Alle Beiträge von Elí Diez-Prida

Mehr als nur Fröhlichkeit (Die Frucht des Geistes 2)

[nx_spacer size=“5″]Die Frucht des Geistes ist … FREUDE (Galater 5,22)

Diese Freude, die aus der Verbindung zu Gott erwächst, ist mehr als Fröhlichkeit. Wenn jemand lacht, singt und tanzt, dann ist er höchstwahrscheinlich fröhlich. Dieses Fröhlichsein, deutlich nach außen sichtbar, ist meistens ein temporärer Zustand. Froh zu sein ist eher ein innerer Zustand, eine Folge der Gewissheit: Ich bin heute in Gott geborgen, mein Gestern ist bei ihm gut aufgehoben, meine Zukunft liegt in seiner Hand!

Die Freude, die aus dieser Gewissheit erwächst, möge dich heute und auch dauerhaft erfüllen!


The fruit the Holy Spirit produces is … JOY (Galatians 5:22)
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This joy that results from the relationship with God is more than cheerfulness. If someone laughs, sings and dances, he is most likely happy. This cheerfulness, clearly visible to the outside world, is usually a temporary state. To be joyful is rather an inner state, a result of the conviction: I am safe in God today, he has already regulated my yesterday, my future is in his hands!

May this joy fulfill you today and also every day of your life!


El fruto del Espíritu es … ALEGRÍA (Gálatas 5:22)
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Esta alegría que surge de la relación con Dios es más que un simple estar de buen humor. Si alguien ríe, canta y baila, lo más probable es que lo esté pasando bien. Esa satisfacción, claramente visible al mundo exterior, suele ser un estado temporal. La alegría o felicidad que es fruto del Espíritu es más bien un estado interior, resultado de la certeza: actualmente estoy a salvo en Dios, de mi pasado ya se ha ocupado él, y mi futuro está asegurado en sus manos.

¡Que sientas hoy y cada día de tu vida esa alegría!

Vor einem Jahr in Görlitz

[nx_spacer size=“5″]Görlitz, 2.11.2019: Vor genau einem Jahr besuchte ich Görlitz zum ersten Mal, um dort zu predigen und ein Seminar über Patientenverfügung usw. zu halten. Es war ein kurzer aber schöner Aufenthalt in dieser sehenswerten Stadt an der polnischen Grenze.


Görlitz, 2.11.2019: Exactly one year ago I visited Görlitz for the first time to preach and hold a seminar on living wills etc. It was a short but nice stay in this worth seeing city at the Polish border.


Görlitz, 2.11.2019: Hace exactamente un año visité Görlitz por primera vez para predicar allí y dar un seminario sobre testamentos vitales, etc. Fue una corta pero valiosa estancia en esta ciudad digna de ser visitada en la frontera polaca.

Auf zu neuen Ufern!

 

[nx_spacer size=“5″]Wer bei Gott seinen Heimathafen gefunden hat, bricht zuversichtlich zu neuen Ufern auf.
Eine mutige, behütete Lebensfahrt mit Jesus am Bord!


Those who have found their home port in God, set out confidently for new shores.
A courageous, sheltered journey of life with Jesus on board!


Quienes han encontrado su puerto de refugio en Dios, saldrán con confianza a descubrir nuevas metas.
¡Un viaje valiente y protegido con Jesús a bordo!

Nicht machbar: Liebe! (Die Frucht des Geistes 1)

[nx_spacer size=“5″]Die Frucht des Geistes ist … LIEBE (Galater 5,22)

Die schönsten Worte zum Thema LIEBE schrieb der Apostel Paulus im 1. Brief an die Christen der griechischen Stadt Korinth, und zwar im 13. Kapitel. Dort heißt es in den Versen 4-7 (nach Hfa):

„Liebe ist geduldig und freundlich. Sie ist nicht verbissen, sie prahlt nicht und schaut nicht auf andere herab. Liebe verletzt nicht den Anstand und sucht nicht den eigenen Vorteil, sie lässt sich nicht reizen und ist nicht nachtragend. Sie freut sich nicht am Unrecht, sondern freut sich, wenn die Wahrheit siegt. Liebe nimmt alles auf sich, sie verliert nie den Glauben oder die Hoffnung und hält durch bis zum Ende.“

Diese Liebe ist nicht machbar, sie ist ein Geschenk Gottes, „Frucht des Geistes“. Lass Dich reichlich beschenken!


