Alle Beiträge von Elí Diez-Prida

Zu schade, um sie zu verbrennen!

Eine von den jährlichen 800 Fallas in der Hauptstadt Valencia. (Foto: Ana Gómez)

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Gerade (14. bis 19. März 2023) ist das große Frühlingsfest  der Region Valencia „Las Fallas“ (ll wie j aussprechen) zu Ende gegangen: Haushohe Skulpturen aus Pappmaché, die in monatelanger Arbeit entstanden waren, oft mehr als zehn Tonnen wiegen, über 30 Meter hoch sind und bis über 150.000 Euro kosten können, wurden am letzten Tag des Festes angezündet, begleitet von lautstarkem Feuerwerk. Viel zu schade! So viel künstlerische Arbeit wird dann in ein paar Stunden verbrannt!

Ich habe zwar Valencia mehrmals besucht, aber noch nie zur Zeit der Fallas. Schön, dass Ana Gómez, eine Freundin aus der Jugendzeit, mir diese schönen Fotos der Fallas 2023 gemacht hat.

Nur die drei meistgewählten Einzelfiguren – von 800 Fallas 2023 – werden verschont und ins Museum gebracht (Ninot indultat). Wie bei den Karnevalszügen in Deutschland werden auch gern Politiker aufs Korn genommen.

Bis über 30 Meter hoch, mehr als 10 Tonnen schwer! (Fotos: Ana Gómez)

Allein in der Hauptstadt Valencia zählen die Fallas-Vereine aktuell 103.317 aktive Mitglieder (falleros), die sich um die Aktivitäten der knapp 40 Stadtviertel kümmern, um übers Jahr die benötigten Gelder zusammenzutreiben. Als religiöse Komponente der Feste findet auch das Blumenopfer für die „Heilige Jungfrau der Hilflosen“ statt.

YouTube-Video: Spaziergang durch Valencia mit José Alcaraz am letzten Nachmittag der Fallas 2023 (14 Min., Erklärung auf Spanisch):

YouTube-Video: Abschlussabend 2023 mit Feuerwerk und Verbrennung der Fallas (25 Min., kein Kommentar, nur Musik):


 

Too good to be burnt!

The great spring festival of the Valencia region „Las Fallas“ has just come to an end (14 to 19 March 2023): House-high sculptures made of papier-mâché, which took months to create, often weigh more than ten tonnes, are over 30 metres high and can cost up to more than 150,000 euros, were set alight on the last day of the festival, accompanied by loud fireworks. Too good to be burnt! So much artistic work is then burnt in a few hours!

I have visited Valencia several times, but never at the time of the Fallas. It’s nice that Ana Gómez, a friend from my youth, took these beautiful photos of Fallas 2023 for me.

Only the three most voted individual figures – out of 800 Fallas 2023 – will be spared and taken to the museum (Ninot indultat). As with the carnival parades in Germany, politicians are also often taken for a ride.

Oben rechts: Diese Falla (Mutter zeigt der kranken Tochter den Spektakel durchs Fenster) wird nicht verbrannt, sondern kommt ins Museum. (Fotos: Ana Gómez)

In the capital Valencia alone, the Fallas associations currently have 103,317 active members (falleros), who take care of the activities of the almost 40 districts in order to raise the necessary funds throughout the year. As a religious component of the festivities, the flower offering for the „Holy Virgin of the Helpless“ also takes place.


 

¡Qué pena que se quemen!

La gran fiesta de la primavera de la Comunidad Valenciana „Las Fallas“ acaba de llegar a su fin (del 14 al 19 de marzo de 2023): El último día de la fiesta se quemaron, acompañado de estruendosos fuegos artificiales, las esculturas de cartón piedra que habían sido construídas durante meses y que pesan a menudo más de diez toneladas, miden más de 30 metros de altura y pueden costar hasta más de 150.000 euros. ¡Qué pena que se queme tanto trabajo artístico en pocas horas!

He visitado Valencia varias veces, pero nunca en la fecha de las Fallas. Me alegro de que Ana Gómez, una amiga de mi juventud, me hiciera estas preciosas fotos de las Fallas 2023.

Sólo las tres figuras más votadas -de las 800 Fallas 2023- se salvan y se llevan al museo fallero (Ninot indultat). Al igual que en las procesiones de carnaval en Alemania, también se suele hacer burla de los políticos.

