Meeresbrise im Kurpark?

SO SCHÖN IST LÜNEBURG – Teil 9
 

The 23-hectare Lüneburg Spa Gardens are a green oasis laid out in the English landscape style, just a 20-minute walk from the central square, Am Sande. They offer relaxation, cultural events and free open-air sea-breeze inhalation.

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El parque termal de Lüneburg, con una extensión de 23 hectáreas, es un oasis verde de estilo paisajístico inglés, a solo 20 minutos a pie de la plaza central Am Sande. Ofrece descanso, eventos culturales y la posibilidad de respirar gratis brisa marina al aire libre.

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Hier chillen Studenten auf dem Rasen, Familien machen Picknick, Ältere sitzen auf Bänken und beobachten die Enten auf dem See, Kinder toben um die Wette … Genau so liebe ich es!

Der 23 Hektar große Kurpark Lüneburg ist eine grüne Oase im englischen Landschaftsstil, nur 20 Gehminuten vom zentralen Platz Am Sande entfernt. Er bietet Erholung, Kulturveranstaltungen und kostenlose Freiluft-Meeresbrise-Inhalation. Manchmal muss man gar nicht weit fahren, um etwas für Körper und Seele zu tun, wenn man so nah eine grüne Oase hat. Alte Bäume, gepflegte Wege, Blumenbeete und ruhige Sitzplätze laden dazu ein, einfach einmal langsamer zu werden. Ein Spaziergang hier wirkt oft wie ein kleiner Urlaub vom Alltag.

Das 1907 erbaute Gradierwerk ist eine 59 Meter lange Freiluft-Inhalationsanlage. Seit der Sanierung erzeugt das Bauwerk sogar einen Teil der benötigten Energie mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach.

Herzstück des Kurparks ist das Gradierwerk. Es erinnert an die jahrhundertelange Salzgeschichte Lüneburgs. Über dicht gebündelte Schwarzdornzweige rieselt salzhaltige Sole herab. Dabei entstehen feinste Salzaerosole – fast wie eine frische Meeresbrise mitten in der Stadt. Viele Besucher empfinden die Luft als angenehm und wohltuend, besonders für die Atemwege und die Schleimhäute.  („Gradieren“ bedeutet „verstärken“, „konzentrieren“.)

So funktioniert ein Gradierwerk (Videoclip, 0:43 Min.):

Im Pavillon des Kurparks finden Konzerte, Gottesdienste und Kinovorführungen statt. Gestärkt wird man dort in einem Café und im Büdchen. Bis vor einigen Jahren gab es auch Kleinkunst-Illuminationsabende. Am Springbrunnen und am kleinen See merkt man nicht, wie die Zeit vergeht.
Die Wasserrutsche wurde 2021 renoviert, 2024 fand hier die Norddeutsche Wasserrutschen-Meisterschaft statt. Die Teilnehmer sausten auf der 140 Meter langen Wettkampfrutsche, der „Body2Racer“, durch zwei Röhren ins Wasser.

Am Rand des Kurparks, gegenüber des Hotels SEMINARIS, steht die Lüneburger Salztherme , „SaLü“ genannt. Mit einer Fläche von 8300 m² (davon rund 1700 m² Wasserfläche) ist es Norddeutschlands größtes und mit 380.000 Gästen im Jahr das meistbesuchte Erlebnisbad.

Im Wellenbecken (30°C !) haben Groß und Klein den größten Spaß, im Babybereich davor versuchen Mütter, ihre Kinder ans Wasser zu gewöhnen. Die älteren Kinder – und nicht nur sie – wagen sich in eine der drei Wasserrutschen. Im Januar 2024 fand hier die Norddeutsche Wasserrutschen-Meisterschaft statt. (Foto: landspatz.de)
Im Außenbecken kann man bei 30°C und 1,5 % Salzgehalt ganzjährig unter freiem Himmel baden. Außer der Wasserwelt gibt es eine Saunalandschaft mit sieben Saunen, ein Dampfbad, Wellnessangebote und auch ein Restaurant. Angrenzend befinden sich das Sportbad Lüneburg (25-Meter-Schwimmbecken mit Sprungturm), ein Fitnessstudio und ein Reha-Zentrum.

Im SaLü verbindet sich Wellness mit Gesundheitsförderung. Das warme Solewasser entlastet Gelenke und Wirbelsäule, entspannt die Muskulatur und regt die Durchblutung an. Ich genieße in der Regel einmal in der Woche das Schwimmen und danach die drei Saunagänge mit Ruhezeiten dazwischen (Lesestoff habe ich ja genug!).

Übersicht aller Beiträge der Reihe „So schön ist Lüneburg“

Weitere Folgen in Vorbereitung (u.a.):
– Kloster Lüne
– Die Universität (Leuphana)
– Das Schiffshebewerk
– Die drei großen Kirchen
– Die Lüneburger Heide

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