Alle Beiträge von Elí Diez-Prida

Ich wählte den Sabbat

[nx_spacer size=“10″]Am 3. März 321, also vor genau 1700 Jahren, erklärte Kaiser Konstantin den Sonntag zum Ruhetag. Er ordnete an, dass „am Tag der Sonne [daher der Name Sonntag] alle Richter, ebenso das Volk in den Städten, sowie die Ausübung der Künste und Handwerke ruhen“ sollen.

Hatten die ersten Christen den 7. Tag der Woche, also den biblischen Shabbat, als Ruhetag gemäß dem vierten der Zehn Gebote und nach dem Vorbild von Jesus gefeiert, so gelang es Konstantin mit seinem Gesetz ein doppelter Schachzug:
Einerseits wählte er einen dem Gott gewidmeten Tag, „der sich reichsweit durchgesetzt und mit dem Kaiserkult eng verbunden hatte: ,Sol invictus‘, der unbesiegte Sonnengott“. Zugleich kam er „auch anderen entgegen, etwa dem geheimnisumwitterten Mithras-Kult, in dem die Sonne ebenfalls eine wichtige Rolle spielte“ (so der katholische Sender domradio.de, 7.2.2021).

Ich persönlich habe mich vor 60 Jahren entschieden, beim Sabbat der Bibel zu bleiben. Ich habe diesen Tag als eine erfrischende Oase in der Schul- und Studienzeit erlebt, auch später im Beruf und in der Familie. Selbst jetzt als Rentner freue ich mich mit meiner Frau die ganze Woche auf dieses Geschenk Gottes.


I chose the Sabbath
On March 3, 321, exactly 1700 years ago, Emperor Constantine declared Sunday a day of rest. He decreed that „on the day of the sun [hence the name Sunday] all judges, as well as the people in the cities, and the practice of arts and crafts should rest.“

Whereas the first Christians had celebrated the 7th day of the week, i.e. the biblical Shabbat, as a day of rest in accordance with the fourth of the Ten Commandments and following the example of Jesus, Constantine’s law was a double move:
On the one hand, he chose a day dedicated to God, „which had become established throughout the empire and was closely associated with the imperial cult. ‚Sol invictus,‘ the unconquered sun god.“ At the same time, it „also accommodated others, such as the mysterious cult of Mithras, in which the sun also played an important role“ (according to the Catholic broadcaster domradio.de, 7.2.2021).

Personally, I decided 60 years ago to stay with the Sabbath of the Bible. I experienced this day as a refreshing oasis during my school and university years, and also later at work and with my family. Even now as a retiree, I look forward to this gift from God all week with my wife.


Me decidí por el sábado
El 3 de marzo de 321, hace exactamente 1700 años, el emperador Constantino declaró el domingo como día de descanso. Decretó que „en el día del sol [de ahí el nombre del domingo en inglés: Sunday, y en alemán: Sonntag] debían descansar todos los jueces, así como el pueblo en las ciudades, y la práctica de las artes y los oficios“.

Mientras que los primeros cristianos habían celebrado el séptimo día de la semana, es decir, el Shabbat bíblico, como día de descanso de acuerdo con el cuarto de los Diez Mandamientos y siguiendo el ejemplo de Jesús, Constantino logró una doble jugada con su ley:
Por un lado, eligió un día dedicado a Dios, „que se había consolidado en todo el imperio y estaba estrechamente asociado al culto imperial“. ‚Sol invictus‘, el dios sol invicto“. Al mismo tiempo, „también daba cabida a otros, como el misterioso culto a Mitra, en el que el sol también desempeñaba un papel importante“ (según la emisora católica domradio.de, 7.2.2021).

Personalmente, hace 60 años decidí mantenerme fiel al sábado de la Biblia. Este día lo viví como un oasis refrescante en mis años de escuela y universidad, y más tarde en mi profesión y en la familia. Incluso ahora, como jubilado, me alegro con mi esposa toda la semana a disfrutar de este regalo de Dios.

Die Evolutionstheorie neu überdenken?

Dr. Noemí Durán (oben links auf den Galápagos Inseln) hat sich als Meeresbiologin besonders mit den Riesenschildkröten beschäftigt .

[nx_spacer size=“10″]Der Grundkurs über die Beziehung zwischen Glaube und Wissenschaft bleibt spannend: Beim fünften Thema ging es am 24. Februar um die Evolutionstheorie.

