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Lächeln kostet so wenig!

Beides sehr erfrischend: das Wasser und das Lächeln! (Foto: Tri Le, pixabay.com)

[nx_spacer]Ich wünsche dir, dass du jeden Tag Gründe suchst und findest, aus ganzem Herzen deinen Mitmenschen ein Lächeln zu schenken.

In der Bibel habe ich folgende schöne Sprüche dazu gefunden:

  • „Ein fröhliches Gesicht ist ein Zeichen für ein glückliches Herz.“ (Sirach 13,26)
  • „Ein fröhliches Herz ist die beste Medizin.“ (Sprüche Salomos 17,22)
  • „Ein fröhliches Herz sorgt für guten Appetit und auch für gute Verdauung.“ (Sirach 30,25)

Heute früh las ich folgenden Kommentar eines Freundes in einem kirchlichen Newsletter. Seine Gedanken passen sehr gut zu meinem Thema:

… In „unmaskierte“ Gesichter zu schauen, macht tatsächlich einen Unterschied. Es fehlt mit Maske ein großer Teil der Mimik. Und auch wenn man es den Augen ansieht, wenn jemand lächelt, ist die Freundlichkeit deutlich besser spürbar, wenn man keine Maske trägt. Wie muss das jetzt für kleine Kinder sein, die fremde Menschen bisher immer nur mit Maske gesehen haben und jetzt plötzlich ganze Gesichter sehen?

Heute habe ich die Frage gelesen: Was kostet es eigentlich freundlich zu sein? Mein erster Impuls für eine Antwort war: „Nur ein Lächeln“. Aber dem Autor war aufgefallen, dass viele Menschen einfach stoisch geradeaus schauen und selbst beim Radfahren andere Radfahrer nicht grüßen. Ist Freundlichkeit so wertvoll, dass man sie nicht mehr verschenken kann? Das denke ich nicht: Freundlichkeit vermehrt sich nämlich, wenn man sie verschenkt. Geht mal durch die Stadt und lächelt fremde Menschen an, reflexartig lächeln sie zurück (und wundern sich manchmal hinterher darüber, warum sie gelächelt haben).

Aber ich finde es immer wieder faszinierend, wie leicht sich Freundlichkeit weitergeben lässt. Und in der Regel bricht man sich damit keinen ab, sondern eher das Eis zwischen Menschen. Normalerweise gibt es auch gar keinen Grund unfreundlich zu sein. Selbst Unfreundlichkeit kann man freundlich begegnen. Wobei man es dabei nicht übertreiben sollte, denn sonst fühlt sich der andere vielleicht nicht ernst genommen und reagiert noch massiver.

Ich persönlich mag es, wenn man an einen Tag voller freundlicher Gesichter zurückblicken kann, jetzt, da man wieder mehr Menschen trifft und mehr von ihrem Gesicht sieht.

Jörn Pabst
(Kommunikationsbeauftragter der adventistischen Kirchengemeinde ComingHOME in Darmstadt)

Was für eine Erleichterung, die Maske ablegen zu können! (Foto: Alexandra Koch, pixabay.com)

 


Smiling costs so little!

I wish you to look for and find reasons every day, to give a smile to your fellow man from the bottom of your heart.

In the Bible I found the following beautiful sentences about it:

  • “A cheerful face is a sign of a happy heart.” (Sirach 13:26)
  • “A cheerful heart is the best medicine.” (Proverbs 17:22)
  • “A cheerful heart ensures a good appetite and also good digestion.” (Sirach 30,25).

¡Sonreír cuesta tan poco!

Te deseo que cada día busques y encuentres motivos, para regalar una sonrisa al prójimo desde el fondo de tu corazón.

