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Jung und Alt an der Klagemauer

Dieser junge Mann bläst den Schofar vor der Klagemauer. (Foto: edp)

[nx_spacer size=“5″]Das ist ein faszinierender Platz in der Altstadt von Jerusalem: die West- bzw. Klagemauer. Sie ist so etwas wie eine Freiluft-Synagoge und eine der wichtigsten religiösen Stätte des Judentums. In den nach Geschlechtern getrennten Gebetsbereichen kommen Gläubige aus der ganzen Welt, um zu beten (nicht unbedingt um zu klagen) und in den jüdischen Schriften zu lesen.

Eigentlich ist die Klagemauer nur ein Ersatz-Ort, denn am heiligsten Punkt des Tempelberges steht seit dem 8. Jahrhundert der islamische Felsendom.

Viele Besucher, Jung und Alt, stecken  aufgeschriebene Gebete, Wünsche und Danksagungen in die Ritzen und Spalten der Mauer. Im Frühjahr und Herbst werden die Zettel entfernt und ungelesen auf dem jüdischen Friedhof auf dem Ölberg begraben.

Der Platz davor dient als Veranstaltungsort für religiöse Zeremonien wie die Bar Mizwa (Feier der Religionsmündigkeit) und auch für militärische Events.

Ich war mehrmals hier, zu verschiedenen Tageszeiten, und jedes Mal war der Platz voll. Als ich während einer Reise eine Woche lang in Jerusalem verbrachte, konnte ich an mehreren Tagen stundenlang an der Mauer verweilen. Problemlos konnte ich fotografieren, filmen und mich mit manchem Beter unterhalten (u. a. mit einem jungen Juden aus den USA). Ich kann einen Besuch (oder mehrere) sehr empfehlen, sowohl als Tourist als auch als Beter.

 

Bildergalerie / Galería de fotos (Fotos: edp, 2013, 2017 und 2019)

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Un lugar digno de visitar

El Muro de los Lamentos es uno de los lugares religiosos más importantes del judaísmo. Es algo así como una sinagoga al aire libre. En las áreas de oración, que están separadas según el género, los creyentes de todo el mundo vienen a orar (no necesariamente a lamentar) y a leer las escrituras judías.

En realidad, el Muro de los Lamentos es sólo un lugar sustituto, porque en el punto más sagrado del Monte del Templo se encuentra la Cúpula Islámica de la Roca desde el siglo VIII.

Muchos visitantes, jóvenes y mayores, ponen oraciones escritas, deseos y agradecimientos en las grietas y hendiduras de la muralla. En primavera y otoño las notas se retiran y se entierran sin leer en el cementerio judío del Monte de los Olivos.

La plaza frente al muro sirve para ceremonias religiosas como el Bar Mitzvah (celebración de la madurez religiosa) y militares.

Estuve aquí varias veces, a diferentes horas del día, y cada vez el lugar estaba lleno. Cuando durante un viaje pasé una semana en Jerusalén, visité por muchas horas durante varios días este lugar. No tuve problemas en tomar fotos, filmar y hablar con varias personas que aquí leían y oraban (incluyendo un joven judío residente en los Estados Unidos). Recomiendo mucho una visita (o varias), tanto como turista como para orar o meditar.

Véase arriba la galería de fotos.
Con un klick sobre la primera foto comienzan  a pasar  las fotos.

Vorbeugen … und beten!

Die West- bzw. Klagemauer in Jerusalem. (Foto: edp, 2013)

[nx_spacer size=“10″]In diesen Tagen breitet sich die Sorge wegen der Coronavirus-Pandemie rasant aus. Wenn man die Nachrichten einschaltet, ist fast nur noch davon die Rede. Dies aber dauernd zu tun ist nicht ratsam, sonst wird man leicht depressiv. Gerade wir als Christen dürfen und sollten uns in dieser Zeit im Gebet an Gott wenden.

Durchs Beten werden wir ruhiger, weil unser Vater im Himmel unsere Not kennt und unsere Ängste versteht und auffängt. Zu wissen, dass er diese Welt immer noch in seinen Händen hält ­­– auch das unserer Kinder, Familien, Freunde, Gemeinden –, wird unsere Herzen mit seinem Frieden erfüllen.

