Vorschau 3. Tag: Rund um den See Genezareth

Einige Fotos als Vorgeschmack
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Der See Genezareth vom Berg der Seligpreisungen aus. (Foto: edp)

Für mich einer der Höhepunkte der Reise: der Berg der Seligpreisungen mit einem fantastischen Blick auf den See Genezareth!

Die Kirche der Seligpreisungen. (Foto: edp)

Voraussichtlich hier, auf dem Berg der Seligpreisungen, werden wir unseren Sabbatgottesdienst im Freien halten.  Die Kirche der Seligpreisungen wurde 1937 aus schwarzem Basalt und weißem Kalkgestein errichtet.  Die Umgebung ist wie ein herrlicher Park angelegt.

Die Brotvermehrungskirche in Tabgha. (Foto: edp)

Die Brotvermehrungskirche in Tabgha am Ufer des Sees erinnert an das Wunder der Speisung der 5.000 Männer (+ Frauen und Kinder). Das heutige Kirchengebäude mit vorgelagertem Atrium wurde 1980-1982 im byzantinischen Stil gebaut.

Felsstück unter dem Altar. (Foto: edp)

Neben den Bodenmosaiken aus unterschiedlichen Zeitperioden wird dem Stein unter dem Altar besondere Aufmerksamkeit geschenkt: Darauf soll Jesus vor der Brotvermehrung die Brote und Fische abgelegt haben.

Das Petrus-Denkmal in Kapernaum am Ufer des Sees Genezareth. (Foto: edp)

Kapernaum ist eine – neutestamentlich betrachtet – wichtige Stadt: Aus ihr stammten sowohl die Brüderpaare Simon Petrus mit Andreas und Jakobus mit Johannes, als auch der Zöllner Levi, genannt Matthäus.

Ausgrabungen in Kapernaum (u. a. Häuser aus römischer Zeit). (Foto: edp)

Irgendwo hier stand die Synagoge, in der Jesus sein öffentliches Wirken begann. Die Überreste stammen allerdings aus dem späten 3. oder frühen 4. Jahrhundert. Die Ausgrabungsstätte ist von schönen Parkanlagen umgeben.

Die achteckige Petruskirche (röm.-kath.). (Foto: edp)

Hier stand auch das Haus des Petrus, in dem Jesus zeitweise wohnte und dessen Schwiegermutter er heilte. Über der Ausgrabung steht nun die in den 1980er Jahren auf Strebestützen gebaute Petruskirche. Durch den Glasboden kann man die Ausgrabung sehen.

Der sogenannte Petrusfisch gehört zur Familie der Buntbarsche. (Foto: Bgabel, Lizenz CCAA 3.0)

Zu Mittag werden wir in einem Restaurant am See essen. Wer möchte, kann den „Petrusfisch“ probieren. Vielleicht haben wir auch Zeit, im See zu baden.

Der See Genezareth wird nach der Stadt Tiberias (im Hintergrund) auch „See von Tiberias“ genannt. (Foto: edp)

Tiberias (um die 43.000 Einwohner) wurde ab 17 n. Chr. von Herodes Antipas gebaut und so zu Ehren des römischen Kaisers Tiberius benannt. Hier wurde Johannes der Täufer hingerichtet. Und hier ist das Grab des berühmten jüdischen Philosophen, Arztes und Juristen Moses Maimonides (1135-1204).

edp – Eine Denk-Pause