En la Biblia encontré los siguientes hermosos dichos sobre esto:

  • “Un rostro alegre es señal de un corazón feliz.” (Eclesiástico 13:26)
  • “Un corazón alegre es la mejor medicina.” (Proverbios 17:22)
  • “Un corazón alegre mejora el apetito y también la digestión.” (Eclesiástico 30:25)

Etwas mehr Bescheidenheit

(Foto aufgenommen am 27.4.2021 um 22:45 Uhr in Lüneburg)

[nx_spacer]Diese Woche konnten wir wieder einen wunderschönen „Supermond“ betrachten.* Dabei musste ich an die Worte der dritten Strophe des Abendliedes „Der Mond ist aufgegangen“ von Matthias Claudius (1740-1815) denken (sein Gedicht gehört zu den bekanntesten Werken der deutschen Literatur):

Seht ihr den Mond dort stehen?
Er ist nur halb zu sehen,
und ist doch rund und schön.
So sind wohl manche Sachen,
die wir getrost belachen,
weil unsre Augen sie nicht sehn.

Was bilden wir uns häufig ein, über etwas oder jemanden genau Bescheid zu wissen! Dabei kennen wir nur die halbe Wahrheit, die Vorderseite der Medaille, das, was für jeden offensichtlich ist. Wie sehr können wir uns dabei täuschen, Situationen fehleinschätzen oder gar Menschen belächeln!

Schon der Apostel Paulus sagte sinngemäß vor 2000 Jahren: Unser Wissen ist bruchstückhaft. Erst in der Ewigkeit werden wir das Ganze erkennen und verstehen (nach 1. Korinther 13,9-10). Etwas mehr Bescheidenheit und Empathie für unsere Mitmenschen täte uns gut.

Übrigens: Auf Wunsch des ehemaligen Bundeskanzlers Helmut Schmidt wurde dieses Lied beim Trauergottesdienst anlässlich seiner Beerdigung am 23. November 2015 gesungen.


* Als „Supermond“ wird der Vollmond bezeichnet, wenn er sich in seiner erdnächsten Position (mindestens 367.600 Kilometer) befindet und von der Sonne angestrahlt wird. Das ist kein astronomisch anerkannter Begriff und wurde so im Jahr 1979 vom Astrologen (sic) Richard Nolle benannt.

(Foto: beate bachmann, pixabay.com)

Der tatsächliche sichtbare Größenunterschied ist recht gering, wirkt aber beim Mondaufgang, wenn er sich nahe dem Horizont befindet, größer – ähnlich wie die Sonne, wenn sie auf- oder untergeht.


A little more humility
This week we could again look at a beautiful „supermoon“. This made me think of the words of the third verse of the evening song „Der Mond ist aufgegangen“ (The moon has risen) by Matthias Claudius (1740-1815) (his poem is one of the most famous works of German literature).

How often we imagine that we know exactly about something or someone! But we only know half the truth, the front side of the coin, what is obvious to everyone. How much we can deceive ourselves, misjudge situations or even smile at people! Already the apostle Paul said 2000 years ago: Our knowledge is fragmentary. Only in eternity will we recognize and understand the whole (according to 1 Corinthians 13:9-10). A little more humility and empathy for our fellow human beings would be good for us.

By the way: At the request of former German Chancellor Helmut Schmidt, this song was sung at the funeral service on the occasion of his burial on November 23, 2015.


Un poco más de humildad
Esta semana pudimos contemplar de nuevo una hermosa „superluna“. Esto me hizo pensar en las palabras de la tercera estrofa de la canción „Der Mond ist aufgegangen“ (La luna ha salido) de Matthias Claudius (1740-1815) (su poema es una de las obras más famosas de la literatura alemana).

¡Cuántas veces pensamos que conocemos perfectamente algo o a alguien, mientras que sólo conocemos la mitad de la verdad, una cara de la moneda, lo que es evidente para todo el mundo. ¡Cuánto podemos engañarnos a nosotros mismos, juzgar mal las situaciones o incluso reírnos de algunas personas! Ya lo dijo el apóstol Pablo hace 2000 años: Nuestros conocimientos son fragmentarios. Sólo en la eternidad reconoceremos y comprenderemos la totalidad (según 1 Corintios 13:9-10). Un poco más de humildad y empatía con nuestros semejantes nos vendría muy bien.