Fallas früherer Jahre. (Fotos: Isabel Rodenas, Rhinoferos, Kulnor, pixabay.com)

Sólo en Valencia capital, las asociaciones falleras cuentan actualmente con 103.317 miembros activos (falleros) que se ocupan de las actividades de los casi 40 distritos para recaudar los fondos necesarios a lo largo del año. Como componente religioso de las fiestas, también tiene lugar la ofrenda floral a la „Santísima Virgen de los Desamparados“.

Vom Kriminellen zum Heiligen

Das Damaskustor ist das größte Stadttor in der Altstadt von Jerusalem. (Foto: edp, 2013)

Das Gartengrab, unweit vom Damaskustor, halten vor allem evangelikale Christen für den Ort, wo Jesus nach seiner Kreuzigung beigesetzt wurde und drei Tage später auferstanden ist. (Foto: edp, 2013)

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Ich verlasse die Altstadt von Jerusalem durch das große Damaskustor. Von hier bis zum Gartengrab sind es nur 500 Meter zu Fuß. Viele Christen halten diesen Garten für den Ort, in dem Jesus nach seiner Kreuzigung auf dem Hügel Golgatha, gleich nebenan, ins Grab gelegt wurde.

Das Damaskustor verbinde ich mit Saulus von Tarsus bzw. Paulus. Hier begann die Straße, die Jerusalem mit Damaskus verband. Es ist daher gut denkbar, dass hier seine Verfolgungsreise nach den Christen in der 270 km entfernten Stadt begann (Apg 22). Über diese Zeit dunkle Seite seiner Biographie bekannte er später: Ich habe die Gemeinde unerbittlich verfolgt (vgl. Phil 3,6 NLB). Ein paar Zeilen später (Vers 13) schreibt er:

Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was da vorne ist.

Wie kann Paulus sagen „Ich vergesse, was dahinten ist“? Kann man eine kriminelle Vergangenheit einfach so vergessen? Von Oscar Wilde stammt der Spruch: „Jeder Heilige hat eine Vergangenheit und jeder Sünder eine Zukunft“.

Auf dem Hügel Golgatha hing neben Jesus ein zum Tode verurteilter Verbrecher am Kreuz. Spätestens als er Jesus beten hörte „Vater, vergib ihnen; denn sie wissen nicht, was sie tun“, wurde diesem Mann klar: Wer so vergeben kann, muss in engster Verbindung mit dem Himmel stehen. Er vertraute sich Christus an und bekam augenblicklich das Versprechen, eines Tages in Gottes Reich aufgenommen zu werden (Lukasevangelium 23,39-43).

Paulus konnte seine Vergangenheit nicht einfach abhaken und vergessen, daher erzählte er immer wieder davon und von seiner Begegnung mit Jesus. Aber sie belastete ihn nicht mehr, weil Jesus ihm vergeben und seine Schuld ins tiefste Meer geworfen hatte. Sein neues Leben führte er nicht, um einen Ausgleich zu schaffen, sondern aus purer Dankbarkeit.

Der Verbrecher am Kreuz bekam eine herrliche Zukunft versprochen. Auch ohne Vorleistung. Er ist das beste biblische Beispiel dafür, was es bedeutet, allein aus Glauben, nicht aufgrund irgendwelcher Verdienste gerettet zu werden. Der spanische Theologe Roberto Badenas schreibt: „Dieser Bericht … ist für mich eine viel stärkere und überzeugendere Abhandlung über die Rechtfertigung durch den Glauben als alle anderen theologischen Studien, die ich zu diesem Thema gelesen habe.“ (Encuentros decisivos, S. 238)

Es gibt keinen Heiligen (im biblischen Sinne), der eine blütenweise Weste, eine untadelige Vergangenheit vorweisen kann. Und es gibt keinen Sünder (und das sind wir alle), dem Gott eine herrliche Zukunft verweigert, der sich danach von Herzen sehnt. Was für einen wunderbaren Gott haben wir!


 

From criminal to saint

I leave the Old City of Jerusalem through the large Damascus Gate. It is only a 500-metre walk from here to the Garden Tomb. Many Christians consider this garden to be the place where Jesus was laid in the tomb after his crucifixion on Golgotha hill, right nearby.