The fruit the Holy Spirit produces is LOVE (Galatians 5:22)
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The Apostle Paul wrote the most beautiful words about LOVE in the 1st letter to the Christians of the Greek city of Corinth, in chapter 13. There it says in verses 4-7:

„Love is patient. Love is kind. It does not want what belongs to others. It does not brag. It is not proud. It is not rude. It does not look out for its own interests. It does not easily become angry. It does not keep track of other people’s wrongs. Love is not happy with evil. But it is full of joy when the truth is spoken. It always protects. It always trusts. It always hopes. It never gives up.“

We cannot produce this love, it is a gift from God, „fruit of the Spirit“. Allow yourself to be richly endowed!


El fruto del Espíritu es … AMOR (Gálatas 5:22)
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El Apóstol Pablo escribió las más bellas palabras sobre el AMOR en la 1ª carta a los cristianos de la ciudad griega de Corinto, en el capítulo 13. Allí dice en los versículos 4-7:

„El amor es paciente y amable. No es obstinado, no se jacta y no desprecia a los demás. El amor no ofende a la decencia y no busca su propio beneficio, no se deja irritar y no guarda rencor. No se alegra de la injusticia, sino que se alegra cuando la verdad gana. El amor lo carga todo sobre sí mismo, nunca pierde la fe o la esperanza y se resiste hasta el final.“

Este amor no se logra por esfuerzo propio, sino que es un regalo de Dios, „fruto del Espíritu“. ¡Déjate llenar de él!

Chamäleon-Christen

Ein besonders anpassungsfähiges Tier: das Chamäleon!

[nx_spacer]Chamäleons sind faszinierende Tiere. Auffallend sind ihre Augen, die sie unabhängig voneinander bewegen können. Sprichwörtlich geworden ist ihre Fähigkeit, ihre Farbe zu wechseln. Bei hohen Temperaturen färben sich die Tiere hell, um das einfallende Licht zu reflektieren, bei niedrigen Temperaturen nehmen sie eine dunkle Farbe an, um die Energie des Lichtes aufzunehmen. Chamäleons können sogar ihre Körperform teilweise variieren, indem sie sich aufblähen oder am Kopf befindliche Lappen abspreizen. Werden sie bedroht, können sie sich auch totstellen.

In der Psychologie ist der Chamäleon-Effekt schon lange bekannt: Menschen ahmen unbewusst fremde Verhaltensweisen nach. Dann gibt es noch den Chamäleon-Typ: Menschen, die keine Probleme damit haben, sich bei der Verfolgung ihrer Ziele immer wieder neu zu erfinden. Verhalten wir uns als Christen auch manchmal so? Wir prüfen, was gerade gefragt ist, und passen uns geschickt an. Wir tanzen auf mehreren Hochzeiten und halten uns alle Optionen offen.

An diesen Chamäleon-Typ erinnert mich mein Lieblingsjünger Petrus. In der Stunde, in der er Jesus sehr nahe hätte sein können, folgte er seinem Meister in sicherem Abstand. Als Petrus im Hof vor dem Palast des Hohenpriesters hätte Farbe bekennen können, behauptete er, Jesus nicht einmal zu kennen.

Ein ganz anderes Bild vermittelt die Begebenheit, die in der Apostelgeschichte berichtet und so zusammengefasst wird (4,13 NLB):

Die Mitglieder des Hohen Rats waren erstaunt, wie furchtlos und sicher Petrus und Johannes sprachen, denn sie konnten sehen, dass sie ganz einfache Männer ohne besondere Bildung waren. Außerdem wussten sie, dass diese Männer dem engsten Kreis um Jesus angehört hatten.