Por cierto: a petición del excanciller Helmut Schmidt, este poema se cantó en su servicio fúnebre el 23 de noviembre de 2015.

Eine Sternstunde des Gewissens

Foto/Gemälde: Luther vor dem Reichstag in Worms (1877 von Anton Alexander von Werner)

„Eine Sternstunde des Gewissens“
So nennt der Germanist Klaus-Rüdiger Mai das, was vor 500 Jahren, am 17. und 18. April 1521, in Worms geschah: der Auftritt des Reformators Martin Luther auf dem Reichstag auf Einladung des Kaisers Karl V.
Luther sollte seine Ansichten darlegen, erwartet wurde von ihm allerdings einen Widerruf seiner Schriften. Nach einer ersten Anhörung am 17. April kam es am 18. April zur entscheidenden Sitzung. Als Johann von Eck, der Vorsitzende des katholischen Kirchengerichts, Luther aufforderte, seine Schriften zu widerrufen und „sein Gewissen fahren zu lassen“, sprach er die bekannten Sätze:

„Wenn ich nicht durch Zeugnisse der Schrift und klare Vernunftgründe überzeugt werde; denn weder dem Papst noch den Konzilien allein glaube ich, da es feststeht, dass sie öfter geirrt und sich selbst widersprochen haben, so bin ich durch die Stellen der Heiligen Schrift, die ich angeführt habe, überwunden in meinem Gewissen und gefangen in dem Worte Gottes. Daher kann und will ich nichts widerrufen, weil wider das Gewissen etwas zu tun weder sicher noch heilsam ist. Hier stehe ich, ich kann nicht anders, Gott helfe mir, Amen!“ (DAGR, VII, 8)

Luther bestand darauf, „dass es keinen Zwang im Glauben geben darf, dass er als Christ zu seinem Glauben stehen muss, über den die weltlichen Herrscher, letztlich aber auch die Päpste, Kardinäle und Bischöfe keine Gewalt haben“ (Klaus-Rüdiger Mai in IDEA 15/2021).

Ein Tag später kündigte der Kaiser die Reichsacht (den Bann) an – wegen Häresie und Ansinnen, die herrschende Kirche zu reformieren. Damit wurde Luther für „vogelfrei“ erklärt. Um ihn zu schützen, täuschte der sächsische Kurfürst Friedrich einen Überfall vor und ließ den Reformator auf die Wartburg bringen und verstecken. Dort übersetzte er das Neue Testament ins Deutsche.

Diese Haltung Luthers dem Wort Gottes und seinem Gewissen gegenüber erinnert mich an ein bekanntes Zitat der amerikanischen Schriftstellerin Ellen G. White:


A matter of conscience
500 years ago, the reformer Martin Luther appeared at the Diet of Worms. After an initial hearing on April 17, 1521, the president of the Catholic ecclesiastical court, Johann von Eck, demanded a day later that he recant his writings. Luther refused with the well-known words:

„Unless I am convinced by the testimony of the Scriptures or by clear reason (for I do not trust either in the pope or in councils alone, since it is well known that they have often erred and contradicted themselves), I am bound by the Scriptures I have quoted and my conscience is captive to the Word of God. I cannot and will not recant anything, since it is neither safe nor right to go against conscience. Here I stand, I can do no other. May God help me. Amen!

One day later, Emperor Charles V announced the imperial power (ban) – for heresy and for attempting to reform the ruling church. To protect the reformer, who had been outlawed, the Saxon prince Frederick III organized a mock kidnapping and hid him in the Wartburg castle. There Martin Luther translated the New Testament into German.