I associate the Damascus Gate with Saul of Tarsus or Paul. This was the beginning of the road that connected Jerusalem with Damascus. It is therefore quite conceivable that his journey of persecution for the Christians in the city 270 km away began here (Acts 22). He later confessed about this dark side of his biography: I relentlessly persecuted the church (cf. Phil 3:6 NLB). A few lines later (verse 13) he writes:

I forget what is behind and reach out to what is ahead.

How can Paul say „I forget what is behind“? Can one simply forget a criminal past? From Oscar Wilde comes the saying: „Every saint has a past and every sinner a future“.

On the hill of Golgotha, a criminal condemned to death hung on the cross next to Jesus. At the latest when he heard Jesus pray „Father, forgive them; for they know not what they do“, it became clear to this man: Whoever can forgive like this must be in closest contact with heaven. He entrusted himself to Christ and instantly received the promise of one day being accepted into God’s kingdom (Gospel of Luke 23:39-43).

Paul could not just tick off his past and forget it, so he kept telling people about it and about his encounter with Jesus. But it no longer burdened him because Jesus had forgiven him and cast his guilt into the deepest sea. He did not live his new life to make up for it, but out of pure gratitude.

The criminal on the cross was promised a glorious future. He is the best biblical example of what it means to be saved by faith alone, not on the basis of any merit. The Spanish theologian Roberto Badenas writes: „This account … is for me a much stronger and more convincing treatise on justification by faith than any other theological study I have read on the subject.“ (Encuentros decisivos, p. 238)

There is no saint (in the biblical sense) who has a spotless record, a blameless past. And there is no sinner (and we all are) whom God denies a glorious future, who longs for it with all his heart. What a wonderful God we have!


 

De criminal a santo

Salgo del casco antiguo de Jerusalén por la gran Puerta de Damasco. Desde aquí sólo hay un paseo de 500 metros hasta la Tumba del Huerto. Muchos cristianos consideran que este jardín es el lugar donde Jesús fue depositado en la tumba tras su crucifixión en la colina del Gólgota, justo al lado.

Asocio la Puerta de Damasco con Saulo de Tarso o Pablo. Aquí comenzaba el camino que unía Jerusalén con Damasco. Por tanto, es bastante probable que su viaje de persecución de los cristianos en la ciudad situada a 270 km comenzara aquí (Hechos 22). Más tarde confesó este lado oscuro de su biografía: Perseguí implacablemente a la Iglesia (cf. Flp 3,6). Unas líneas más adelante (versículo 13) escribe

Olvido lo que queda atrás y me extiendo hacia lo que está delante.

¿Cómo puede decir Pablo „olvido lo que queda atrás“? ¿Se puede simplemente olvidar un pasado criminal? De Oscar Wilde procede el dicho: „Todo santo tiene un pasado y todo pecador un futuro“.

En la colina del Gólgota, un criminal condenado a muerte colgaba de la cruz junto a Jesús. A más tardar, cuando oyó a Jesús orar „Padre, perdónalos, porque no saben lo que hacen“, a este hombre le quedó claro: quien puede perdonar así debe estar en estrecho contacto con el cielo. Se encomendó a Cristo e instantáneamente recibió la promesa de ser aceptado un día en el reino de Dios (Evangelio de Lucas 23:39-43).

Pablo no podía limitarse a borrar su pasado y olvidarlo, así que siguió contándoselo a la gente y hablándole de su encuentro con Jesús. Pero ya no le pesaba porque Jesús le había perdonado y había arrojado su culpa al mar más profundo. No vivió su nueva vida para compensarlo, sino por pura gratitud.

Al criminal en la cruz Jesús le prometió un futuro glorioso. Él es el mejor ejemplo bíblico de lo que significa ser salvo sólo por la fe, no en base a ningún mérito. El teólogo español Roberto Badenas escribe: „Este relato… es para mí un tratado sobre la justificación por la fe mucho más impactante y convincente que todos los demás estudios teológicos que he leído sobre el tema“. El teólogo español Roberto Badenas escribe: „Este relato… es para mí un tratado sobre la justificación por la fe mucho más impactante y convincente que todos los estudios teológicos que he leído sobre el tema“. (Encuentros decisivos, p. 238)

No hay santo (en el sentido bíblico) que tenga un historial intachable, un pasado irreprochable. Y no hay pecador (y todos lo somos) a quien Dios niegue un futuro glorioso, si lo anhela de todo corazón. ¡Qué Dios tan maravilloso tenemos!

