Auf zu neuen Ufern!

 

Wer bei Gott seinen Heimathafen gefunden hat, bricht zuversichtlich zu neuen Ufern auf.
Eine mutige, behütete Lebensfahrt mit Jesus am Bord!


Those who have found their home port in God, set out confidently for new shores.
A courageous, sheltered journey of life with Jesus on board!


Quienes han encontrado su puerto de refugio en Dios, saldrán con confianza a descubrir nuevas metas.
¡Un viaje valiente y protegido con Jesús a bordo!

Nicht machbar: Liebe! (Die Frucht des Geistes 1)

Die Frucht des Geistes ist … LIEBE (Galater 5,22)

Die schönsten Worte zum Thema LIEBE schrieb der Apostel Paulus im 1. Brief an die Christen der griechischen Stadt Korinth, und zwar im 13. Kapitel. Dort heißt es in den Versen 4-7 (nach Hfa):

„Liebe ist geduldig und freundlich. Sie ist nicht verbissen, sie prahlt nicht und schaut nicht auf andere herab. Liebe verletzt nicht den Anstand und sucht nicht den eigenen Vorteil, sie lässt sich nicht reizen und ist nicht nachtragend. Sie freut sich nicht am Unrecht, sondern freut sich, wenn die Wahrheit siegt. Liebe nimmt alles auf sich, sie verliert nie den Glauben oder die Hoffnung und hält durch bis zum Ende.“

Diese Liebe ist nicht machbar, sie ist ein Geschenk Gottes, „Frucht des Geistes“. Lass Dich reichlich beschenken!


The fruit the Holy Spirit produces is LOVE (Galatians 5:22)
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The Apostle Paul wrote the most beautiful words about LOVE in the 1st letter to the Christians of the Greek city of Corinth, in chapter 13. There it says in verses 4-7:

“Love is patient. Love is kind. It does not want what belongs to others. It does not brag. It is not proud. It is not rude. It does not look out for its own interests. It does not easily become angry. It does not keep track of other people’s wrongs. Love is not happy with evil. But it is full of joy when the truth is spoken. It always protects. It always trusts. It always hopes. It never gives up.”

We cannot produce this love, it is a gift from God, “fruit of the Spirit”. Allow yourself to be richly endowed!


El fruto del Espíritu es … AMOR (Gálatas 5:22)
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El Apóstol Pablo escribió las más bellas palabras sobre el AMOR en la 1ª carta a los cristianos de la ciudad griega de Corinto, en el capítulo 13. Allí dice en los versículos 4-7:

“El amor es paciente y amable. No es obstinado, no se jacta y no desprecia a los demás. El amor no ofende a la decencia y no busca su propio beneficio, no se deja irritar y no guarda rencor. No se alegra de la injusticia, sino que se alegra cuando la verdad gana. El amor lo carga todo sobre sí mismo, nunca pierde la fe o la esperanza y se resiste hasta el final.”

Este amor no se logra por esfuerzo propio, sino que es un regalo de Dios, “fruto del Espíritu”. ¡Déjate llenar de él!

Chamäleon-Christen

Ein besonders anpassungsfähiges Tier: das Chamäleon!
Chamäleons sind faszinierende Tiere. Auffallend sind ihre Augen, die sie unabhängig voneinander bewegen können. Sprichwörtlich geworden ist ihre Fähigkeit, ihre Farbe zu wechseln. Bei hohen Temperaturen färben sich die Tiere hell, um das einfallende Licht zu reflektieren, bei niedrigen Temperaturen nehmen sie eine dunkle Farbe an, um die Energie des Lichtes aufzunehmen. Chamäleons können sogar ihre Körperform teilweise variieren, indem sie sich aufblähen oder am Kopf befindliche Lappen abspreizen. Werden sie bedroht, können sie sich auch totstellen.

In der Psychologie ist der Chamäleon-Effekt schon lange bekannt: Menschen ahmen unbewusst fremde Verhaltensweisen nach. Dann gibt es noch den Chamäleon-Typ: Menschen, die keine Probleme damit haben, sich bei der Verfolgung ihrer Ziele immer wieder neu zu erfinden. Verhalten wir uns als Christen auch manchmal so? Wir prüfen, was gerade gefragt ist, und passen uns geschickt an. Wir tanzen auf mehreren Hochzeiten und halten uns alle Optionen offen.