This stand of Luther toward the Word of God and his conscience reminds me of a famous quote by the American writer Ellen G. White:


Un asunto de conciencia
Hace 500 años, el reformador Martín Lutero compareció en la Dieta de Worms. Tras una primera audiencia el 17 de abril de 1521, el presidente del tribunal eclesiástico católico, Johann von Eck, le exigió un día después que se retractara de sus escritos. Lutero se negó con las conocidas palabras:

„A menos que no esté convencido mediante el testimonio de las Escrituras o por razones evidentes —ya que no confío en el Papa, ni en su Concilio, debido a que ellos han errado continuamente y se han contradicho— me mantengo firme en las Escrituras a las que he adoptado como mi guía. Mi conciencia es prisionera de la Palabra de Dios, y no puedo ni quiero revocar nada reconociendo que no es seguro o correcto actuar contra la conciencia. ¡No puedo hacer otra cosa; esta es mi postura! ¡Que Dios me ayude! Amén!

Un día después, el emperador Carlos V anunció el poder imperial (prohibición) – por herejía y por intentar reformar la iglesia gobernante. Para proteger al reformador, que había sido declarado proscrito, el príncipe sajón Federico III organizó un secuestro simulado y lo escondió en el castillo de Wartburg. Allí Martín Lutero tradujo el Nuevo Testamento al alemán.

Esta actitud de Lutero hacia la Palabra de Dios y su conciencia me recuerda una famosa cita de la escritora estadounidense Ellen G. White:

Kein leeres Gerede

Der Apostel Paulus schrieb den Christen in Griechenland (Korinth): Wäre Christus nicht auferstanden, dann hätten wir nur leeres Zeug geredet, euer Glaube wäre nichts wert und ihr würdet noch bis zum Hals in euren Sünden stecken. Doch – Gott sei Dank – ist Christus von den Toten auferstanden!

Markus Spieker kommentiert: „Wenige Jahre später wird Paulus für diese Überzeugung seinen Kopf auf einen Henkerblock legen. Es kann gar kein Zweifel bestehen: Paulus ist entweder völlig wahnsinnig, wogegen seine imposante Lebensleistung spricht, oder er ist sich zu hundert Prozent sicher, dass Jesus höchst lebendig das Grab verlassen hat.“ (JESUS. Eine Weltgeschichte, S. 513)

ER LEBT, viele, auch ich, haben ihn ERLEBT! Und weil er lebt, werden wir auch mit ihm leben. Für immer!


No empty talk
The apostle Paul wrote to the Christians in Greece (Corinth): If Christ had not risen, we would have been talking nothing but empty talk, your faith would be worth nothing and you would still be up to your neck in your sins. But – thank God – Christ has risen from the dead!

Markus Spieker comments: „A few years later Paul will lay his head on an executioner’s block for this conviction. There can be no doubt at all: Paul is either completely insane, against which his imposing life achievement speaks, or he is one hundred percent sure that Jesus has left the grave most alive.“ (JESUS. Eine Weltgeschichte, p. 513)

He lives, many, including me, have experienced him! And because he lives, we will also live with him. Forever!


¡Nada insulso! 
El apóstol Pablo escribió a los cristianos de Grecia (Corinto): Si Cristo no hubiera resucitado, sólo habríamos predicado frases insulsas, vuestra fe no valdría absolutamente nada y seguiríais metidos hasta el cuello en vuestros pecados. Pero – gracias a Dios – ¡Cristo resucitó de los muertos!

Markus Spieker comenta: „Unos años más tarde, Pablo pondrá su cabeza en el madero de un verdugo por esta convicción. No cabe la menor duda: Pablo o está completamente loco, lo que su impresionante historial desmiente, o está cien por cien seguro de que Jesús salió vivo de la tumba.“ (JESUS. Eine Weltgeschichte, p. 513)

Jesús vive, muchos, incluido yo, lo han experimentado. Y porque Él vive, nosotros también viviremos con Él. ¡Para siempre!

Sabbatruhe: Zeitvergeudung?


Ob da, wo heute in Jerusalem die Grabeskirche steht, oder im Gartengrab: Den Sabbat verbrachte Jesus im Grab. Er ruhte – wie einst am Ende der Schöpfungswoche. Dabei gab es noch so viel zu tun! So viele Menschen, die auf Heilung und Heil warteten … in Jerusalem, Judäa, Samarien und bis an die Enden der Erde! Sabbatruhe: War das nicht Zeitvergeudung?

