Segovia: die Siegeshöhe

Der Alcázar (Palastfestung, links) und die Kathedrale (rechts) prägen die Silhouette von Segovia. (Foto: Lopez Grande, pixabay)
Segovia hat eine bewegte Geschichte: Sie soll um das Jahr 1076 v. Chr. gegründet worden sein. 80 v. Chr. wurde sie von den Römern erobert, danach fiel sie unter maurische Herrschaft, 1085 eroberten die Christen die Stadt zurück. 1474 wurde hier Isabella zur Königin von Kastilien ausgerufen. Während der Napoleonischen Kriege auf der Iberischen Halbinsel wurde die Stadt im Jahr 1808 geplündert.

Segovia ist das Zentrum einer agrarisch genutzten Region und hat ca. 85.000 Einwohner. Seit 1985 gehört sie zum UNESCO-Welterbe.

Der römische Aquädukt von Segovia aus dem 1. oder 2. Jh. n. Chr., der die Unterstadt mit der Oberstadt verbindet, ist das größte erhaltene römische Monument in ganz Spanien. Der Aquädukt ist ca. 28 m hoch und 728 m lang und hat 118 Bögen.

Der Aquädukt versorgte bis 1974 Segovia mit Wasser aus dem über 18 km weit entfernten Fluss Río Frío. (Foto: edp)
 Der Name Segovia leitet sich vom keltiberischen Namen Segobriga ab, wobei keltiberisch -brig „Burg“ bedeutet. Übersetzt heißt der Name etwa „Siegeshöhe“. Die Festung (Alcázar) wurde unter Philipp IV. Staatsgefängnis, 1764 unter Karl III. Artillerieschule.

1862 zerstörte ein Brand weitgehend die Inneneinrichtung. Anschließend wurde die Burg im romantischen Geist restauriert. (Foto: edp)

 

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