edp aktuell (2026-07-12)

Manchmal braucht es nicht viel, um zur Ruhe zu kommen. Eine Wiese genügt. Ein paar vorbeiziehende Wolken – das ist der erste Beitrag dieser Woche. Außerdem Teil 9 der Serie „So schön ist Lüneburg“: Kann man Meeresbrise im Kurpark inhalieren? Und: Ist Offline das neue Online? Über einen Trend bei jungen Menschen.

 

Sometimes it doesn’t take much to find peace and quiet. A meadow is enough. A few passing clouds – that’s this week’s first post. Also, part 9 of the series ‘Lüneburg is so beautiful’: Can you breathe in the sea breeze in the spa gardens? And: Is ‘offline’ the new ‘online’? On a trend amongst young people.

To translate the current homepage to English, you can use the translation function in your web browser.

A veces no hace falta mucho para sentirse tranquilo. Basta con un prado y unas cuantas nubes que pasan por el cielo… Esta es primer tema de esta semana. Además, la parte 9 de la serie «Qué bonito es Lüneburg»: ¿Se puede respirar la brisa marina en el parque del balneario? Y:¿Es estar «offline» la nueva tendencia entre los jóvenes?

Para traducir esta página web al español, puedes utilizar el traductor integrado en tu navegador.

NACHDENKLICHES

Wolkenkino

Manchmal braucht es nicht viel, um zur Ruhe zu kommen. Eine Wiese genügt. Ein paar vorbeiziehende Wolken. Und die Bereitschaft, für eine Weile nichts leisten, nichts produzieren und nichts erledigen zu müssen.

Der Sabbat bietet genau diesen Freiraum. Er lädt dazu ein, aus dem Hamsterrad des Alltags auszusteigen und die Welt nicht als Arbeitsplatz, sondern als Geschenk zu betrachten. Wer sich ins Gras legt und den Blick zum Himmel richtet, entdeckt schnell, wie wohltuend es ist, einfach nur zu beobachten. Wolken verändern ihre Form, ziehen langsam vorüber und erinnern daran, dass nicht alles im Leben geplant, kontrolliert oder beschleunigt werden muss.

Viele Menschen haben verlernt zu staunen. Dabei gibt es unendlich viel zu entdecken: das Spiel von Licht und Schatten, den Flug eines Vogels, das Summen einer Hummel oder die unzähligen Formen der Wolken. Gerade in solchen Momenten wächst die Dankbarkeit für die Schönheit der Natur. Und für die Größe, Fantasie und Liebe des Schöpfers. Wer nicht an einen Schöpfer glaubt, kann dennoch die Größe und den Wert dieser Welt neu wahrnehmen.

Ist das eine der schönsten Seiten des Sabbats? Der Ruhetag schenkt uns Zeit. Zeit zum Durchatmen. Zeit zum Staunen. Zeit, die Welt nicht nur zu nutzen, sondern sie einfach zu genießen. Und manchmal genügt dafür nichts weiter als eine Wiese, ein paar Wolken und ein offener Blick zum Himmel.

Weitere Gedanken zum Sabbat (Übersicht) – i.V.

 

DEUTSCHLAND

So schön ist Lüneburg (9)
Meeresbrise im Kurpark inhalieren?
Hier chillen Studenten auf dem Rasen, Familien machen Picknick, Ältere sitzen auf Bänken und beobachten die Enten auf dem See, Kinder toben um die Wette … Genau so liebe ich es!

Der 23 Hektar große Kurpark Lüneburg ist eine grüne Oase im englischen Landschaftsstil, nur 20 Gehminuten vom zentralen Platz Am Sande entfernt. Er bietet Erholung, Kulturveranstaltungen und kostenlose Freiluft-Meeresbrise-Inhalation. Manchmal muss man gar nicht weit fahren, um etwas für Körper und Seele zu tun, wenn man so nah eine grüne Oase hat. Alte Bäume, gepflegte Wege, Blumenbeete und ruhige Sitzplätze laden dazu ein, einfach einmal langsamer zu werden. Ein Spaziergang hier wirkt oft wie ein kleiner Urlaub vom Alltag. Weiterlesen

MEDIEN

Viele Jugendliche stellen fest, dass ständiges Wechseln zwischen Apps und Nachrichten ihre Aufmerksamkeit zersplittert.
Ist Offline das neue Online?