Nein, war es nicht. Warum nicht? Weil Jesus zwar „schlief“, der Heilige Geist aber nicht. D. h. Gott hörte nicht auf zu wirken, und zwar im Herzen vieler Menschen: Beim Hauptmann, dessen Glaube wie eine zarte Pflanze vor ein paar Stunden aufgegangen war; bei dem einen oder anderen Soldaten, der sein Bekenntnis gehört hatte (Mt 27,54). Bei einigen der vielen Beobachter, denn 50 Tage später sollte Petrus das „ernten“, was Jesus gesät hatte – auch durch seinen Tod am Kreuz. Diese Saat begann aufzugehen, während Jesus Pause machte im Grab. Bei Simon von Kyrene, der einen Teil der Via Dolorosa für Jesus das Kreuz trug (Mk 15,21): Was er wohl seiner Familie am Abend erzählte?

Während Jesus ruhte, wirkte der Heilige Geist und brachte die Saat im Herzen dieser Menschen in Bewegung. Indem Jesus sich wie ein Weizenkorn in die Erde senken und begraben ließ, nahm er freiwillig die letzte Ohnmacht an, die uns Menschen widerfährt. Nun konnte er nichts mehr tun, nichts mehr sagen – es war alles in seines Vaters Hand gelegt.

Loslassen können, alles in die Hand eines Größeren, in Gottes Hand legen, darin will ich mich mehr üben. Nicht nur am Sabbat-Ruhetag, sondern täglich. Ich will lernen: Von Gott verordnete Ruhe ist immer heilsame Ruhe, die Gutes bewirkt!

Das dürfen bzw. müssen wir auch manchmal erleben: Übergangsphasen, in denen wir nicht die Macher sind, sondern die Ruhenden, die Vertrauenden, die Beter. Weil uns die Kräfte einfach verlassen (z. B. im Alter). Oder weil wir den Einfluss nicht mehr haben (z. B. auf unsere erwachsenen Kinder). Oder weil uns Gott in der einen oder anderen Form „aus dem Verkehr zieht“ und wir nur mit Jesus beten können: „In deine Hände lege ich mein Lebenswerk, meine Träume, meine Ziele. In deine Hände lege ich meine Mühe, meine Erfolge, mein Versagen, meine unerledigten To-Do-Listen. Mach du etwas Brauchbares daraus!“


Sabbath rest: waste of time?
Jesus spent the Sabbath in the tomb. He rested – as once at the end of the creation week. Yet there was still so much to do! So many people waiting for healing and salvation …

Wasn’t that a waste of time? No, it wasn’t. Jesus was „sleeping“, but the Holy Spirit was not. That is, God did not stop working in the hearts of many people while they were thinking about what they had experienced. Now Jesus could do nothing, say nothing – it was all placed in his Father’s hand.

Letting go, putting everything into the hand of a greater, into God’s hand, I want to be able to do that better. Not only on the Sabbath day of rest, but every day. I want to learn: Rest ordained by God is always healing rest that accomplishes good!


El descanso sabático: ¿una pérdida de tiempo? 
Jesús pasó el sábado en la tumba. Descansó – como ya lo había hecho al final de la semana de la creación. Pero, ¡todavía quedaba muchísimo por hacer! Tanta gente esperando la curación y la salvación…

¿No era este sábado una pérdida de tiempo? No, no lo era. Jesús „dormía“, pero el Espíritu Santo no. Es decir, Dios no dejó de obrar en los corazones de muchas personas mientras pensaban en lo que habían vivido. Ahora no había nada que Jesús pudiera hacer, nada que pudiera decir – todo estaba confiado a las manos de su Padre.