Beten macht nicht die empfohlenen Vorsorgemaßnahmen überflüssig (das wäre vermessen!), aber es bewirkt das, was kein Medikament und kein Desinfektionsmittel leisten kann: Wir verbinden unsere Not, unsere Hilflosigkeit und Schwachheit mit der Quelle der Kraft, der Liebe, des Trostes. Und damit signalisieren wir Gott, dass wir ihm mehr vertrauen als der Medizin, der Politik, der Wissenschaft.

Anders formuliert: In einer Zeit, in der so viele Menschen Gott und den Glauben als überholt und überflüssig betrachten (und dementsprechend gott-los leben), ehren wir den Schöpfergott, indem wir uns in dieser Krise an ihn wenden und ihm unser volles Vertrauen aussprechen.

Unser jüngerer Sohn formulierte es so in einem Brief an die Gemeinde, die er leitet: „Es gibt keinen Anlass, Panik zu verbreiten; die Maßnahme, unsere Gottesdienste auszusetzen, ist rein vorsorglicher Natur. Wissend, dass unsere vorsorglichen Möglichkeiten sowieso nur begrenzt sind und wir letzten Endes alles in Gottes Hand legen und uns von ihm getragen wissen dürfen. Gerade jetzt in diesen bewegten Tagen mögen wir auf seinen Schutz, seine Verheißungen vertrauen und auch untereinander und nach Orientierung suchenden Menschen um uns herum Mut und Zuversicht machen.“

Das Lied von Christoph Zehendner „Er hört dein Gebet“ ermutigt uns, die Nähe Gottes zu suchen, wenn die Dunkelheit sich um uns breitet: „Wenn die Last der Welt dir zu schaffen macht, hört er dein Gebet. Wenn dich Furcht befällt, vor der langen Nacht, hört er dein Gebet.“ Wir brauchen dazu keine speziellen Orte (wie die Klagemauer in Jerusalem), keine Formen (wie die Gebetsriemen, den Gebetsmantel etc.) und auch keine Mustergebete. Selbst wenn uns die Worte fehlen: Er weiß, was uns bewegt, er weiß, wie wir es meinen, denn er kennt uns, seine Kinder, sehr gut. Und darum hört er gern unser Gebet!

Hier kann man drei verschiedenen Versionen des Liedes hören/sehen:

English:
When the burden of the world troubles you, He hears your prayer. When you are afraid of the long night, He hears your prayer. (Christoph Zehendner) Picture

Español:
Cuando la situación del mundo te preocupa, Él escucha tu oración. Cuando tienes miedo de la larga noche, Él escucha tu oración. (Christoph Zehendner)    Foto

En estos días, la preocupación por la pandemia del coronavirus se está extendiendo rápidamente. Si pones las noticias, no se oye o se ve casi nada más. Pero no es aconsejable hacerlo constantemente, de lo contrario ésto nos va a deprimir. Especialmente nosotros, como cristianos, podemos y debemos recurrir a Dios en oración durante este tiempo difícil.

El orar nos tranquiliza, porque nuestro Padre en el cielo conoce nuestra situación y entiende y capta nuestros miedos. Saber que Él continúa sosteniendo este mundo en sus manos, incluyendo a nuestros hijos, familias, amigos, iglesias, llenará nuestros corazones con su paz.

La oración no hace innecesarias las medidas preventivas recomendadas (¡eso sería presuntuoso!), pero logra lo que ningún medicamento o desinfectante puede conseguir: Conectar nuestra necesidad, nuestra impotencia y debilidad con la fuente de fuerza, amor y consuelo. Y con esto mostramos a Dios que confiamos en él más que en la medicina, la política, la ciencia.

En otras palabras: En una época en la que tanta gente considera que Dios y la fe son obsoletas y superfluas, honramos al Dios Creador dirigiéndonos a él en esta crisis y expresando nuestra plena confianza en él.

Nuestro hijo menor lo expresó así en una carta a la iglesia que dirige: „No hay razón para sembrar el pánico; la medida de suspender nuestros servicios de culto es de naturaleza puramente preventiva. Sabiendo que nuestras posibilidades de precaución son limitadas de todos modos y que al final lo mejor es poner todo en manos de Dios y dejarnos llevar por Él. Especialmente ahora, en estos días tan revueltos, podemos confiar en su protección, en sus promesas, y también podemos darnos ánimo y confianza unos a otros y a los que nos rodean que buscan orientación.“

La canción de Christoph Zehendner „Él escucha tu oración“ nos anima a buscar la presencia de Dios cuando la oscuridad se extiende a nuestro alrededor: „Cuando la situación del mundo te preocupa, Él escucha tu oración. Cuando tienes miedo de la larga noche, Él escucha tu oración“. No necesitamos lugares especiales (como el Muro de los Lamentos en Jerusalén), formas concretas (como las correas de oración, la capa de oración, etc.) o modelos de oraciones para esto. Aunque nos falten las palabras: Él sabe lo que nos preocupa, sabe lo que queremos decir, porque nos conoce a nosotros, sus hijos, muy bien. ¡Y por eso le gusta escuchar nuestra oración!

