edp aktuell (2026-09-06)

Willkommen zur aktualisierten Wochenseite, heute mit diesen Beiträgen:

  • Jordanien investiert 120 Millionen Dollar in die Taufstelle Jesu am Jordan. – Mit schönen Fotos.
  • Teil 17 (!) der Reihe „So schön ist Lüneburg“ über ein problematisches Thema: Die schöne Hansestadt sinkt!
  • Teil 4 der Serie Hingeschaut. Mein Bart hat nicht jedem gefallen. Ich frage mich: Wie viel Energie verschwenden wir eigentlich damit, uns über Dinge aufzuregen, die bei genauer Betrachtung gar nicht wichtig sind? Wie kann man diese Meckern-Sucht ablegen?
  • Warum der Schwarzwald so viele Touristen aus Spanien und Italien verlockt.
 

Welcome to the updated weekly page, featuring the following articles today:

  • Jordan is investing 120 million dollars in the site of Jesus’ baptism on the River Jordan. – With lovely photos.
  • Part 17 (!) of the series ‘Lüneburg is so beautiful’ tackles a problematic topic: the beautiful Hanseatic city is sinking!
  • Part 4 of the ‘Hingeschaut’ series. Not everyone liked my beard. I wonder: just how much energy do we actually waste getting worked up about things that, on closer inspection, aren’t important at all? How can we kick this habit of grumbling?
  • Why the Black Forest attracts so many tourists from Spain and Italy.

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Bienvenidos a la página semanal actualizada, hoy con estas contribuciones:

  • Jordania invierte 120 millones de dólares en el lugar del bautismo de Jesús en el Jordán. — Con bonitas fotos.
  • Parte 17 (!) de la serie «Qué bonito es Lüneburg» sobre un tema problemático: ¡La bonita ciudad hanseática se está hundiendo!
  • Parte 4 de la serie «Hingeschaut». A no todo el mundo le gustó mi barba. Me pregunto: ¿cuánta energía desperdiciamos en enfadarnos por cosas que, si las miramos bien, no tienen ninguna importancia? ¿Cómo podemos dejar de quejarnos tanto?
  • Por qué la Selva Negra atrae a tantos turistas de España e Italia.

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JORDANIEN

Die griechisch-orthodoxe Kirche von Johannes dem Täufer in Al-Maghtas (Bethanien jenseits des Jordans). Innen sehr farbenfroh und prächtig!
Hier, in Al-Maghtas („Bethanien jenseits des Jordan“) sollen mehrere große Projekte entstehen, um die vermutliche Taufstelle Jesu auszubauen und touristisch weiter zu erschließen. (Alle Fotos: edp, 2017-05)
120 Millionen Dollar für Jesu Taufstelle am Jordan

Jordanien will die Taufstelle Jesu am Jordan zu einem bedeutenden internationalen Pilgerzentrum ausbauen. Dafür wurden Mitte August vier Vereinbarungen mit einem Gesamtvolumen von rund 120 Millionen US-Dollar unterzeichnet. Anlass sind die für 2030 geplanten Feierlichkeiten zum 2000. Jahrestag der Taufe Jesu.

Auf dem rund 140 Hektar großen Gelände rund um die Taufstelle Al-Maghtas („Bethanien jenseits des Jordan“) sollen mehrere große Projekte entstehen. Vorgesehen sind unter anderem ein rund 5.500 Quadratmeter großes Museum zur Geschichte und religiösen Bedeutung des Ortes (50 Millionen Dollar), ein Pilger- und Besucherdorf mit Besucherzentrum, Hotel, Restaurants, Geschäften und einer Kirche (knapp 40 Millionen Dollar) sowie umfangreiche Infrastrukturmaßnahmen (27 Millionen Dollar). Weitere drei Millionen Dollar sind für einen grünen Korridor mit Wegen und ökologischen Schutzmaßnahmen vorgesehen.

Die jordanische Regierung will damit nicht nur die Zahl der Besucher steigern, sondern die Taufstelle als weltweit bedeutenden christlichen Pilgerort etablieren. Gleichzeitig soll der religiöse und historische Charakter des UNESCO-Welterbes bewahrt werden.