 

Ewig leben: eine Utopie?

Die Pyramiden von Gizeh in Ägypten gehören zu den bekanntesten und ältesten erhaltenen Bauwerken der Menschheit. (Foto: edp, Nov. 2019)

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Mehr als 14 Millionen Menschen aus der ganzen Welt besuchen jährlich die Pyramiden von Gizeh, 15 km vom Kairo-Stadtzentrum entfernt. So auch ich im November 2019. Ein sehr beeindruckendes Weltwunder (das älteste und einzige erhaltene von den sieben Weltwundern der Antike)! Um 2600 bis 2500 v. Chr. errichtet, waren 20.000 bis 40.000 Menschen am Bau beteiligt, wobei zu den Pyramiden auch Tempelanlagen, Gräberfelder und Arbeiterdörfer gehörten. Allein für die größere, heute 139 m hohe Cheops-Pyramide wurden ca. drei Millionen Steinblöcke mit einem Gewicht von durchschnittlich je 2,5 Tonnen eingesetzt.

Was ich bei meinem Besuch damals nicht bedachte: Um sich eine ungestörte Existenz für alle Ewigkeit zu sichern, ruinierten die Pharaonen die Volkskraft, verschuldeten sich und ebenso ihre Kinder und Enkelkinder. (Ein vorsorglicher Pharao überschrieb die Einkünfte von nicht weniger als zwölf Dörfern vorweg allein den Priestern, die die Opferung bei seinem Begräbnis zelebrieren sollten.) Nicht nur Sklavendienste wurden gefordert, sondern auch die schlimmsten Menschenopfer, wie zahlreiche Funde von Gräbern beweisen (erschlagene Wachsoldaten, in den Tod mitgenommene Hofdamen …).

Die Sehnsucht nach einem ewigen Leben steckt in jedem von uns (siehe z. B. Stephen Cave, Unsterblich: Die Sehnsucht nach dem ewigen Leben als Triebkraft unserer Zivilisation), aber: Ist diese Sehnsucht, ewig zu leben, ein utopischer Traum? Wird ihn die Medizin jemals erfüllen können?

Meine Persönliche Antwort: Ohne eine grundlegende Wesensänderung des Menschen wäre es eine Strafe, so, wie wir sind, ewig leben zu können bzw. zu müssen! Daher wundert es mich nicht, dass so viele die Frage, ob sie ewig leben wollten, sofort mit einem entsetzten „Auf keinen Fall!“ beantworten: Sie gehen ja von einer ewigen Fortsetzung des Lebens aus, wie wir es kennen, in einer Welt, wie wir sie täglich erleben.

Nach einer Erneuerung des Charakters und der inneren Einstellung (die Bibel nennt das Wiedergeburt) durch die Rückbesinnung auf den Schöpfer, ist die Aussicht, ewig zu leben, keine Utopie mehr. Sie ist ein Versprechen Gottes – ermöglicht durch Jesus Christus: Durch seinen Tod am Kreuz hat er den Weg ins verlorene Paradies geebnet, wo es kein Leid, keine Krankheit, keinen Krieg, keinen Tod gab. Und durch seine Auferstehung (und die Auferweckung anderer) hat er bewiesen, dass er der Herr über Leben und Tod ist. Er allein ist berechtigt und in der Lage, uns ewiges Leben zu schenken – allerdings ein Leben in ganz anderen Dimensionen. In einer erneuerten Welt und für erneuerte Menschen.

„Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat.“ Johannes 3,16 (NLB)


 

Die Cheops-Pyramide war ursprünglich 146,6 m hoch (heute: 138,75 m). / The Cheops pyramid was originally 146.6 m high (today: 138.75 m). (Foto: edp, Nov. 2019)

Living forever: an unrealistic dream?

More than 14 million people from all over the world visit the Pyramids of Giza, 15 km from Cairo city centre, every year. So did I in November 2019. A very impressive wonder of the world (the oldest and only remaining of the Seven Wonders of the Ancient World)! Built around 2600 to 2500 BC, 20,000 to 40,000 people were involved in the construction, with the pyramids also including temple complexes, burial grounds and workers‘ villages. For the larger Cheops pyramid alone, now 139 m high, about three million stone blocks were used, each weighing an average of 2.5 tonnes.

