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Jesus: die Auferstehung und das Leben

Das Gartengrab in Jerusalem ist jedenfalls leer! (Foto: edp, 2013)
JESUS STELLT SICH VOR (5)
Die Auferstehung und das Leben
JESUS: The Resurrection an the Life / La Resurrección y la Vida

Jesus über Jesus:
Ich bin die Auferstehung und das Leben.
Mehr kann einer nicht sein.
Ich bin die Auferstehung. Ich bin Gottes Protest gegen den Tod.
Ich bin sein Mittel gegen die Angst vor der endgültigen Vernichtung.
Ich vernichte alles, was euch vernichten möchte.
Ich zerstöre, was euch bedroht.
Ich bin der Mann des leeren Grabes. Der Oster-Mann. Der Mann des Lebens.
Kein Tod kann mich mehr töten.
An meiner Hand gehört ihr dem Leben.
Dem ewigen Leben in ewiger Gemeinschaft mit dem ewigen Gott.
Ich bin die Auferstehung und das Leben.
Ich bin das Leben.
Ich bin.
Gott.

(Aus: Jürgen Werth, Einfach lesenswerth, SCM, 2014 – mit freundlicher Genehmigung)

Ein Bibelwort dazu aus Johannes 11,21-26 (NLB):

Marta sagte zu Jesus: »Herr, wärst du hier gewesen, wäre mein Bruder nicht gestorben. Aber auch so weiß ich, Gott wird dir alles geben, was auch immer du ihn bittest.« Jesus sagte zu ihr: »Dein Bruder wird auferstehen.« »Ja«, erwiderte Marta, »am Tag der Auferstehung, wenn alle Menschen auferstehen.« Jesus sagte zu ihr: »Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt. Er wird ewig leben, weil er an mich geglaubt hat, und niemals sterben.«

Das Videolied „Weil Jesus lebt“ zeigt, dass unser Glaube und unsere Hoffnung nicht sinnlos sind, weil Jesus lebt. Aus diesem Grund hat unser Leben einen Sinn. (4:14 Min)

Alle sieben Beiträge der Reihe JESUS STELLT SICH VOR (Fortsetzung jeden Freitagabend):

 

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Jesus: der gute Hirte

So stelle ich mir Jesus zwar nicht vor, aber: Der erwartungs- und liebevolle Blick des Lämmleins auf seinem Arm fasziniert mich! Wer möchte nicht so sicher getragen werden! (Foto: Stephen Muir, pixabay.com)
JESUS STELLT SICH VOR (4)
Der gute Hirte
JESUS: The good shepherd. // El buen pastor.

Jesus über Jesus:
Ich bin der gute Hirte.
Schlechte Hirten habt ihr genug. Und habt genug von ihnen.
Schlechte Hirten hüten nur sich selbst. Sind nur auf den eigenen Vorteil bedacht.
Machen sich aus dem Staub, wenn’s brenzlig wird für Hirte und Herde.
Schlechte Hirten benutzen euch. Nutzen euch aus.
Und mustern euch kaltschnäuzig aus, wenn ihr ihnen nichts mehr nutzt.

Ich bin der gute Hirte.
Ich kenne eure Namen. Ich liebe euch. Ich leite euch.
Ich passe auf euch auf. Ich bringe euch ans Ziel.
Ihr seid mir wichtiger als mein eigenes Leben. Ich gebe mein Leben, damit ihr leben könnt.
Über-leben. Ewig leben.
Kommt in meine Herde. Kommt in Rufweite. Hört auf meine Stimme. Lasst euch von mir führen.
Ich bin der gute Hirte.
Ich bin der Hirte.
Ich bin
Gott.

(Aus: Jürgen Werth, Einfach lesenswerth, SCM, 2014 – mit freundlicher Genehmigung)

Ein Bibelwort dazu aus Johannes 10,11.14 (NLB):

  • Ich bin der gute Hirte. Ich kenne meine Schafe und sie kennen mich. Der gute Hirte opfert sein Leben für die Schafe.
  • I am the good shepherd. I know my sheep, and my sheep know me. The good shepherd gives his life for the sheep.
  • Yo soy el buen pastor. Conozco a mis ovejas, y ellas me conocen a mí. El buen pastor da su vida por las ovejas.

