Heute habe ich vier Beiträge verarbeitet:
- Zum Wandern mit Kindern (es ist Sommer, es ist Ferienzeit!);
- zum enormen Einsatz eines inzwischen 80-Jährigen aus meiner Adventgemeinde, der gestern in der Lokalzeitung geehrt wurde;
- zur Frage, welche Strategien Satan benutzt, um uns Menschen den Sinn und das Ziel unseres Lebens zu rauben
- und ein Zitat von Emil Brunner über die Hoffnung, das der neue Präsident meiner weltweiten Kirche in seiner gestrigen Predigt in St. Louis, Missouri, vorgelesen hat.
Danke für den Besuch meiner Wochen-Homepage!
Empfehlt sie weiter, wenn sie euch gefällt!
To translate the current homepage to English, you can use the translation function in your web browser (Google-Chrome, Firefox or Microsoft Edge).
asbasbfds
Para traducir esta página web al español, puedes utilizar el traductor integrado en Google Chrome, Firefox o Microsoft Edge.
NATUR/SPORT/FAMILIE

Wandern mit Kindern …
… kann manchmal etwas kompliziert werden. Hier ein paar Empfehlungen:
• Die Route will gut geplant sein und zwei oder drei Attraktionen enthalten: eine Höhle zum Erforschen, einen Bach zum Stauen oder einen See zum Planschen.
• Eine Geschichte erzählen, vorweg, um die Neugierde zu wecken, und auch unterwegs. Es kann auch vorbereitetes Wissen sein, das häppchenweise weitergegeben wird.
• Genug Zeit einrechnen, auch für Pausen. Doppelt so viel Zeit vorsehen, wie die Wander-App oder der Wegweiser angibt.
• Aufs Stimmungsbarometer achten, mit einem Spiel oder einem Snack für Ablenkung sorgen. Ggf. das Kind mal für ein paar Meter tragen.
• Genug Essen einpacken. Besser ein Sandwich zu viel einpacken. Auch genug zu trinken mitnehmen, ruhig auch Süßes (zum Verstecken am Wegrand oder zum Belohnen am Schluss).
• Das Kind die Natur erkunden lassen: Beobachten kleiner Tiere mit der Becherlupe oder Balancieren über einen Baumstamm zum Beispiel.
• Gut ausrüsten: z.B. gut eingelaufene Kinder-Wanderschuhe, Sonnencrème, Notfallapotheke
• Etwas zutrauen. Nicht jeden Stolperer vermeiden oder das Kind ständig an der Hand nehmen.
• Zum Schluss einen Höhepunkt oder eine Belohnung einplanen, damit die Wanderung in guter Erinnerung bleibt.
(Kurzfassung eines Beitrags von Dominic Wirth, in der NZZ vom 21.6.2025, basierend auf dem Buch „Wanderpapa“ von Rémy Kappeler)
EHRENAMT

Mit 80 kein bisschen müde!
Ich sehe ihn gewöhnlich beim Gottesdienst in meiner Kirche (Adventgemeinde Lüneburg), gestern sah ich ihn auf der Titelseite unserer Lüneburger Zeitung (LZ): Walter Beck, der seit 30 Jahren ehrenamtlich Hilfstransporte zu Bedürftigen in ganz Europa organisiert und mit 80 nicht damit aufhören kann noch will.
Auf Seite 5 der Wochenend-Ausgabe der LZ (12.7.2025) beschreibt Laura Treffenfeld, wie alles 1990 angefangen hat: Der Bericht über Heimkinder in Rumänien ließ Walter Beck nicht mehr los. Er organisierte Hilfsgüter-Transporte nach Rumänien und baute nach und nach ein Hilfsnetzwerk aus. Lebensmittel, Krankenhausbetten, Schultafeln u.v.m. gingen dann nicht nur nach Rumänien, sondern auch nach Russland, in die Ukraine und sogar nach Afrika.
Ich bin stolz auf meinen Glaubensbruder Walter Beck und auf alle, die ihn bisher unterstützt haben und es weiterhin tun werden – in welcher Form auch immer.
- Zum Artikel in der LZ (eingeschränkter Zugang)