Wann hast du zuletzt dein Handy vergessen – und dich darüber gefreut? Angeblich sollen junge Menschen zunehmend Distanz zur völlig digitalisierten Kommunikation suchen und mehr zu „analogen“ Alternativen greifen. Trifft das zu?

Ja, diese Beobachtung ist im Kern zutreffend – allerdings mit einer wichtigen Einschränkung: Es handelt sich nicht um eine Abkehr von der digitalen Welt, sondern um den Wunsch nach einem bewussteren Umgang damit. Die meisten jungen Menschen wollen nicht „offline leben“, sondern selbst entscheiden, wann sie online sind und wann nicht.

Eine gute „analoge“ Alternative!

Begriffe wie Digital Detox, Digital Minimalism, Slow Living oder Going Analog beschreiben diesen Trend. Umfragen zeigen, dass viele Angehörige der Generation Z sich wünschen, leichter abschalten zu können, und bewusst nach analogen Erlebnissen suchen. (Als Generation Z bezeichnet man die Bevölkerungsgruppe der zwischen 1995 und 2010 geborenen Menschen, auch bekannt als „Digital Natives“. Sie sind die erste Generation, die vollständig mit dem Smartphone und dem Internet aufgewachsen ist.)

Mögliche Gründe für das Umdenken
• Ständige Erreichbarkeit ermüdet. Viele empfinden den Dauerstrom aus Nachrichten, E-Mails und Benachrichtigungen als belastend.
• Sehnsucht nach echter Begegnung. Ein Gespräch ohne Display auf dem Tisch, ein gemeinsames Essen oder ein Spaziergang werden wieder als etwas Besonderes erlebt.
• Mehr Konzentration. Viele stellen fest, dass ständiges Wechseln zwischen Apps und Nachrichten die Aufmerksamkeit zersplittert.
• Psychische Entlastung. Weniger Vergleiche in sozialen Netzwerken bedeuten oft auch weniger Druck, immer perfekt erscheinen zu müssen.
• Wieder Freude am Analogen. Bücher aus Papier, Tagebuch schreiben, Brettspiele, Handarbeit, Gärtnern oder Schallplatten erleben eine Renaissance – nicht aus Nostalgie, sondern weil sie entschleunigen.

Erste Schritte zur digitalen Entgiftung
Niemand muss sein Smartphone wegwerfen. Oft genügen kleine Veränderungen.
• Das Handy morgens nicht als Erstes in die Hand nehmen.
• Benachrichtigungen auf das Wesentliche beschränken.
• Handyfreie Zeiten einführen, z. B. beim Essen oder eine Stunde vor dem Schlafengehen.
• Das Smartphone nachts nicht neben dem Bett aufladen.
• Jeden Tag bewusst Zeit für etwas Analoges reservieren: lesen, spazieren gehen, musizieren, ein Gespräch führen oder einfach die Stille genießen.
• Sich fragen: Nutze ich gerade mein Smartphone – oder nutzt es mich?

Schon kleine Veränderungen können helfen, wieder mehr Aufmerksamkeit für Menschen, Natur und den eigenen Alltag zu gewinnen. Studien deuten darauf hin, dass selbst eine moderate Verringerung der Bildschirmzeit positive Effekte auf Wohlbefinden und Konzentration haben kann.

Einige bisherige Serien:

Diese Seite wird in der Regel am Sonntagabend aktualisiert. / This page is usually updated on Sundays afternoon. / Esta página suele actualizarse los domingos por la tarde.

Elí Diez-Prida online
Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.