Ein sehr schönes Lied von Anja Lehmann, wunderschön gestaltet von meinem Freund Matthias Grießhammer: „Wunderbarer Hirt“

Alle sieben Beiträge der Reihe JESUS STELLT SICH VOR (Fortsetzung jeden Freitagabend):

 

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Jesus: die Tür

Manche Tür, für die wir uns entscheiden, entpuppt sich nach dem Öffnen als Mauer. Bei Jesus kann uns das nicht passieren! (Foto: Tumisu, pixabay.com)
JESUS STELLT SICH VOR (3)
Die Tür
JESUS: The Gate // JESÚS: La puerta (Foto: Yassay, pixabay.com)

Jesus über Jesus:
Ich bin die Tür.
Ständig stößt ihr an Grenzen.
Könnt nicht weiter. Wisst nicht weiter. Kommt nicht weiter.
Seht keinen Weg, keinen Aus-Weg.
Findet keine Lösung, keine Er-Lösung.
Kommt nicht zueinander. Kommt nicht zu euch selbst. Kommt nicht zu Gott.

Ich bin die Tür.
Durch mich findet ihr zu den Menschen, mit denen ihr euch nicht versteht.
Durch mich findet ihr zu euch selbst. Findet ein Ja zu euren Gaben und Grenzen.
Durch mich findet ihr zum Vater. Zum himmlischen Festsaal.
Ihr müsst nicht überall suchen. Kommt zu mir.
Seht alles durch mich hindurch.
Stellt mein Kreuz vor die andern. Stellt es vor euch selbst. Stellt es vor Gott.
Mein Kreuz und mein leeres Grab.
Und geht durch mich hindurch.
Ins Leben. In die Liebe. In die Vergebung. In die Versöhnung.

Ich bin die Tür.
Ich bin
Gott.

(Aus: Jürgen Werth, Einfach lesenswerth, SCM, 2014 – mit freundlicher Genehmigung)

Der Bibeltext dazu aus Johannes 10,9:

  • Ich bin die Tür; wer durch diese Tür, die ich bin, eintritt, wird gerettet werden. Er wird sich in völliger Freiheit bewegen und Weideland finden.
  • I am the gate; whoever enters through this gate, which is me, will be saved. They will be able to come and go as they please and find plenty of pasture.
  • Yo soy la puerta; el que entre por esta puerta, que soy yo, será salvo. Se moverá con entera libertad, y hallará pastos más que suficientes.

Ein passendes Lied dazu von Siegfried Fietz hören: „Ich bin die Tür“

Alle sieben Beiträge der Reihe JESUS STELLT SICH VOR (Fortsetzung jeden Freitagabend):

 

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Jesus: das Licht

All the lights that we light bear witness to THE LIGHT that has appeared in the darkness. // Todas las luces que encendemos dan testimonio de LA LUZ que ha aparecido en la oscuridad. (Foto: edp, 2013, Jerusalem)
JESUS STELLT SICH VOR (2)
Licht der Welt
JESUS: Light of the World // JESÚS: La luz del mundo (Foto: LeoVullings, pixabay.com)

Jesus über Jesus:
Ich bin das Licht der Welt.
Ohne Licht gibt es kein Leben. Alles verkümmert. Alles verwelkt. Alles vergeht.
Ich scheine in die Welt mit der Liebe des Vaters.
Ich scheine in die finstersten Winkel der Erde.
In Gefängniszellen und Folterkammern, in Flüchtlingscamps und Vernichtungslager.
Ich scheine, auch wenn Menschen die Fensterläden noch so fest verschließen.
Ich scheine in die finstersten Winkel eurer Seele.
In eure Ängste und Sorgen und Sünden.
Ich scheine, auch wenn ihr euch in noch so dunkle Winkel verkriecht.
Macht die Fenster der Welt weit auf. Und die Fenster eurer Seele.
Damit es hell wird. Und lebendig. Und hoffnungsvoll.
Damit die Welt aufblüht. Und euer Leben.
Ich bin das Licht der Welt.
Ich bin das Licht.
Ich bin
Gott.