NACHDENKLICHES
Wäre ich der Teufel …
… wie könnte ich verhindern, dass ein Mensch sein volles Potenzial entfaltet und seine Lebensziele erreicht? Diese Frage habe ich ChatGPT (künstliche Intelligenz) gestellt. Die Antwort habe ich leicht bearbeitet:
Der Teufel wird sehr strategisch und subtil vorgehen, nicht mit offenem Angriff, sondern leise, schleichend, effizient. Hier acht mögliche Taktiken, die er verwenden würde:
1. Selbstzweifel säen: Flüstere dem Menschen ständig ein, dass er nicht gut genug ist. Dass andere besser, talentierter, begabter sind. Er wird sich selbst klein machen, seine Träume als unrealistisch abtun und sich nicht trauen, den ersten Schritt zu gehen.
2. Ablenkung schaffen: Überflute sein Leben mit belangloser Unterhaltung, Konsum, endlosen To-do-Listen, Social Media … Er wird nie die Zeit oder Energie haben, sich wirklich mit sich selbst und mit der Frage nach dem Sinn und Ziel seines Lebens zu beschäftigen.
3. Perfektionismus fördern: Überzeuge ihn, dass er erst anfangen darf, wenn alles perfekt ist – der perfekte Moment, die perfekte Fähigkeit, die perfekte Sicherheit. Er wird ewig warten, statt unvollkommen zu starten und zu wachsen.
4. Angst kultivieren: Halte ihm ständig mögliche Risiken, Fehler oder Blamagen vor Augen. Er wird lieber in seiner Komfortzone bleiben, als mutig neue Wege zu gehen.
5. Vergleiche fördern: Lenke seine Aufmerksamkeit ständig auf das, was andere erreicht haben. Er wird nie zufrieden sein mit dem, was er ist oder hat, und sich selbst als Versager fühlen.
6. Sinnlosigkeit suggerieren: Lass ihn glauben, dass nichts, was er tut, wirklich einen Unterschied macht. Die Wirkung wird Resignation, Zynismus und das langsame Ersticken innerer Begeisterung sein.
7. Schlechte Gewohnheiten stärken: Mache es ihm leicht, sich kurzfristig gut zu fühlen – durch Aufschieben, ungesundes Essen, falsche Freunde, Suchtmittel. Er wird sich mit kurzfristigem Trost zufrieden geben, statt nach langfristiger Erfüllung zu suchen.
8. Isolation fördern: Überzeuge ihn, dass niemand ihn wirklich versteht – oder dass er andere nicht braucht. Die Folgen werden fehlende Verbundenheit und Unterstützung, Verlust von Feedback, Korrektur und Wachstumsimpulse durch die Gemeinschaft mit anderen sein.
Nächste Woche:
Wie den teuflischen Taktiken entgegenwirken?
ZITAT DER WOCHE
Ohne Hoffnung kein Leben!
Erton Köhler, neugewählter Präsident der Weltkirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten, zitierte den Schweizer Theologe Emil Brunner (1889-1966) in seiner Predigt am 12.7.2025 in St. Louis, Missouri.
Hier der Originalwortlaut:
„Was der Sauerstoff für die Lunge, das bedeutet die Hoffnung für die menschliche Existenz. Nimm den Sauerstoff weg, so tritt der Tod durch Ersticken ein. Nimm die Hoffnung weg, so kommt die Atemnot über den Menschen, die Verzweiflung heißt, die Lähmung der seelisch-geistigen Spannkraft durch ein Gefühl der Nichtigkeit, der Sinnlosigkeit des Lebens.“ (Emil Brunner, „,Das Ewige als Zukunft und Gegenwart“, Siebenstern, München u.a., 1965, 7.)
In Psalm 31,25 (NLB) ist zu lesen: „Seid stark und mutig, alle, die ihr eure Hoffnung auf den HERRN setzt!“ Und in Psalm 34,19 steht: „Der HERR ist denen nahe, die verzweifelt sind, und rettet diejenigen, die alle Hoffnung verloren haben.“
Einige persönliche (unmaßgebliche) Eindrücke von diesem Event in meinem Juli-Monatsrückblick am 3.8.2025.
INFO
Diese Seite wird in der Regel sonntags (abends) aktualisiert. / This page is usually updated on Sundays. / Esta página suele actualizarse los domingos.
- Frühere Monatsrückblicke: Januar 2025 / Februar 2025 / März 2025 / April 2025 / Mai 2025 / Juni 2025
- Interessante Wochenbeiträge dieses Jahres:
Lauter „falsche“ Propheten / Das „Heilige Jahr“ unter die Lupe genommen / Sorgenlos „über den Wolken“? / 28 Jahre vergeudet! / Alkoholkonsum und Krebsrisiko / Säuglingstaufe oder Erwachsenentaufe? / Demenz: 10 falsche Ansichten / Glaube und Wissenschaft: unvereinbar? / Jona 2.0? / Tausende Jahre gesund leben – eine Utopie? / Nebukadnezar 2.0? (Trump) / Washington: „Hof Neros“? / Christen fallen auf Fake-Interview herein / Wo ist denn der Ausgang? / „Bonhoeffer: Pastor. Spion. Attentäter.“ / Franziskus: ein passender Name, aber … / Ist am Ende wirklich Schluss? / Grausames vor laufender Webcam / Wenn der Strom total ausfällt … / Schon angezogen oder noch nackt? / Neue Bundesregierung braucht nicht nur Kritiker!