In gewohnt verständlicher und anschaulicher Art ging Dr. Noemí Durán der Frage nach: Hat die Wissenschaft Beweise dafür erbracht, dass durch natürliche Selektion erzeugte Variationen sich über Tausende oder Millionen von Jahren akkumulieren und zu völlig anderen Lebewesen führen können? Nach 160 Jahren ist diese Herausforderung immer noch nicht gelöst. Daher sei es verständlich, wenn die Fachzeitschrift Nature einen Artikel von 15 Evolutionsbiologen so betitelt: Müssen wir die Evolutionstheorie neu überdenken? („Does evolutionary theory need a rethink?“, Nature 514, 8.10.2014, p. 161-164)

Die Referate dieses 16-teiligen Webinars werden mittwochs von 19.30 bis 20.15 Uhr über Zoom in mehreren Sprachen übertragen, darunter auch Deutsch. In der Regel sind sie am Tag danach auf YouTube abrufbar (hier allerdings ohne die Fragerunde). Auch ein Skript der deutschsprachigen Übersetzung wird online gestellt.

Am 3. März wird das vierte Modul (Theorien über den Ursprung des Lebens) mit dem 6. Thema „Die theistische Evolution“ fortgesetzt. Darauf folgen „Intelligent Design“ (am 10.3.) und „Biblischer Kreationismus“ (am 17.3.).

Die Frucht des Geistes 1-9

[nx_spacer size=“10″]Neun kurze Beiträge über die Frucht des Geistes / Nine short articles about the fruit of the Spirit / Nueve artículos breves sobre el fruto del Espíritu

  1. Nicht machbar: LIEBE
  2. Mehr als nur Fröhlichkeit: FREUDE
  3. Der Sturm im Herzen: FRIEDE
  4. Warten können: GEDULD
  5. Auf Augenhöhe: FREUNDLICHKEIT
  6. Feindseligkeit besiegen: GÜTE
  7. Gesucht: TREUE
  8. Nur für Mutige: SANFTMUT
  9. Nur Fassade? SELBSTBEHERRSCHUNG

Obamas enthülltes Gebet

[nx_spacer size=“10″]Ich erinnere mich noch daran, wie Barack Obama (damals US-Präsidentschaftsbewerber) am 24. Juli 2008 bei seiner Rede an der Berliner Siegessäule von mehr als 200.000 Menschen wie ein Popstar gefeiert wurde. Was mir nicht bekannt war: Vor seinem Abflug aus Israel besuchte er um 4 Uhr morgens die Westmauer („Klagemauer“) in Jerusalem, um dort zu beten.

Wie viele anderen Besucher, Jung und Alt, steckte auch er ein Gebet, das er noch im Hotelzimmer aufgeschrieben hatte, in eine Ritze der Mauer. Zum Entsetzen einer breiten Öffentlichkeit holte ein Student den Gebetszettel heraus und spielte ihn einer Zeitung zu, die das Gebet abdruckte.

Mich persönlich hat das Gebet sehr beeindruckt. Ich gebe es hier wieder, weil Barack Obama selbst es in seinem Buch „Ein verheißenes Land“ (A Promised Land, Nov. 2020) getan hat. Ich zitiere es aus dem gleichnamigen Hörbuch, das ich zurzeit mit großem Interesse höre:

„O Herr, beschütze meine Familie und mich. Vergib mir meine Sünden und bewahre mich vor Stolz und Verzweiflung. Schenke mir die Weisheit das zu tun, was richtig und gerecht ist. Und mache mich zu einem Werkzeug Deines Willens.“

Dieses Gebet erinnert mich an die Bitte Salomos um Weisheit zum Regieren (2.Chroniker 1,10). Im letzten Satz wandelte er ein wenig die Bitte des Franz von Assisi um: „Mache mich zu einem Werkzeug deines Friedens.“

Beides, ein Werkzeug des Friedens und des Willens Gottes zu sein, das ist auch mein Wunsch und sicher auch das Gebet eines jeden, der das Geschenk des Glaubens nicht für sich allein behalten möchte.


Obama’s unveiled prayer
I still remember how Barack Obama (then a U.S. presidential candidate) was celebrated like a pop star by more than 200,000 people during his speech at Berlin’s Victory Column on July 24, 2008. What I was not aware of: Before his departure from Israel, he visited the Western Wall in Jerusalem at 4 a.m. to pray.

Like many other visitors, young and old, he put a prayer he had written down while still in his hotel room into a crack in the wall. To the consternation of a wide public, a student took out the prayer note and passed it to a newspaper, which printed the prayer.

Personally, I was very impressed by the prayer. I reproduce it here because Barack Obama himself did it in his book, A Promised Land (Nov. 2020). I quote it from the audio book with the same name, which I am currently listening to with great interest:

„O Lord, protect my family and me. Forgive me my sins, and help me guard against pride and dispair. Give me the wisdom to do what is right and just. And make me an instrument of your will.“

This prayer reminds me of Solomon’s request for wisdom to govern (2 Chronicles 1:10). In the last sentence, he changed a bit the words of the prayer of Francis of Assisi: „Make me an instrument of your peace.“

To be both an instrument of peace and of God’s will is also my desire and certainly the prayer of everyone who does not want to keep the gift of faith for himself alone.