What I did not consider at the time of my visit: in order to secure an undisturbed existence for all eternity, the pharaohs ruined the people’s power, got themselves into debt and likewise their children and grandchildren. (One precautionary pharaoh prescribed the revenues of no less than twelve villages in advance to the priests alone, who were to celebrate the sacrifice at his funeral). Not only slave services were demanded, but also the worst human sacrifices, as numerous finds of graves prove (slain guard soldiers, court ladies buried alive …).

The longing for eternal life is in all of us (see par example Stephen Cave, Immortality: The Quest to Live Forever and How It Drives Civilization), but: Is this longing to live forever an unrealistic dream? Will medicine ever be able to fulfill it?

My personal answer: Without a fundamental change in the nature of human beings, it would be a punishment to be able or to have to live forever as we are! Therefore, I am not surprised that so many immediately answer the question whether they want to live forever with a horrified „No way!“: After all, they assume an eternal prolongation of life as we know it, in a world as we experience it every day.

After a renewal of character and inner attitude (the Bible calls this new birth) through the return to the Creator, the prospect of living forever is no longer an utopia, but a promise of God – made possible by Jesus Christ: through his death on the cross, he paved the way to the lost paradise where there was no suffering, no sickness, no war, no death. And through his resurrection (and the raising of others) he proved that he is Lord over life and death. He alone is legitimate and able to give us eternal life – but a life in very different dimensions. In a renewed world and for renewed people.

„For God so loved the world that he gave his only Son, that whoever believes in him should not perish but have eternal life.“ John 3:16


 

Die meisten Bautheorien gehen davon aus, dass die Pyramiden errichtet wurden, indem riesige Steine aus einem Steinbruch transportiert und an ihren Platz geschleppt wurden. Uneinigkeit herrscht darüber, wie die Steine transportiert und platziert wurden. / La mayoría de las teorías de la construcción se basan en la idea de que las pirámides se levantaron moviendo enormes piedras de una cantera y arrastrándolas y colocándolas en su lugar. Los desacuerdos se centran la manera con la cual transportaron y colocaron los bloques de piedra. (Foto: Staleybk, pixabay.com)

Vivir eternamente: ¿una utopía?

Más de 14 millones de personas de todo el mundo visitan cada año las Pirámides de Guiza, a 15 km del centro de El Cairo. Yo también lo hice en noviembre de 2019. ¡Algo muy impresionante! (La más antigua y la única existente de las siete maravillas del mundo antiguo.) Edificadas entre el 2600 y el 2500 a.C., en su construcción participaron entre 20.000 y 40.000 personas, incluyendo templos, cementerios y aldeas para los trabajadores. Sólo para la gran pirámide de Keops, de actualmente 139 m de altura, se utilizaron unos tres millones de bloques de piedra, cada uno de los cuales pesaba una media de 2,5 toneladas.

Lo que no tuve en cuenta en el momento de mi visita: para asegurarse una existencia imperturbable por toda la eternidad, los faraones arruinaron el poder adquisitivo del pueblo, se endeudaron ellos mismos e igualmente sus hijos y nietos. (Un faraón por precaución prescribió por adelantado los ingresos de no menos de doce aldeas sólo a los sacerdotes, que debían celebrar el sacrificio en su funeral). No sólo se exigían servicios de esclavos, sino también los peores sacrificios humanos, como prueban numerosos hallazgos de tumbas (soldados de la guardia asesinados, damas de la corte enterradas vivas…).

El anhelo de una vida eterna está en todos nosotros, pero: ¿Es este anhelo de vivir para siempre una utopía? ¿Podrá la medicina cumplirlo algún día?

Mi respuesta personal: ¡Sin un cambio fundamental en la naturaleza del ser humano, sería un castigo poder o tener que vivir eternamente tal como somos! Por eso no me sorprende que tantos respondan inmediatamente a la pregunta de si quieren vivir eternamente con un horrorizado „¡De ninguna manera!“: Piensan al dar tal respuesta en una prolongación eterna de la vida tal y como la conocemos, en un mundo tal y como lo vivimos cada día.