An diesen Chamäleon-Typ erinnert mich mein Lieblingsjünger Petrus. In der Stunde, in der er Jesus sehr nahe hätte sein können, folgte er seinem Meister in sicherem Abstand. Als Petrus im Hof vor dem Palast des Hohenpriesters hätte Farbe bekennen können, behauptete er, Jesus nicht einmal zu kennen.

Ein ganz anderes Bild vermittelt die Begebenheit, die in der Apostelgeschichte berichtet und so zusammengefasst wird (4,13 NLB):

Die Mitglieder des Hohen Rats waren erstaunt, wie furchtlos und sicher Petrus und Johannes sprachen, denn sie konnten sehen, dass sie ganz einfache Männer ohne besondere Bildung waren. Außerdem wussten sie, dass diese Männer dem engsten Kreis um Jesus angehört hatten.

Die Mitglieder des Hohen Rats konnten nur darüber staunen, wie furchtlos Petrus und Johannes ihren Glauben an Jesus Christus bezeugten und wie offen sie sich zur Jüngerschar des Auferstandenen bekannten.

In einer Predigt ermutigte der damalige Erzbischof von Köln, Joachim Kardinal Meisner (1933-2017), die Christen, Farbe zu bekennen: „Wer am Montag über seinen Glauben eine Tarnkappe zieht, der zerstört die Substanz seines eigenen Glaubens. Wer seinen Mantel immer nach dem Winde hängt, verdirbt seine Glaubensüberzeugung. Wer sich wie ein Chamäleon den gängigen Meinungen anpasst, verliert seine Glaubensüberzeugung.“

Dass Gott aus Petrus einen so mutigen Zeugen für das Evangelium machte, lässt mich sehr zuversichtlich sein!

Diese Andacht ist auch im Buch “Atem holen” am  24. Oktober enthalten.

Restlos vertrauen?

Beim Onlinebanking ist Vertrauen gefordert, oder? (Foto: pictavio, pixabay.com)
Gerade habe ich eine Menge Überweisungen übers Online-Banking erledigt. Hinterher habe ich darüber nachgedacht, wie groß mein Vertrauen in die Technik ist. Glücklicherweise habe ich bisher keine negative Überraschung erlebt.
Ich kam darauf, weil ich mich fragte: Kann jemand Online-Banking benutzen, der nicht „glaubt“, d. h. der nichts und niemandem vertraut? Denn Glauben heißt Vertrauen! Wer ein Flugzeug betritt, vertraut darauf, dass beim Start nicht eine Putzfrau im Cockpit sitzt, sondern ein ausgebildeter und erfahrener Flugkapitän. Jeder, der am modernen Leben teilnimmt, muss glauben! Selbst Atheisten glauben ja, dass es Gott nicht gibt, denn wissenschaftlich beweisen können sie ihre Annahme nicht (Atheismus ist Philosophie, keine Naturwissenschaft).
Der Evangelist Markus berichtet folgende Begebenheit: Der verzweifelte Vaters eines kranken bzw. besessenen Jungen sucht Jesus auf und bittet zunächst seine Schüler um Hilfe. Nachdem diese beim Heilungsversuch kläglich gescheitert waren, wandte er sich an Jesus: „Wenn du aber etwas kannst, so erbarme dich unser und hilf uns!“ (Markus 9,22) Das war ein ehrlicher Hilferuf, eine Mischung aus Glauben und Misstrauen. Vielleicht verständlich nach der gerade erlebten Enttäuschung. Als Jesus ihn darauf ansprach (V. 23), „schrie der Vater des Kindes: Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“ (V. 24)

Ich glaube; hilf meinem Unglauben! 

Dieser Schrei kam aus der Tiefe seines Herzens: Ich will glauben, kann es aber allein nicht!
Wie viel trauen wir Gott zu, wenn wir für ein sterbenskrankes Kind beten? Oder um die Heilung einer zerrütteten Beziehung? Oder wenn wir schon seit 10, 20, 30 Jahren für einen geliebten Menschen beten, dass er sein Leben Gott anvertraut?
Vielleicht spüren wir den inneren Widerstreit zwischen dem Verstand (natürlich kann Gott alles!) und unserem Herzen, unseren Gefühlen (ob er das wirklich will?). Dann sollten wir uns im Gebet an Gottes Liebe und seine Versprechen klammern, „denn wir dürfen wissen: Gott ist größer als unser Herz und weiß alles, er kennt unser Bemühen wie unsere Grenzen“ (1. Johannes 3,20 GNB). Wir können ihm sagen: „Herr, ich will glauben, dass für dich nichts unmöglich ist, kann es aber noch nicht. Hilf mir, dir restlos zu vertrauen!“

  • Diese Andacht ist im Andachtsbuch 2020 des Advent-Verlags Lüneburg für den 19.10.2020 erschienen. Auch in der Ausgabe 2021 sind Texte von mir enthalten.
  • Die Andacht zum Anhören beim Hope Channel 

Gelassenheit: die Ruhe im Sturm

Der Herr, der den Wind und die Wellen im See Genezareth zum Schweigen brachte, kann dir helfen, mitten in den Stürmen deines Lebens Ruhe zu bewahren.
Vertraue ihm!