La oración desvelada de Obama
Todavía recuerdo cómo Barack Obama (entonces candidato a la presidencia de los Estados Unidos) fue celebrado como una estrella del pop por más de 200.000 personas durante su discurso en Berlín el 24 de julio de 2008. Lo que no sabía: Antes de su salida de Israel, visitó ese mismo día el Muro de las Lamentaciones en Jerusalén a las 4 de la mañana para orar.

Como muchos otros visitantes, jóvenes y mayores, puso en una grieta del muro una oración que había escrito cuando aún estaba en su habitación en el hotel. Para consternación de un amplio público, un estudiante sacó la nota con la oración y la pasó a un periódico, que la publicó.

Personalmente, me impresionó mucho esta oración. La reproduzco aquí porque el mismo Barack Obama lo hizo en su libro, Una Tierra Prometida (Nov. 2020). La cito del audio libro con el mismo nombre, que estoy escuchando actualmente con gran interés:

„Oh Señor, protege a mi familia y a mí. Perdona mis pecados y mantenme alejado del orgullo y de la desesperación. Dame la sabiduría para hacer lo que es correcto y justo. Y hazme un instrumento de Tu voluntad“.

Esta oración me recuerda la petición de Salomón de sabiduría para gobernar y la petición algo modificada de Francisco de Asís, „Hazme un instrumento de tu paz“. Ser un instrumento de paz y de la voluntad de Dios es también mi deseo y ciertamente la oración de todo aquel que no quiere guardar el regalo de la fe para sí mismo.

Hat mein Leben einen Sinn?

[nx_spacer]Wenn durch einen Menschen ein wenig mehr Liebe und Güte, ein wenig mehr Licht und Wahrheit in der Welt war, hat sein Leben einen Sinn gehabt. Alfred Delp (1907-1945)

Herr, ich möchte solch ein Mensch sein! Mache mich zu einem Träger deines Lichtes und zu einem Werkzeug deiner Liebe!


[nx_spacer]Does my life have meaning?
If through a person there was a little more love and goodness, a little more light and truth in the world, his life had a meaning. Alfred Delp (1907-1945)

Lord, I want to be such a person! Make me a bearer of your light and an instrument of your love!


[nx_spacer]¿Qué sentido tiene mi vida?
Si a través de una persona hubiera un poco más de amor y bondad en el mundo, un poco más de luz y verdad, su vida habría tenido un sentido. Alfred Delp (1907-1945)

¡Señor, quiero ser ese tipo de persona! ¡Hazme un portador de tu luz y un instrumento de tu amor!

Woran der Schnee mich erinnert

[nx_spacer size=“10″]Wenn ich frischen, unberührten Schnee sehe, denke ich unwillkürlich an dieses Versprechen, das Gottes den Menschen gab, die ihre Fehler einsehen und bekennen: „Selbst wenn eure Sünden blutrot sind, sollt ihr doch weiß werden wie Schnee.“ (Jesaja 1,18)

Dieser Text des alttestamentlichen Propheten Jesaja war in der ersten Woche des Jahres der Leitvers beim weltweiten Bibelstudium des Buches Jesaja der Adventisten.

Der Schnee macht sich in unseren Breiten etwas rar (Ausnahme momentan in Spanien!), das Vergebungsangebot Gottes aber gilt jeden Tag neu, Winter wie Sommer; denn „bei ihm ist viel Vergebung“ (Jesaja 55,7).


What snow reminds me of
When I see fresh, untouched snow, I automatically think of this promise God made to those who recognize and confess their mistakes: „Even if your sins are blood red, you shall become snow white.“ (Isaiah 1:18)

This promise given by Got through de prophet Isaiah was the keynote in the Adventist worldwide Bible study of the book Isaiah in the first week of this year.

The snow makes itself somewhat scarce in our latitudes, but God’s offer of forgiveness is new every day, winter and summer; because „He is always ready to forgive“ (Isaiah 55:7).


[nx_spacer size=“10″]Lo que la nieve me recuerda
Cuando veo nieve fresca e intacta, me acuerdo de esta promesa que Dios hizo a quienes reconocen y confiesan sus errores: „Aunque vuestros pecados sean rojos como la sangre, pasaréis a ser tan blancos como la nieve.“ (Isaías 1:18)

Isaías 1:18 fue el versículo principal que encabezó durante la primera semana de este año el estudio bíblico del profeta Isaías mundialmente en la iglesia Adventista.

La nieve es algo escasa en nuestras latitudes (con excepción de España en estos días), pero la oferta de perdón de Dios es nueva cada día, ya sea invierno o verano; porque „Él es generoso en perdonar“ (Isaías 55:7).