Tras una renovación del carácter y de la actitud interior (la Biblia lo llama nuevo nacimiento) mediante el regreso a nuestro Creador, la perspectiva de vivir para siempre ya no es una utopía, sino una promesa de Dios, hecha posible por Jesucristo: con su muerte en la cruz, allanó el camino hacia el paraíso perdido, donde no había sufrimiento, enfermedad, guerra ni muerte. Y mediante su resurrección (y la resurrección de otros) Cristo demostró que es Señor de la vida y de la muerte. Sólo Él tiene el derecho y la capacidad de darnos la vida eterna, pero una vida en dimensiones muy distintas. En un mundo renovado y para personas renovadas.

„Porque tanto amó Dios al mundo que le dio a su Hijo único, para que todo el que crea en él no perezca, sino que tenga vida eterna“. Juan 3:16

Hast du heute schon jemand umarmt?

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Umarmungen tun uns gut. Schon 20 Sekunden in den Armen eines Mitmenschen reichen aus, um unseren Herzschlag und unseren Blutdruck zu senken.

In einem Buch, das ich gerade übersetze, wird die Heilung eines Leprakranken durch Jesus kommentiert (vgl. Markus 1,40-45). Der Autor betont: Genau so wichtig wie die physische Heilung, war die emotionelle. Aus diesem Grund berührte Jesus den Leprakranken. Noch mehr: Er umarmte ihn – bevor er ihn heilte!
Haben wir nicht einen wunderbaren, liebevollen Gott?

(Fotos: pixaabay.com)

Dann schreibt er: „Es gibt nur wenige Bedürfnisse, die dringender sind als das Bedürfnis, sich angenommen zu fühlen, zu wissen, dass wir geliebt und wertgeschätzt werden – und sogar umarmt zu werden. Es ist sehr schwierig, eine ausgeglichene, gelassene, solide und verantwortungsbewusste Persönlichkeit ohne ein Mindestmaß an Selbstwertgefühl zu entwickeln, das nur durch geteilte Zuneigung entsteht und manchmal nur durch Berührung gut vermittelt werden kann.“ (Roberto Badenas, Encuentros decisivos, Safeliz, Madrid, 2017, p. 106)

Hast du heute schon jemand umarmt?


 

(Fotos: pixabay.com)

Hugs do us good. Just 20 seconds in the arms of a fellow human being is enough to lower our heart rate and blood pressure.

In a book I am currently translating, the healing of a leper by Jesus is told (cf. Mark 1:40-45). The author emphasises: Just as important as the physical healing is the emotional healing. For this reason, Jesus touched the leper. Even more: He embraced him – before he healed him!
Don’t we have a wonderful, loving God?

Then he writes: „There are few needs more urgent than the need to feel accepted, to know that we are loved and valued – and even to be embraced. It is very difficult to develop a balanced, composed, solid and responsible personality without a minimum level of self-esteem, which only comes from shared affection and sometimes can only be well communicated through being touched.“ (Roberto Badenas, Encuentros decisivos, Safeliz, Madrid, 2017, p. 106)

Have you hugged anyone today?


 

(Fotos: pixabay.com)

Abrazos nos hacen bien. Sólo 20 segundos en brazos de un semejante bastan para reducir nuestro ritmo cardíaco y nuestra tensión arterial.

En un libro que estoy traduciendo actualmente, se relata la curación de un leproso por Jesús (cf. Marcos 1:40-45). El autor subraya: Tan importante como la curación física es la curación emocional. Por esta razón, Jesús tocó al leproso. Más aún: le abrazó, ¡antes de curarle!
¿No tenemos un Dios maravilloso y amoroso?

Luego escribe: „Pocas necesidades son mas imperiosas que la de sentirnos aceptados, la de sabernos queridos y amados, y hasta de ser abrazados. Es muy difícil desarrollar una personalidad equilibrada, serena, sólida y responsable sin un mínimo de autoestima, que solo da el afecto compartido y que, a veces, solo se comunica bien por el tacto.“ (Roberto Badenas, Encuentros decisivos, Safeliz, Madrid, 2017, p. 106)

¿Has abrazado a alguien hoy?

Ist jemand da, der mich sieht?

English / Español

  • Kennst du das Gefühl, gebraucht aber nicht geschätzt zu werden?
  • Fragst du dich manchmal, ob du dich in wichtigen Situationen richtig entschieden hast?
  • Dauert dir das Warten – z. B. auf die Hilfe Gottes – zu lange?
  • Hat sich in deinem Leben eine große Hoffnung zerschlagen?