Soltar, poner todo en las manos de uno más grande, en las manos de Dios: quiero aprender a practicarlo mejor. No sólo en el día de descanso del sábado, sino diariamente. Quiero aprender: ¡El descanso que Dios ordena es siempre un descanso saludable, un descanso que nos beneficia!

Das Kreuz? Unsinn!


Jesu Sterben am Kreuz? „Unsinn!“, sagten damals viele. Auch heute löst die Predigt vom Kreuz häufig ein skeptisches Kopfschütteln aus.

War der Gekreuzigte „nur“ ein Mensch, dann war dies die grausame Hinrichtung eines Märtyrers unter anderen. War Jesus aber der menschgewordene Gott, wie die Bibel es bezeugt, verlangt dies eine weitergehende Beschäftigung damit. Und, früher oder später, auch eine Entscheidung: Halte ich an meinem Unverständnis fest, oder gebe ich Gott die Chance, mir die tiefere Bedeutung des Kreuzes in der Geschichte der Welt und möglicherweise auch in meinem Leben zu zeigen?

Wer am Unverständnis für diese auf den ersten Blick „unsinnige“ Botschaft vom Kreuz festhält, lehnt den einzigen Ausweg aus der Verlorenheit ab, den Gott jedem anbietet. Jedem, der sich nach einem ewigen Leben ohne Leid und Tod sehnt.

Ja, Jesus starb am Kreuz, weil er es nicht ertragen konnte, dass wir nie wieder nach Hause, in die vollkommene Welt Gottes, zurückkehren könnten. Alle Nägel der Welt hätten ihn nicht daran hindern können, vom Kreuz abzusteigen, hätte er sich das anders überlegt. Allein seine unermesslich große Liebe zu uns hielt ihn am Kreuz fest.

Da kann man nur Staunen … und Danken!


The message of the cross: nonsense?
Jesus‘ dying on the cross? „Nonsense!“ said many at the time. Even today, the preaching of the cross often triggers a skeptical shake of the head.

If the crucified was „only“ a human being, then this was the cruel execution of one martyr among others. If, however, Jesus was God incarnate, as the Bible testifies, this demands a more extensive investigation. And, sooner or later, also a decision: Do I hold on to my lack of understanding, or do I give God the chance to show me the deeper meaning of the cross in the history of the world and perhaps also in my life?

Those who hold on to their lack of understanding of this, at first sight, „nonsensical“ message of the cross, reject the only way out of hopelessness that God offers to everyone. To everyone who longs for an eternal life without suffering and death.

Yes, Jesus died on the cross because he could not bear that we could never return home, to God’s perfect world. All the nails in the world could not have hindered him from descending from the cross had he changed his mind. His immeasurable love for us alone kept him on the cross.

One can only be amazed … and thankful!



El mensaje de la cruz: ¿un disparate?

¿La muerte de Jesús en la cruz? “ ¡Qué locura!“, dijeron muchos en su momento. Todavía hoy, la predicación sobre la cruz suscita a menudo reacciones escépticas.

Si el crucificado era „sólo“ un hombre, entonces se trataba de la cruel ejecución de un mártir entre otros. Pero si Jesús era Dios encarnado, como atestigua la Biblia, esto exige un estudio más amplio. Y, tarde o temprano, también una decisión: ¿Me aferro a mi falta de comprensión, o le doy a Dios la oportunidad de mostrarme el significado más profundo de la cruz en la historia del mundo y posiblemente en mi vida?

Los que se aferran a su incomprensión de este, a primera vista „disparatado“ mensaje de la cruz están rechazando el único camino para salir de la perdición que Dios ofrece a todos. A todos los que añoran una vida eterna sin sufrimiento ni muerte.

Sí, Jesús murió en la cruz porque no podía soportar el que nosotros nunca pudiéramos regresar al hogar, al mundo perfecto de Dios. Todos los clavos del mundo no habrían podido impedirle bajar de la cruz si hubiera cambiado de opinión. Sólo su inconmensurable amor por nosotros lo mantuvo en la cruz.

Uno no puede más que maravillarse de ello… ¡y dar las gracias!