Foto oder Röntgenbild? (Daniel 10)

[nx_spacer size=“5″]Was mir beim Lesen von Daniel Kapitel 10 eingefallen ist:

(1) Wenn wir die Weltnachrichten sehen oder lesen, haben wir so etwas wie ein Foto der Geschichte vor uns. Bibellesern gewährt die Prophetie einen kleinen Blick „hinter den Vorhang“, damit sie Hintergründe und Zusammenhänge erkennen. Prophetie ist so etwas wie ein Röntgenbild der Geschichte.

(2) Es gibt Christen, die dazu neigen, hinter allem das Wirken des Gegenspielers Gottes zu sehen. Das andere Extrem wäre, die Existenz Satans zu leugnen. Biblisch ist, dass hinter den Kulissen eine geistig-geistliche Auseinandersetzung stattfindet. Allerdings ist Satan ein bereits besiegter Feind. Der Sieger steht seit 2000 Jahren fest: Jesus Christus!

(3) Bei dieser Auseinandersetzung geht es letztlich um die Frage: Ist Gott ein Gott der Liebe? Können wir ihm restlos vertrauen? Ist er unserer Bewunderung und Anbetung würdig? Meine Überzeugung: dreimal JA!

Daniel 10 in der Bibel lesen


Photo or X-ray image?   (Daniel 10)

What came to my mind while reading Daniel chapter 10:

(1) When we watch or read the world news, we have something like a photograph of history in front of us. Bible readers are granted a little glimpse „behind the curtain“ so that they can see the background and context. Prophecy is something like an X-ray image of history.

(2) There are Christians who tend to see the workings of God’s adversary behind everything. The other extreme would be to deny the existence of Satan. From a biblical point of view, there is a mental-spiritual debate going on behind the scenes. However, Satan is an already defeated enemy. The winner has been determined 2000 years ago: Jesus Christ!

(3) Ultimately, this debate is about the question: Is God a God of love? Can we trust him completely? Is he worthy of our admiration and adoration? My conviction: three big YES!  (Foto)

Read Daniel 10 in the Bible


¿Foto o radiografía? (Daniel 10)

Lo que me vino a la mente mientras leía el capítulo 10 de Daniel:

(1) Cuando vemos o leemos las noticias, tenemos algo como una fotografía de la historia delante de nosotros. A los lectores de la Biblia se les concede un pequeño vistazo „detrás del telón“ para que puedan ver el background y el contexto. La profecía es algo así como una radiografía de la historia.

(2) Hay cristianos que tienden a ver al adversario de Dios actuando detrás de todo lo que ocurre. El otro extremo sería negar la existencia de Satanás. La Biblia dice que detrás del escenario se produce un enfrentamiento mental-espiritual. Sin embargo, Satanás es un enemigo ya derrotado. El ganador se ha confirmado ya hace 2000 años: ¡Jesucristo!

(3) En definitiva, en este debate nos enfrentamos a la pregunta: ¿Es Dios un Dios de amor? ¿Podemos confiar en él completamente? ¿Es digno de nuestra admiración y adoración? Mi convicción personal: ¡tres grandes síes!  (Foto)

Lee  Daniel 10 en la Biblia

Guten Appetit – mit Liebe!

[nx_spacer size=“10″]Lieber ein Gemüsegericht zubereitet mit Liebe als der schönste Braten, übergossen mit Hass. (Salomo, Sprüche 15,17)

English:
A meal of vegetables where there is love is better than the finest meat where there is hatred. (Solomon, Proverbs 15:17) Picture

Español:
Más vale comer verduras sazonadas con amor que un festín de carne sazonada con odio. (Salomón, Proverbios 15:17) Foto

Für wen betest du? (Daniel 9)

[nx_spacer size=“5″]Drei Gedanken zu Daniel Kapitel 9:

(1) Daniel ist mir ein Vorbild in der Fürbitte: Stelle ich mich mit den Menschen auf eine Stufe, für die ich bete, oder fühle mich ihnen überlegen? Wie wichtig ist mir beim Beten die Ehre Gottes – d.h. dass ER groß rauskommt, nicht ich?