Lies doch mal meine Predigt „Gott übersieht dich nicht“! Sie ist zwei Jahre alt, aber in 2023 ziemlich aktuell. Das Oratorium dazu (Englisch mit deutschen Untertiteln) ist wunderschön! Vielleicht bekommst du dadurch etwas Trost und Mut, weiter zu kämpfen, weiter zu vertrauen.

=> Links zum Text der Predigt und zum Oratorium


 

  • Do you know the feeling of being needed but not appreciated?
  • Do you sometimes wonder if you have made the right decision in important situations?
  • Does waiting – e.g. for God’s help – take too long?
  • Has a great hope in your life been dashed?

Read my sermon „God does not overlook you“! It’s two years old, but quite topical in 2023. The oratorio (in English) is beautiful! Maybe it will give you some comfort and courage to keep fighting, to keep trusting.

=> Links to the text of the sermon and the oratorio


 

  • ¿Conoces la sensación de ser necesitado pero no apreciado?
  • ¿Te preguntas a veces si has tomado la decisión correcta en situaciones importantes?
  • ¿Te cuesta trabajo el esperar -por ejemplo, a la ayuda de Dios?
  • ¿Se ha desvanecido una gran esperanza en tu vida?

¡Lee mi sermón „Dios no te pasa por alto“! Tiene ya dos años, pero es muy actual en 2023. ¡Y el oratorio (en inglés con subtítulos en español) es precioso! Quizá te dé consuelo y valor para seguir luchando, para seguir confiando.

=> Enlaces al texto del sermón y al oratorio

Gott kennt den ganzen Weg

Foto: Kleinwalsertal, Simon, pixabay.com

English / Español

Das neue Jahr ist noch jung, daher poste ich dieses Zitat von Dietrich Bonhoeffer*:

Gott kennt den ganzen Weg, wir wissen nur den nächsten Schritt und das letzte Ziel.

Ein wirklich ermutigendes Wort bei aller Ungewissheit aufgrund der aktuellen Weltsituation. Ich wünsche allen Besuchern meiner Homepage ein neues Jahr voller Zuversicht und Gottvertrauen!

* Der Theologe Dietrich Bonhoeffer (1906-1945) kämpfte gegen Hitler und den Nationalsozialismus – ohne Waffen. Besonders wichtig waren ihm die Bergpredigt, die Nachfolge Jesu und dass Denken, Reden und Tun übereinstimmen. Er wurde am 9. April 1945 im KZ Flossenbürg hingerichtet. Vier Monate zuvor sandte er seiner Verlobte das inzwischen vertonte und sehr geschätzte Gedicht Von guten Mächten treu und still umgeben.

(Quelle des Zitats: Illegale Theologenausbildung: Sammelvikariate 1937-1940, DBW Band 15, Seite 507)


 

God knows the whole way

The new year is still young, so I post this quote from Dietrich Bonhoeffer*:

God knows the whole way, we only know the next step and the final destination.

A truly encouraging word in the face of all the uncertainty due to the current world situation. I wish all visitors to my homepage a new year full of confidence and trust in God!

* The theologian Dietrich Bonhoeffer (1906-1945) fought against Hitler and National Socialism – without weapons. The Sermon on the Mount, the following of Jesus and the concordance of thinking, speaking and doing were especially important to him. He was executed in the Flossenbürg concentration camp on April 9, 1945. Four months earlier, on December 19, 1944, he sent his fiancée the poem By loving forces wonderfully sheltered, which has since been set to music and is highly esteemed.


 

Dios conoce todo el camino

El nuevo año aún es joven, así que pongo esta cita de Dietrich Bonhoeffer* online:

Dios conoce todo el camino, nosotros sólo conocemos el siguiente paso y el destino final.

Una cita realmente alentadora frente a toda la incertidumbre debida a la situación mundial actual. ¡Deseo a todos los visitantes de mi página web un nuevo año lleno de confidencia y confianza en Dios!

* El teólogo Dietrich Bonhoeffer (1906-1945) luchó contra Hitler y el Nacional Socialismo – sin armas. El Sermón de la Montaña, el discipulado y la concordancia de pensar, hablar y actuar eran especialmente importantes para él. Fue ejecutado el 9 de abril de 1945 en el campo de concentración de Flossenbürg. Cuatro meses antes, el 19 de diciembre de 1944, envió a su prometida el poema Von guten Mächten treu und still umgeben, que ha sido musicalizado y es muy apreciado.