Die Mitglieder des Hohen Rats konnten nur darüber staunen, wie furchtlos Petrus und Johannes ihren Glauben an Jesus Christus bezeugten und wie offen sie sich zur Jüngerschar des Auferstandenen bekannten.

In einer Predigt ermutigte der damalige Erzbischof von Köln, Joachim Kardinal Meisner (1933-2017), die Christen, Farbe zu bekennen: „Wer am Montag über seinen Glauben eine Tarnkappe zieht, der zerstört die Substanz seines eigenen Glaubens. Wer seinen Mantel immer nach dem Winde hängt, verdirbt seine Glaubensüberzeugung. Wer sich wie ein Chamäleon den gängigen Meinungen anpasst, verliert seine Glaubensüberzeugung.“

Dass Gott aus Petrus einen so mutigen Zeugen für das Evangelium machte, lässt mich sehr zuversichtlich sein!

Diese Andacht ist auch im Buch „Atem holen“ am  24. Oktober enthalten.

Restlos vertrauen?

Beim Onlinebanking ist Vertrauen gefordert, oder? (Foto: pictavio, pixabay.com)

[nx_spacer size=“15″] Gerade habe ich eine Menge Überweisungen übers Online-Banking erledigt. Hinterher habe ich darüber nachgedacht, wie groß mein Vertrauen in die Technik ist. Glücklicherweise habe ich bisher keine negative Überraschung erlebt.
Ich kam darauf, weil ich mich fragte: Kann jemand Online-Banking benutzen, der nicht „glaubt“, d. h. der nichts und niemandem vertraut? Denn Glauben heißt Vertrauen! Wer ein Flugzeug betritt, vertraut darauf, dass beim Start nicht eine Putzfrau im Cockpit sitzt, sondern ein ausgebildeter und erfahrener Flugkapitän. Jeder, der am modernen Leben teilnimmt, muss glauben! Selbst Atheisten glauben ja, dass es Gott nicht gibt, denn wissenschaftlich beweisen können sie ihre Annahme nicht (Atheismus ist Philosophie, keine Naturwissenschaft).
Der Evangelist Markus berichtet folgende Begebenheit: Der verzweifelte Vaters eines kranken bzw. besessenen Jungen sucht Jesus auf und bittet zunächst seine Schüler um Hilfe. Nachdem diese beim Heilungsversuch kläglich gescheitert waren, wandte er sich an Jesus: „Wenn du aber etwas kannst, so erbarme dich unser und hilf uns!“ (Markus 9,22) Das war ein ehrlicher Hilferuf, eine Mischung aus Glauben und Misstrauen. Vielleicht verständlich nach der gerade erlebten Enttäuschung. Als Jesus ihn darauf ansprach (V. 23), „schrie der Vater des Kindes: Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“ (V. 24)

Ich glaube; hilf meinem Unglauben! 

Dieser Schrei kam aus der Tiefe seines Herzens: Ich will glauben, kann es aber allein nicht!
Wie viel trauen wir Gott zu, wenn wir für ein sterbenskrankes Kind beten? Oder um die Heilung einer zerrütteten Beziehung? Oder wenn wir schon seit 10, 20, 30 Jahren für einen geliebten Menschen beten, dass er sein Leben Gott anvertraut?
Vielleicht spüren wir den inneren Widerstreit zwischen dem Verstand (natürlich kann Gott alles!) und unserem Herzen, unseren Gefühlen (ob er das wirklich will?). Dann sollten wir uns im Gebet an Gottes Liebe und seine Versprechen klammern, „denn wir dürfen wissen: Gott ist größer als unser Herz und weiß alles, er kennt unser Bemühen wie unsere Grenzen“ (1. Johannes 3,20 GNB). Wir können ihm sagen: „Herr, ich will glauben, dass für dich nichts unmöglich ist, kann es aber noch nicht. Hilf mir, dir restlos zu vertrauen!“

  • Diese Andacht ist im Andachtsbuch 2020 des Advent-Verlags Lüneburg für den 19.10.2020 erschienen. Auch in der Ausgabe 2021 sind Texte von mir enthalten.
  • Die Andacht zum Anhören beim Hope Channel