenn durch eine Handlung oder eine Aussage eine entsetzende Entwicklung außer Kontrolle gerät.

2) Das Sprichwort „Wer Wind sät, wird Sturm ernten“, das auf die Bibelstelle im Buch Hosea (8,7 Hfa und GNB) zurückgeht.

Gott bewahre die US-Bürger vor Schlimmerem! Er möge verblendeten und fehlgeleiteten Menschen die Augen öffnen – in den USA und in dem Land, in dem wir wohnen!


He who sows the wind …
In my speechlessness, I can recall only two things:

1) The winged word from Goethe’s Sorcerer’s Apprentice“: “The spirits I summoned – I can’t get rid of them” used when an action or statement triggers a process that spirals out of control, especially in politics.

2) The proverb “He who sows the wind, will reap the whirlwind,” which is based on the biblical passage in the Book of Hosea (8:7).

God preserve the US citizens from the worst! And he open the eyes of blinded and misguided people – not only in the USA but also in the country where we live!


El que siembra el viento …
Al faltarme las palabras, sólo quiero mencionar dos pensamientos:

1) La conocida frase del Aprendiz de Hechicero de Goethe: “Ya no puedo deshacerme de los espíritus que llamé”, usada cuando una acción o declaración causa que un proceso aterrador se salga de control, especialmente en el terreno de la política.

2) El proverbio “El que siembra el viento cosechará el torbellino”, que se basa en el pasaje bíblico del libro de Oseas (8:7).

¡Dios no permita que la situación de los ciudadanos estadounidenses empeore! ¡Y que abra los ojos de los ciegos y desorientados, en los EE.UU. y también en el país en el que vivimos!

edp – Eine Denk-Pause