(Aus: Jürgen Werth, Einfach lesenswerth, SCM, 2014 – mit freundlicher Genehmigung)

Ein passendes Lied dazu: „Herr, das Licht Deiner Liebe leuchtet auf“:

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Jesus: das Brot

Als Jesus beim Abendmahl vor seiner Kreuzigung das Brot brach, zeigte er seinen Jüngern: Ich opfere mein Leben zur Vergebung der Sünden – für euch und für die ganze Welt.
JESUS STELLT SICH VOR (1)
Brot des Lebens

Jesus über Jesus:
Ich bin das Brot des Lebens.
In Bethlehem bin ich geboren. In Beth-Lechem, dem „Haus des Brotes“, wie das auf Deutsch heißt.
Weil es hier viele Getreidefelder gab. Und Bäckereien, in denen die Nomaden aus der nahen Wüste ihr tägliches Brot gekauft haben.
Ich, der Mann aus dem Haus des Brotes, bin das Brot des Lebens.
Aber ich bin mehr als das tägliche Brot.
Ich bin das ewige Brot.
Ich stille euren Hunger nach Leben, nach Liebe, nach Würde, nach Sinn.
Ich stille euren Hunger nach dem Himmel, nach der Ewigkeit, nach Gott.
Ich mache euch satt.
Nehmt mich zu euch, immer wieder. Beim Abendmahl.
Nehmt mich in euch auf. Bei jeder noch so kleinen Begegnung mit meinem Wort.
Ich bin das Brot des Lebens.
Ich bin das Leben.
Ich bin
Gott.

(Aus: Jürgen Werth, Einfach lesenswerth, SCM, 2014 – mit freundlicher Genehmigung)

Ein passendes Lied dazu: „Brich mir das Lebensbrot“ (“Break Thou the Bread of Life”, Salvation Army Band Tune Book, „Lathbury“)

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Von der Alltagsblindheit zur Anbetung

Poder admirar algo vale más que querer poseerlo. Klaus Ender // Being able to admire something is worth more than wanting to own it. Klaus Ender
Von der Alltagsblindheit zur Anbetung

Wir leben in einer Zeit, in der das Staunen selten geworden ist. Das, was Generationen vor uns als heilig empfanden – die Schönheit der Natur, die Ordnung des Kosmos, die geheimnisvolle Tiefe des Lebens – nehmen wir heute oft als selbstverständlich hin. Wir hetzen von Termin zu Termin, scrollen durch Bilderströme und verlieren dabei die Fähigkeit, uns von der Größe des Schöpfers berühren zu lassen.

Doch die Fähigkeit zu bewundern ist keine Randnotiz unseres Daseins, sondern ein Schlüssel zu echter Spiritualität. Wer nicht mehr staunen kann, verliert leicht den Zugang zum Göttlichen. Das Herz wird eng, die Welt erscheint flach, und die Gegenwart Gottes scheint fern.

Kinder staunen, weil sie die Welt unvoreingenommen und neugierig neu entdecken. Sie können Erwachsene inspirieren, das Wunder im Alltäglichen wiederzuentdecken. (Fotos: pixabay.com)

Warum geht uns das Staunen verloren? Vielleicht, weil wir das Geheimnis nicht mehr ertragen. Wir sehnen uns nach Kontrolle, nach Machbarkeit, nach Erklärung. Doch das Geheimnis Gottes entzieht sich jeder Berechnung. Es fordert uns heraus, nicht alles verstehen zu wollen, sondern in Ehrfurcht zu stehen.

Das Staunen lässt sich jedoch wieder lernen. Es beginnt dort, wo wir uns bewusst öffnen:

  • In der Natur: Ein Blick in den Sternenhimmel, das Lauschen eines Baches, der Duft einer Blume – alles kann uns helfen, die Größe Gottes zu erahnen.
  • In der Stille: Wer sich Zeit nimmt, schweigend vor Gott zu verweilen, erfährt, dass die Seele sich neu für das Wunderbare sensibilisiert.
  • Im Gebet: Dank und Lobpreis sind nicht nur Worte, sondern Haltungen, die das Herz in die Haltung des Staunens zurückführen.

Staunen ist letztlich ein Akt der Anbetung. Es richtet den Blick weg von uns selbst und hin zu dem, der größer ist als unser Denken. Wer das Bewundern wieder lernt, entdeckt, dass das Leben nicht nur Abfolge von Tagen ist, sondern ein Geschenk – durchdrungen von göttlicher Schönheit.

¡Tened respeto por Dios! ¡Dad honor al Creador! // Have respect for God. Give honour to the Creator! (Foto: edp 2016, Lakolkstrand, Rømø, DK)
 

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