Die Bauarbeiten sollen schrittweise beginnen. Erste Arbeiten an Museum und Pilgerdorf sind für 2027 vorgesehen; beide Projekte sollen im ersten Quartal 2029 fertiggestellt sein – rechtzeitig vor dem Jubiläumsjahr 2030.

Interessant ist dabei auch die politische Dimension: König Abdullah II. unterstützt die Initiative ausdrücklich. Jordanien möchte sich damit als Land des christlichen Erbes, des religiösen Dialogs und der friedlichen Koexistenz präsentieren. Für Christen aus aller Welt könnte der Ort damit künftig noch stärker zu einem Ziel werden, an dem sie sich an eine der bekanntesten Szenen des Neuen Testaments erinnern: die Taufe Jesu durch Johannes im Jordan.

Heute einige Meter vom Fluss entfernt, vermutet man die ursprüngliche Taufstelle Jesu.
Schon jetzt ist die Anlage gut gepflegt und überwiegend hitzefreundlich angelegt.
Hier sieht man den Zugang zum Wasser auf der jordanischen Seite (vom israelischen Ufer gegenüber betrachtet). Die gelben Bojen kennzeichnen die Grenze zwischen Israel und Jordanien. Einmal habe ich dort einen Arzt taufen dürfen, ein anderes Mal konnte, wer wollte, sich an einer Fußwaschungszeremonie beteiligen. (Foto: edp, 2019-06)

DEUTSCHLAND

So schön ist Lüneburg (17)
Schön … auf brüchigem Grund
Salz war das Gold für Lüneburg. (Foto: JanneG, pixabay.com)

Lüneburg ist eine wunderschöne Stadt. Historische Backsteinhäuser, verwinkelte Gassen, prächtige Fassaden – aber: Die Stadt sinkt! Der Salzstock unter der Stadt sorgt für Bodenbewegungen, Risse und schiefe Häuser. Rund 300 Messpunkte überwachen das Senkungsgebiet.  Weiterlesen

NACHDENKLICHES

Hingeschaut. (4)
Kleine Beobachtungen. Große Gedanken.

Dein Bart stört mich!
Worüber wir uns alles aufregen
Heute schon gemeckert?

Als junger Pastor trug ich schon einen Bart. Das gefiel einem älteren Gemeindeglied überhaupt nicht. Für ihn gehörten Bärte einfach nicht auf eine Kanzel. Auch meine Mutter war kein großer Fan meines Bartes. Deshalb rasierte ich ihn zu Beginn eines längeren Urlaubs ab. Doch das Ergebnis überzeugte weder mich noch meine Frau. Also ließ ich den Bart wieder wachsen.

Heute muss ich darüber schmunzeln. Aber die Geschichte hat mich etwas gelehrt: Wie viel Energie verschwenden wir eigentlich damit, uns über Dinge aufzuregen, die bei genauer Betrachtung gar nicht wichtig sind?  Weiterlesen

TOURISMUS

Die grüne Landschaft und die etwas kühlere Luft lockt die Südeuropäer in den Schwarzwald. (Foto: Norbert Höldin, pixabay.com)
¡Bienvenidos en la Selva Negra!
Willkommen im Schwarzwald!

Seit 2015 ist die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus Spanien im Schwarzwald um 64 Prozent gestiegen. 2025 wurden rund 199.000 Übernachtungen von Spaniern und 194.000 von Italienern gezählt. Besonders stark ist der Zuwachs im Hochschwarzwald.

Als wichtigsten Grund sehen die Tourismusverbände die Sommerhitze in Südeuropa. Angesichts steigender Temperaturen, Trockenheit und Waldbränden wird der kühlere Schwarzwald offenbar zunehmend zum Urlaubsziel für Menschen, die der Hitze entkommen wollen.

Mit gezielten Kampagnen in Spanien und wachsender Präsenz in südeuropäischen Medien wird der Trend zusätzlich gefördert. Neben dem Klima locken Schwarzwaldlandschaft, Sehenswürdigkeiten und regionale Küche – auch wenn man augenzwinkernd bezweifeln darf, dass italienische Urlauber zu Hause vor allem von Spätzle und Schwarzwaldhöfen schwärmen.

Einige bisherige Serien:

Diese Seite wird in der Regel am Sonntagabend aktualisiert. / This page is usually updated on Sundays afternoon. / Esta página suele actualizarse los domingos por la tarde.

Elí Diez-Prida online
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