English:
Serenity: the calm in the storm
The Lord, who silenced the wind and the waves in the Sea of Galilee, can help you to keep calm in the midst of the storms of your life.
Trust him!
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Español:
Serenidad: la calma en la tormenta
El Señor, que silenció el viento y las olas en el Mar de Galilea, puede ayudarte a mantener la calma en medio de las tormentas de tu vida.
Confía en él.
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Ein-Blick hinter die Maske: Carlos Martínez

Am 31.3.2019 in Celle nach dem gemeinsamen Auftritt von Jürgen Werth und Carlos Martínez “Und die Ohren werden Augen machen” (v.l.n.r. Jürgen Werth, Carlos Martínez, Jenny Findeis, Lydia und Elí Diez-Prida).

Seit vielen Jahren kenne ich den Mimen Carlos Martínez: Er ist ein sympathischer Christ, ein großer Künstler und ein bescheidener Mensch. Dazu auch noch ein Landsmann: Wir beide kommen aus Asturien (Nordspanien), nur 51 Km trennen seinen Geburtsort (Pravia) von meinem (Gijón).

Ich hatte das Vorrecht, bei einem europäischen Jugendkongress in Lissabon mit ihm zusammenzuarbeiten: Seine Pantomimestücke waren der i-Punkt meiner Ansprachen. Später durfte ich ihn ein paar Mal begleiten (u. a. als Dolmetscher) und auch häufig erleben. Es waren bereichernde Begegnungen, aus denen eine brüderliche Freundschaft gewachsen ist.

2020 ist sein Buch „Carlos Martínez. Der Poet der Stille“ erschienen. Ich hatte das Vorrecht, das Originalmanuskript zu lesen und das Lektorat kurz zu begleiten. Es ist ein sehr persönliches Buch, das einen Blick hinter den Vorhang (genauer: hinter die Maske) eines tiefgläubigen Künstlers gewährt. Ich habe es wie folgt rezensiert:

Dem Autor gelingt in diesem kurzweiligen Buch eine perfekte Mischung aus Humor, Autobiographischem, biblischen Bezügen und Hintergrundinformationen zum Beruf des Mimen. Diese Mischung bringt den Leser sehr häufig zum Schmunzeln, stimmt ihn aber ebenso häufig nachdenklich und weckt immer wieder Appetit aufs Weiterlesen und darauf, den Verfasser kennenzulernen – mit und ohne Maske –, ihn auf der Bühne zu erleben und danach mit ihm zu sprechen – mit oder ohne Worte.

Nachdem er im christlichen Sender ERF (Wetzlar) ein Interview zum Buch gegeben hat, werden er und sein Buch nun im TV-Sender Hope Channel (Alsbach-Hähnlein) vorgestellt. Ich freue mich darauf und wünsche Carlos, dass er – mit den vielen betroffenen Künstlern – die schwierige Zeit der Corona-Pandemie gut übersteht, und seinem Buch, dass es viele neugierige Leser erreicht und ebenso viele Zuschauer generiert.

 


A little book by a great artist: Spanish mime Carlos Martínez tells about what makes life precious. A perfect mixture of humor, autobiographical, biblical references and background information about the profession of mime.
I have known Carlos Martínez for many years: He is a likeable Christian, a great artist and a modest person. He is also a fellow countryman: We both come from Asturias (northern Spain), only 51 km separate his birthplace (Pravia) from mine (Gijón) …

 

Un pequeño libro de un gran artista: El mimo español Carlos Martínez cuenta lo que hace que la vida sea preciosa. Una mezcla perfecta de humor, referencias autobiográficas, bíblicas y descripciones sobre la profesión del mimo.
Conozco a Carlos Martínez desde hace muchos años: es un cristiano simpático, un gran artista y una persona modesta. También es un compatriota: Ambos venimos de Asturias (norte de España), sólo 51 km separan su lugar de nacimiento (Pravia) del mío (Gijón) …

edp – Eine Denk-Pause