(2) Mit Isaak Newton und über 100 weiteren Auslegern (Christen und Juden) glaube ich, dass die 70 Jahrwochen-Prophezeiung sich in Jesus Christus (seinem Auftreten, seinem Wirken, seinem Tod) haargenau erfüllt hat. Ob deswegen den Juden das Studium „der Zeiten des Messias“ im Talmud kategorisch untersagt wird?

(3) Gott erhört Gebete, wenn auch nicht immer so schnell wie hier bei Daniel. Oder nicht so, wie wir es uns vorgestellt haben. Wohl dem, der bereit ist, zu warten und der Weisheit und Liebe Gottes zu vertrauen!

Daniel 9 in der Bibel lesen


Who are you praying for?   (Daniel 9)

Three thoughts on Daniel chapter 9:

(1) Daniel is a model of intercession for me: Do I place myself on the same level with the people I pray for, or do I feel superior to them? How important is the glory of God to me when I pray – i.e. that HE will be great, not I?

(2) With Isaac Newton and over 100 other exegetes (Christians and Jews), I believe that the 70 week prophecy has been fulfilled exactly in Jesus Christ (his appointment, his work, his death). Is that why the Jews are categorically forbidden in the Talmud to study „the times of the Messiah“?

(3) God answers prayers, though not always as quickly as here with Daniel. Or not as we have imagined. Blessed is he who is willing to wait and trust in the wisdom and love of God!  (Foto)

Read Daniel 9 in the Bible


¿Por quién oras? (Daniel 9)

Tres reflexiones sobre el capítulo 9 de Daniel:

(1) Daniel es un ejemplo de intercesión para mí: ¿Me pongo al mismo nivel que las personas por las que oro, o me siento superior a ellas? ¿Qué importancia tiene la gloria de Dios para mí cuando oro, es decir, que ÉL sea grande, no yo?

(2) Con Isaac Newton y más de 100 exegetas (cristianos y judíos), creo que la profecía de las 70 semanas se ha cumplido al pie de la letra en Jesucristo (su llegada, su actuación, su muerte). ¿Es por eso que a los judíos se les prohíbe categóricamente en el Talmud estudiar „los tiempos del Mesías“?

(3) Dios responde a las oraciones, aunque no siempre tan rápido como en el caso de Daniel. O no como nos imaginábamos. ¡Feliz el que está dispuesto a esperar y confiar en la sabiduría y el amor de Dios!  (Foto)

Lee  Daniel 9 en la Biblia

Keine Maske nötig!

(Foto: Pixabay)

[nx_spacer size=“10″]Wie gut, mein Gott, dass ich vor dir keine Maske brauche; denn du kennst mich durch und durch, und du liebst mich dennoch (besser: gerade deswegen?)!

Weil wir uns vor Gott weder verstecken können, noch verstecken müssen, sollten wir Davids Gebet zu eigen machen: „Durchforsche mich, Gott, sieh mir ins Herz, prüfe meine Wünsche und Gedanken! Und wenn ich in Gefahr bin, mich von dir zu entfernen, dann bring mich zurück auf den Weg zu dir!“ (Psalm 139,23-24 GNB)

English:
How good, my God, that I do not need a mask before you; for you know me through and through, and yet you love me (better: just for that?)!

Because we can neither hide nor need to hide from God, we should make David’s prayer our own: „God, see what is in my heart. Know what is there. Put me to the test. Know what I’m thinking. See if there’s anything in my life you don’t like. Help me live in the way that is always right.“ (Psalm 139:23-24 NIRV)  Picture

Español:
¡Qué bien, Dios mío, que no necesito una máscara ante Ti; porque Tú me conoces a fondo y, sin embargo, me amas (quizás precisamente por éso)!

Porque no podemos ni necesitamos escondernos delante de Dios, deberíamos hacer nuestra la oración de David: „Examíname, oh Dios, y sondea mi corazón; ponme a prueba y sondea mis pensamientos. Fíjate si voy por mal camino, y guíame por el camino eterno.“ (Salmo 139:23-24 NIV)  Foto